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Formel 1 am Nürburgring vor dem Aus: Ecclestone will nach Hockenheim

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"Dort ist niemand"  

Ecclestone: Aus für Formel-1-Rennen am Nürburgring

15.01.2015, 15:53 Uhr | t-online.de, sid

Formel 1 am Nürburgring vor dem Aus: Ecclestone will nach Hockenheim. Die Formel 1 wird 2015 keinen Halt auf dem Nürburgring machen. (Quelle: dpa)

Die Formel 1 wird 2015 keinen Halt auf dem Nürburgring machen. (Quelle: dpa)

Dem traditionsreichen Nürburgring droht offenbar der Verlust des Formel-1-Rennens in diesem Jahr. Promoter Bernie Ecclestone hat in englischen Medien angekündigt, dass der Grand Prix am 19. Juli in Hockenheim anstatt wie bisher geplant auf der legendären Strecke in der Eifel ausgetragen werden soll. "Es kann nicht der Nürburgring sein, denn dort ist niemand", erklärte Ecclestone gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

"Wir nehmen die Aussagen von Herrn Ecclestone zur Kenntnis, kommentieren diese aber nicht", sagte Pietro Nuvoloni, Sprecher der Nürburgring-Betreiber-Gesellschaft capricorn: "Wir würden uns freuen, wenn es auch in diesem Jahr ein Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring geben würde. Aber ein Formel-1-Rennen muss auch für den Betreiber finanzierbar sein." Zuletzt steckte der Nürburgring in heftigen finanziellen Schwierigkeiten.

Viele Rennstrecken können sich die von Ecclestone eingeforderten Antrittsgagen der Formel 1 nicht mehr leisten oder diese refinanzieren. Seit 2008 hatten sich Hockenheim und der Nürburgring mit der Austragung des Rennens in Deutschland abgewechselt.

Hockenheimring: "Uns liegt nichts vor"

Laut Ecclestone gebe es bereits einen Vertrag mit dem Hockenheimring über die Austragung. Dieser Darstellung widersprach allerdings der Marketingleiter des Hockenheimrings. "Wir haben einen Vertrag mit Herrn Ecclestone für die Rennen 2016 und 2018, aber aktuell für dieses Jahr nichts vorliegen", sagte Jorn Teske dem "Kölner Express": "Wenn es ein konkretes Angebot gibt, schauen wir uns das an."

Im Fahrerlager sind die taktischen Spielchen von Ecclestone, die Betreiber der Strecken gegeneinander auszuspielen, seit langer Zeit berühmt und berüchtigt. Nuvoloni wollte die jüngsten Meldungen deshalb auch nicht überbewerten: "Selbstverständlich bieten wir Herrn Ecclestone die Grand-Prix-Strecke weiter an, wie wir sie auch anderen Veranstaltern anbieten." Ein Vertrag für dieses Jahr besitzt aber auch der Nürburgring nicht.

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