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Volleyball-WM 2014: Deutschland unterliegt Frankreich deutlich

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Schwache Leistung gegen Frankreich  

Medaillentraum der deutschen Volleyballer droht zu platzen

16.09.2014, 22:54 Uhr | sid, t-online.de

Volleyball-WM 2014: Deutschland unterliegt Frankreich deutlich. Die deutschen Volleyballer Dirk Westphal, Marcus Boehme und Georg Grozer (v.re.) blocken den Schlag des Franzosen Kévin Tillie. (Quelle: imago/Conny Kurth)

Die deutschen Volleyballer Dirk Westphal, Marcus Boehme und Georg Grozer (v.re.) blocken den Schlag des Franzosen Kévin Tillie. (Quelle: Conny Kurth/imago)

Den deutschen Volleyballern droht bei der WM in Polen nach der bislang schwächsten Turnierleistung das Aus. Die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen musste sich Frankreich im ersten Drittrundenspiel mit 0:3 (15:25, 24:26, 22:25) geschlagen geben. Der Traum von der ersten WM-Medaille seit 44 Jahren ist nach dem blutleeren Auftritt in großer Gefahr, der Einzug ins Halbfinale dürfte für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zum Kraftakt werden.

"Frankreich hat einfach besser gespielt. Wir waren zwei Sätze eng dran, aber es hat nicht gereicht. Wir haben insgesamt zu viele Fehler gemacht", sagte Außenangreifer Sebastian Schwarz nach der dritten Niederlage im zehnten Spiel: "Wir müssen jetzt gegen den Iran gewinnen, das werden wir probieren."

Nur mit einem Sieg in der abschließenden Begegnung der Runde gegen das iranische Team hat der Olympiafünfte Deutschland noch Chancen auf die Teilnahme an der Runde der besten Vier. Außerdem ist das Ergebnis der Franzosen gegen den Iran mitentscheidend. Sollten alle drei Teams je ein Spiel gewinnen, sind auch die gewonnenen Sätze ausschlaggebend für das Weiterkommen.

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Holen die deutschen Volleyballer bei der WM in Polen Edelmetall?

Erneut Startschwierigkeiten

In der Spodek Arena im Finalort Kattowitz starteten die Franzosen furios und machten da weiter, wo sie in der zweiten Runde aufgehört hatten. In ihrem Pool hatten sie sich mit fünf Siegen bei zwei Niederlagen als Erster durchgesetzt. Deutschland wies zwar die gleiche Bilanz auf, wurde hinter den Topfavoriten Brasilien und Russland allerdings "nur" Dritter.

Das Team um Kapitän Jochen Schöps tat sich extrem schwer. Genau wie im vergangenen Match gegen Kanada, das am Ende noch mit 3:0 gewonnen wurde, haperte es an der nötigen Konzentration und Präzision. Frankreich führte gegen den Weltranglisten-Zehnten schnell mit 20:13 und konnte den ersten Punkt ohne große Mühe holen.

Bundestrainer hadert mit Chancenverwertung

Im zweiten Satz ging es in ähnlichem Tempo weiter. Während Frankreich gnadenlos jeden Fehler bestrafte, fand das DVV-Team keinen Rhythmus. Fehler in der Annahme, zu wenig Druck am Netz - und schon wieder lag der EM-Fünfte des Vorjahres hinten. "Wir nutzen die Möglichkeiten nicht", kritisierte Heynen in einer Auszeit. Und auch wenn es knapper wurde, ging auch dieser Satz verdient verloren.

Im dritten Satz nutzte auch das letzte Aufbäumen nichts und die deutschen Schmetterkünstler unterlagen am Ende völlig verdient. Gegen den Iran ist ohne Frage eine deutliche Leistungssteigerung notwendig, denn das Überraschungsteam des Turniers hat unter anderem bereits Weltligasieger USA aus dem Turnier geworfen.

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