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Formel-1-Pilot Jules Bianchi kann nach Not-OP selbstständig atmen

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Marussia-Pilot Bianchi verunglückt  

Schwerer Unfall überschattet Japan-Rennen

06.10.2014, 07:00 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Formel-1-Pilot Jules Bianchi kann nach Not-OP selbstständig atmen. Jules Bianchi kracht in ein Bergungsfahrzeug und verletzt sich offenbar schwer. (Quelle: dpa)

Jules Bianchi kracht in ein Bergungsfahrzeug und verletzt sich offenbar schwer. (Quelle: dpa)

Der Große Preis von Japan ist von einem schweren Unfall überschattet worden. Der Marussia-Pilot Jules Bianchi krachte kurz vor Schluss des Rennens mit seinem Wagen offensichtlich in einen Kran, der mit Bergungsarbeiten des Saubers von Adrian Sutil beschäftigt war. Der deutsche Formel-1-Pilot war zuvor von der Strecke abgekommen. Bianchi war zunächst ohne Bewusstsein. Sutil war okay und konnte auch Interviews geben.

Von dem Unfall gab es zunächst keine bewegten Bilder. Vom Rennstall lagen auch keine Informationen zum Zustand des Piloten vor. Im Internet tauchten dafür Aufnahmen auf, die zeigen, dass Bianchi mit seinem Wagen offensichtlich in den Rettungsbagger gefahren ist. Sutil bestätigte dies. "Jules hat einen sehr starken Schlag gegen den Kopf bekommen", gab Rennkommissar Mika Salo zu Protokoll.

Der Vater des verunglückten Piloten, Philippe, bestätigte dem französischen Fernsehsender France 3, dass der Zustand sehr ernst sei. Sein Sohn habe ein Hämatom im Kopf erlitten und werde notoperiert. Die FIA bestätigte seine Aussagen und bezeichnete den Zustand als kritisch. Bianchi habe "schwere Kopfverletzungen" erlitten. Er wurde operiert und dann auf die Intensivstation verlegt. Laut Informationen der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe" kann Bianchi nach dem Eingriff selbstständig atmen. Das Blatt beruft sich dabei auf einen Pressesprecher von Ferrari. Genauere Informationen über den Zustand des Marussia-Fahrers werden auf Wunsch der Familie erst zu einem angemessenen Zeitpunkt kommuniziert. Das teilte der Rennstall des 25-Jährigen mit.

Fahrerlager unter Schock

Bianchi wurde zunächst an der Unfallstelle behandelt und sollte dann mit dem Rettungshubschrauber ins nächste Krankenhaus gebracht werden. Dann entschied man sich für den Transport mit dem Rettungswagen.

Das komplette Fahrerlager stand nach dem schweren Unfall spürbar unter Schock. Zum Feiern war auch auf dem Podium niemandem zumute. "Unsere Gedanken sind natürlich bei Jules, wir wünschen ihm alles Gute. Wir sind alle sehr betroffen", sagte Rennsieger Lewis Hamilton. Es sehe ziemlich ernst aus, sagte der Japan-Zweite Nico Rosberg im zweiten Mercedes: "Ich schicke Jules meine besten Grüße und hoffe, dass er bald wieder gesund wird.".

"Unwissenheit quält einen"

"Im Moment ist einfach die Unwissenheit, die einen quält", sagte der drittplatzierte Sebastian Vettel. Helmut Marko, der Motorsport-Berater von Red Bull, bestätigte indes, dass es ernst um Bianchi stehe: "Er ist wohl in einem kritischen Zustand."

Bianchi nahm in Japan zum 34. Mal an einem Grand Prix teil. Der 25 Jahre alte Franzose stammt aus dem Fahrerprogramm von Ferrari. Für Marussia fährt Bianchi seit der vergangenen Saison. 

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