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Pressestimmen Formel 1: "Mercedes die Exzellenz, Ferrari die Inkompetenz"

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Pressestimmen zum Formel-1-Finale  

"Mercedes die Exzellenz, Ferrari die Inkompetenz"

24.11.2014, 12:12 Uhr | sid, t-online.de

Pressestimmen Formel 1: "Mercedes die Exzellenz, Ferrari die Inkompetenz". Bild vom Start in Abu Dhabi: Lewis Hamilton rast im Mercedes davon, die Ferraris fahren nur hinterher.

Bild vom Start in Abu Dhabi: Lewis Hamilton rast im Mercedes davon, die Ferraris fahren nur hinterher.

Elf Siege für den neuen Weltmeister Lewis Hamilton, insgesamt 16 Saison-Erfolge für Mercedes: Nach dem Finale in Abu Dhabi wird das Silberpfeil-Team von der internationalen Presse gefeiert. "Lewis Hamilton ist der König der Formel 1", schreibt der "Daily Telegraph". Und bei der spanischen Zeitung "Sport" ist zu lesen: "Mercedes regiert wieder, von Fangio bis Hamilton."

Ferrari, im letzten Saisonrennen einmal mehr ganz schwach unterwegs und in diesem Jahr ohne Podiumsplatzierung, wird hingegen scharf kritisiert. "Mercedes ist die Exzellenz, Ferrari die Inkompetenz", ätzt "As" aus Spanien. "El Mundo Deportivo" befindet: "Die Ferraris lieferten ein mitleiderregendes Rennen." Die Pressestimmen im Überblick:

ENGLAND

"Daily Telegraph": Lewis Hamilton ist der König der Formel 1. Sechs Jahre nach seinem ersten Triumph wird es eines Kraftaktes bedürfen, um den Briten wieder abzusetzen. Vor den mitgereisten Fans blieb Hamilton cool und sorgte für eine entspannte Krönung. Hamilton war bereits vor der ersten Kurve Weltmeister. Nach über 6000 Kilometern harten Wettbewerbs wurde der größte Preis im Motorsport in den ersten 100 Metern entschieden.

UMFRAGE
Ist Lewis Hamilton der verdiente Weltmeister?

"The Guardian": Als der Grand Prix zu Ende war und das Schreien und Weinen und das Feuerwerk begann, schien alles und jeder im Schatten zu stehen: Die hellen Lichter ließen nur den Helden des Tages erstrahlen. Für Lewis Hamilton hätte sich wohl ein finsterer Abgrund aufgetan, wenn er den Titel nach dieser dominanten Saison doch nicht gewonnen hätte.

"Daily Mail": Hamilton stürmt zum Titel und verwandelt seinen Rivalen Rosberg in eine Miezekatze ("Pussycat", Bezug auf Hamiltons Lebensgefährtin Nicole Scherzinger, ehemals Sängerin der Pussycat Dolls, Anm. d. Red.). Der Brite ist wieder der König der Rennstrecke. Der 29 Jahre alte Junge aus Stevenage wird zum Weltstar, er ist erst der vierte Brite, der mehr als einen WM-Titel gewonnen hat. Fangio bleibt der Größte aller Zeiten, doch Hamilton ist auch nicht gerade eine Niete.

"Daily Mirror: Abu Dhabi Doo. Am Ende war alles ganz einfach. Lewis Hamilton musste nicht darum kämpfen, er wurde nicht mehr herausgefordert. Es gab keine Herz-Stillstand-Momente für eine nervöse Nation. Hamilton bummelte einfach in die Geschichtsbücher als Großbritanniens neuer Doppel-Weltmeister. Damit nahm er die erste Stufe auf dem Weg in die Ruhmeshalle der größten Rennfahrer.

SPANIEN

"Marca": Hamilton übernimmt die Macht. Der Engländer wird zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister und krönte damit eine spektakuläre Saison. Rosberg hatte nach seinem schlechten Start und seinen späteren Fahrzeugproblemen keine Chance. Für Alonso war der neunte Platz ein diskreter Abschied von Ferrari.

"As": Mercedes ist die Exzellenz, Ferrari die Inkompetenz. Hamilton das Genie, Hamilton die Legende - wenn jemand die Ära von Sebastian Vettel und Red Bull beenden konnte, dann musste es Hamilton sein. In Yas Marina dachte mancher an eine unmögliche Aufholjagd von Nico Rosberg, doch am Ende lief alles ganz anders, als der Deutsche es sich gewünscht hätte.

"Sport": Hamilton zweimaliger Weltmeister! Mercedes regiert wieder, von Fangio bis Hamilton. Der deutsche Rennstall hat das Tempo der WM bestimmt, so wie damals mit dem Argentinier in den legendären fünfziger Jahren. Es gibt keine Diskussion: Wer die meisten Rennen gewinnt, hat auch den Titel verdient. Es war eine perfekte Saison des Briten. Rosberg ging nach dem Sommer immer mehr die Luft aus.

