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Darum fährt Weltmeister Sebastian Vettel nur hinterher

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Weltmeister verrät Gründe  

Darum fährt Sebastian Vettel nur hinterher

26.09.2014, 09:53 Uhr | t-online.de

Darum fährt Weltmeister Sebastian Vettel nur hinterher. Er hat bislang keinen Sieg und die Titelverteidigung abgeschrieben: Sebastian Vettel fühlt sich in seinem Auto gar nicht wohl. (Quelle: imago/Leci Perenyi)

Er hat bislang keinen Sieg und die Titelverteidigung abgeschrieben: Sebastian Vettel fühlt sich in seinem Auto gar nicht wohl. (Quelle: Leci Perenyi/imago)

Er hat bislang noch keinen Sieg geholt und liegt im WM-Kampf abgeschlagen auf dem fünften Platz: Für den viermaligen Formel-1-Weltmeister und Titelverteidiger Sebastian Vettel läuft die Saison völlig frustrierend. Doch warum fährt der Red-Bull-Pilot, Seriensieger der vergangenen Jahre, derzeit nur hinterher? Die technischen Probleme, die im Vergleich mit seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo kurioserweise fast nur bei ihm auftreten, können es allein nicht sein. Vettel selbst weiß offenbar die Gründe für seine Misere. Er gibt seinem Auto die Schuld, mit dem er einfach nicht zurechtkommt.

"Jedes Mal, wenn ich versucht habe zu pushen, passierte nichts. Das ist bezeichnend für das diesjährige Auto in Kombination mit dem Abtrieb und den Reifen, die wir haben", verriet der Heppenheimer dem Fachportal "Autosport".

Kurvenspeed ist nicht mehr Vettels großer Trumpf

Was heißt das genau? In den vergangen Jahren war Vettel ein Meister des angeblasenen Diffusors (ein durch Abgase angeströmter Unterboden zur Verbesserung der Aerodynamik, Anm. d. Red.) und er hatte seinen Fahrstil darauf perfektioniert. Vor allem die Kurvengeschwindigkeit war Vettels großer Trumpf. Doch da der angeblasene Diffusor nun verboten ist, kann er den Vorteil nicht mehr nutzen.

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Vettels Kurvenspeed war auch darauf zurückzuführen, dass er im Kurveneingang meist später bremsen konnte als seine Konkurrenten. Dem Heppenheimer gelang es wie keinem Zweiten, die Bremsbalance so einzustellen, dass er - wie "motorsport-total.com" analysiert - das Auto über die Hinterachse an der Rutschgrenzen kontrollierte und so entscheidende Sekundenbruchteile herausholte.

Auto ist unberechenbar geworden

Doch einige technische Regelvorgaben, die seit dieser Saison greifen, machen auch hier dem Champion einen Strich durch die Rechnung. Alles in allem hat er nun weniger Grip zur Verfügung, was Vettels Fahrstill überhaupt nicht entgegenkommt. Im Gegenteil: Das Auto ist für ihn unberechenbar geworden.

"Schnell zu fahren ist in diesem Jahr nicht so einfach. Die Autos verhalten sich nicht konstant, was das Fahren trickreich macht“, erklärte Vettel. Dazu passt auch, dass er einen wesentlich höheren Reifenverschleiß hat als in der vergangenen Zeit und dadurch öfters auf der Strecke herumrutscht. Zu allem Überfluss soll er auch mit den neuen Pirelli-Reifen nicht so gut zurechtkommen.

Um Vettels Probleme in den Griff zu bekommen, haben die Techniker bereits viel versucht. Unter anderem hat der Weltmeister zum dritten Mal in dieser Saison ein neues Chassis bekommen. Trotzdem verhält sich sein Auto in den Kurven immer noch nicht so, wie er es sich wünscht.

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Vettel glaubt nicht an Besserung

Es hilft also alles nichts, der Champion ist jetzt höchstpersönlich in der Pflicht. Vettel muss seinen Fahrstil den veränderten Bedingungen ("Das sollen keinen Ausrede sein") endlich anpassen, was ihm zum Teil auch schon gelungen ist. Beim vergangenen Rennen in Singapur raste er auf den zweiten Platz - sein bislang bestes Saisonresultat.

Vettel glaubt aber nicht, dass er dieses Jahr noch zu alter Stärke zurückfindet und alle Schwierigkeiten bewältigt. "Kurzfristig geht das sicher nicht, dann hätten wir die Sache schon gelöst. Ich würde gerne schneller fahren, aber das ist dieses Jahr nicht möglich."

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