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BVB am Tiefpunkt: Mats Hummels gesteht Abstiegsangst ein

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BVB am Tiefpunkt  

Hummels fürchtet Abstieg: "Diese Angst ist groß"

21.12.2014, 13:52 Uhr | t-online.de

BVB am Tiefpunkt: Mats Hummels gesteht Abstiegsangst ein. Bei Mats Hummels und Borussia Dortmund geht die Abstiegsangst um. (Quelle: Reuters)

Bei Mats Hummels und Borussia Dortmund geht die Abstiegsangst um. (Quelle: Reuters)

Drei Tage vor Weihnachten brennt bei Borussia Dortmund nicht nur die vierte Adventskerze, sondern auch der Baum. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht der Revierklub zur Winterpause der Bundesliga auf einem direkten Abstiegsplatz. Sollte der SC Freiburg zum Abschluss der Hinrunde gegen Hannover 96 gewinnen (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker), muss der BVB gar die Rote Laterne als Tabellenletzter übernehmen. Beim Vizemeister geht die Abstiegsangst um.

"Diese Angst ist auf jeden Fall da und derzeit auch groß", gab Kapitän Mats Hummels nach dem enttäuschenden 1:2 bei Werder Bremen im Interview mit bundesliga.de zu.

Angesichts der desaströsen Bilanz - nur vier Siege und mit zehn Niederlagen die meisten der Liga - müsse man die Platzierung akzeptieren: "So wie wir das gerade spielen stehen wir zu Recht da unten drin. Das muss man ganz klar sagen."

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Klopp: "Werde nicht einfach hinwerfen"

Damit stößt der Weltmeister ins gleiche Horn wie sein Trainer. Vor der herbeigesehnten Winterpause fand Jürgen Klopp deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft. "Jegliche Kritik, die man jetzt über uns ausschüttet, ist gerechtfertigt. Das müssen wir uns gefallen lassen. Dass wir heute dastehen wie Vollidioten, geschieht uns recht", sagte der 47-jährige Coach bei Sky.

In gewohnt blumiger Wortwahl fiel sein Fazit der bisherigen BVB-Saison harsch aus: "Wir haben die beschissenste Vorrunde unseres Lebens gespielt." Wie schon zuletzt nahm sich Klopp nicht von der Kritik aus, schloss aber einen Rücktritt aus: "Wenn der Verein käme und hätte eine Spitzenidee, würde ich mich dem natürlich nicht verschließen. Aber nochmal, ich stehe voll in der Verantwortung. Ich werde nicht einfach hinwerfen und mir das Ganze aus der Distanz angucken, was die Jungs so treiben", sagte er in der ARD.

"Extrem viel körperliche Arbeit" gegen Verletzungen

Sein verlängerter Arm auf dem Feld warf bereits den Blick nach vorne und kündigte "extrem viel körperliche Arbeit" in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte an. Das Ziel ist klar: Die Lichtung des voll besetzten Lazaretts und ein exzellenter Fitnessstand des Kaders. "Fast alle Stammspieler sind mit Verletzungen durch die Vorrunde gegangen und damit konnte eigentlich keiner 100 Prozent seiner Leistung abrufen", sagte Hummels, der selbst seit der WM mit Schmerzen und Blessuren zu kämpfen hätte.

Schlechtestes Auswärtsteam der Liga

Der Innenverteidiger sieht die Schwarz-Gelben beileibe nicht chancenlos, den Tabellenkeller zu verlassen, musste aber auch das Verpassen der bisherigen Möglichkeiten konstatieren. "Wir haben uns eigentlich immer wieder Vorlagen geliefert, um da unten rauszukommen. Aber immer haben wir diese Vorlage wieder in einer Art und Weise hergegeben, die alles andere als gut war." Vor allem die Auftritte in fremden Stadien bereiten Hummels Sorgen: "Zuhause haben wir jetzt einige Male gut gespielt, aber auswärts gelingt uns das überhaupt nicht", haderte er bei Sky: "Man kann das schon gar nicht mehr mit Galgenhumor nehmen. Es ist erstaunlich, wie mies wir auswärts sind."

Die Angst am Tiefpunkt

In der Auswärtstabelle ist die Borussia bereits Schlusslicht, in der Gesamtbilanz droht Platz 18 noch - der Tiefpunkt als Startposition für die erhoffte Aufholjagd im kommenden Jahr. "Wir haben in der Rückrunde nun 17 Spiele, um uns da wieder herauszukämpfen", gab sich Hummels durchaus hoffnungsvoll, doch das Abstiegsgespenst hat sein Winterquartier in Dortmund aufgeschlagen und verbreitet die Angst vorm Versagen: "Jedes einzelne davon, das wir nicht nutzen, wird uns das Leben noch schwerer machen."

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