"El Mundo Deportivo": Hamilton holt seinen zweiten WM-Titel mit einem deutlichen Sieg, Rosberg konnte aufgrund von elektronischen Problemen nicht in die Schlacht ziehen. Hamilton suchte den Sieg in Abu Dhabi, dabei reichte es ihm eigentlich, Rosberg auf den Fersen zu bleiben. Die Ferraris lieferten ein mitleiderregendes Rennen.

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": König Hamilton feiert seinen zweiten WM-Titel. Auch Rosberg muss sich Hamilton II. beugen. Obwohl er die beste Saison seiner Karriere hinter sich hat, konnte Rosberg nichts gegen das britische Monster unternehmen. Ferrari hätte die Saison nicht schlechter beenden können. Jetzt muss sich das Blatt wenden. Auf dem Altar der Niederlage wird Teammanager Marco Mattiacci geopfert.

"Corriere dello Sport": Hamilton, ein zweiter Sieg wie in einem Märchen. Der Brite ist der wahre Erbe Sennas. Hamilton ist weit mehr als ein Pilot, er ist ein rebellisches Genie, eine Pop-Ikone, ein 29-jähriger Junge, der einen Traum hatte und ihn verwirklichen konnte.

"Tuttosport": Hamilton hat von Anfang an klar gemacht, dass dies sein Rennen war. Er hat Rosberg in Schach gehalten. Sechs Jahre nach dem ersten Titel ist er wieder der König der Formel 1. Ferrari muss wieder eine schwere Enttäuschung hinnehmen. Das Team aus Maranello zeigt kein Signal des Erwachens. Nun hofft es für den Neubeginn auf Sebastian Vettel.

"Repubblica": Mercedes dominiert die Formel 1 und krönt Hamilton. Der Herausforderer Nico Rosberg war weniger gefährlich, als man zu Beginn gedacht hatte. Er hat den Start vermasselt und Hamilton einen riesigen Korridor bis zu seinem zweiten WM-Titel gelassen. Der Beste hat gesiegt.

"Corriere della Sera": Von Rosberg bis zu Prinz Harry: Jeder verbeugt sich vor König Lewis. Rosbergs Schlachtplan ist gescheitert: Schon vom Start an war nichts zu machen. Alonso und Vettel verabschieden sich von ihren Teams. Für die beiden hat die Zukunft bereits begonnen.

FRANKREICH

"L'Equipe": Hamilton Sieger durch K.o. Der Engländer fuhr auf Sieg, obwohl ein zweiter Platz gereicht hätte. Schon nach dem Start hatte er die halbe Arbeit erledigt, nun musste er nur noch ohne Fehler bleiben.

ÖSTERREICH

"Kurier": Lewis Hamilton hat es geschafft, er hat es verdient. Elf von 19 Rennen im Jahr 2014 hat er gewonnen. Auch im entscheidenden letzten Grand Prix blieb er fehlerfrei. Das Rennen war nicht so spannend wie erhofft. Das Unglück begann für Nico Rosberg beim Start. Der Poleposition-Mann, der zum Siegen verdammt war, verlor die Führung an Hamilton. Damit bestätigte sich die Statistik: Rosberg hat in dieser Saison in den jeweils ersten Runden 24 Plätze verloren, Hamilton sieben gewonnen.

SCHWEIZ

"Blick": Blitz-Titel für Hamilton. Es war die schnellste WM-Entscheidung aller Zeiten. Nach drei Sekunden lag Hamilton an der Spitze - und Pole-Mann Rosberg hatte alles verloren! Waren es die Nerven? Oder war es tatsächlich da bereits ein Hybrid-Fehler, wie es Verlierer Nico Rosberg nachher sagte? Nun, von diesem Augenblick an war für Silberpfeil-Star Lewis Hamilton alles nur noch Routine. Der Brite kontrollierte das Rennen, das er eigentlich hinter Sieger Rosberg nur als Zweiter hätte beenden müssen.

"Neue Zürcher Zeitung": Hamilton, der verdiente Weltmeister. Es ist die Formel-1-Saison mit den meisten Überholmanövern, doch am Ende reicht ein einziges, um den Titelkampf zugunsten von Lewis Hamilton zu entscheiden. Immerhin hat in Abu Dhabi damit der Sport gesiegt, der künstlichen Spannung durch die doppelten Punkte im Finale hätte es nicht bedurft. Damit hat die Königsklasse keinen kontroversen, sondern einen verdienten Weltmeister, der elf Saisonerfolge vorzuweisen hat.

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