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Nico Rosberg droht bei Mercedes die Rolle des Wasserträgers

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Kommt die Stallorder?  

Rosberg droht die Rolle des Wasserträgers

01.04.2015, 09:13 Uhr | t-online.de

Nico Rosberg droht bei Mercedes die Rolle des Wasserträgers. Nico Rosberg gerät gegen Lewis Hamilton immer mehr ins Hintertreffen. (Quelle: xpb)

Nico Rosberg gerät gegen Lewis Hamilton immer mehr ins Hintertreffen. (Quelle: xpb)

Der Sieg von Sebastian Vettel in Malaysia hat Mercedes ins Grübeln gebracht. Zum ersten Mal in der neuen Turbo-Ära der Formel 1 gelang es einem Konkurrenten die Silberpfeile ohne besondere Rennumstände zu schlagen. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist Geschichte.

Die Verantwortlichen des schwäbischen Automobilriesen denken nun öffentlich über Konsequenzen aus der Pleite in Sepang nach. Nico Rosberg könnte dabei der Leidtragende sein.

Rosberg als Nummer eins kaum vorstellbar

Motorsport-Boss Toto Wolff sprach nach der überraschenden Niederlage von einem Strategiewechsel. Aus Fairness-Gründen hatte Mercedes seine Piloten mit der gleichen Taktik fahren lassen, so dass beide um den Sieg kämpfen konnten. Wolff gab in Malaysia zu, dass es wohl klüger gewesen wäre, wenn man unterschiedliche Strategien angewendet hätte. Aber hinterher sei man schließlich immer schlauer.

Die neu erworbene Erkenntnis könnte nun dazu führen, dass künftig ein Fahrer um den Sieg kämpfen darf und der andere Vettel in Schach halten soll. Es wäre eine Konstellation, wie sie bei der Scuderia jahrelang praktiziert wurde und es wäre freilich kaum vorstellbar, dass Rosberg den Nummer-eins-Status erhält.

Kampf um die WM-Krone war bisher ein konkurrenzloses Unterfangen

Bislang kämpften der Deutsche und Lewis Hamilton konkurrenzlos um Siege und die WM-Krone. Weil kein anderes Team auch nur annähernd in Reichweite war, konnte Mercedes es sich leisten, seine beide Piloten frei gegeneinander fahren zu lassen. Dadurch wurde aus einer Freundschaft eine Rivalität. In Belgien gipfelte der Kampf der Sternfahrer schließlich in einer Kollision. Mercedes rief Rosberg und Hamilton zwar zur Räson. Sollten sich die Silberpfeile auf der Strecke jedoch erneut begegnen, wollte das Team dennoch nicht eingreifen. Das durften die Beiden weiterhin unter sich ausmachen.

Der Kampf um die Fahrer-WM blieb 2014 somit spannend bis zum letzten Rennen, wo sich Hamilton schließlich durchsetzte.

Hamilton stärker denn je

Für die neue Saison brannte Rosberg auf Revanche. Möglicherweise sei sein englischer Teamkollege ein wenig satt, wohingegen er noch hungriger auf den Titel sei, erklärte er.

Nach zwei Rennen allerdings ist die Position Rosbergs im Mercedes-Team schlechter denn je. Hamilton präsentiert sich noch stärker als im Vorjahr. Rosberg war bislang chancenlos: In zwei Rennen startete der Weltmeister zwei Mal von der Pole Position und erreichte das Ziel vor Rosberg. Der Deutsche bekam nicht einmal die Gelegenheit zu einer Attacke.

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Rosberg muss dringend zurückschlagen

Generell hat Rosberg Hamilton auf der Strecke noch nie überholen können. Auch 2014 bezwang er ihn lediglich im Qualifying und profitierte bei seinen Siegen von besseren Startpositionen oder Ausfällen beziehungsweise technischen Problemen des Engländers. Die Bilanz spricht ganz klar für Hamilton. Seit er zu Mercedes gewechselt ist, hat er zwölf von 21 Rennen gewonnen, sieben von den letzten neun. Rosberg fuhr in der gemeinsamen Zeit nur fünf Mal als Erster über die Ziellinie und die Formkurve zeigt deutlich nach unten. In den letzten neun Rennen konnte er nur ein Mal triumphieren.

Rosberg gerät dadurch immer mehr ins Hintertreffen. Mit jeder Niederlage verliert er an Selbstbewusstsein. Die Stimmen, die sagen, ihm fehle die nötige Härte und Aggressivität, werden wieder lauter. Rosberg muss dringend zurückschlagen. Ansonsten könnte es ihm gehen wie einst Rubens Barrichello, als dieser mit dem legendären Funkspruch "Let Michael pass for the championship" dazu aufgefordert wurde, Teamkollege Michael Schumacher vorbeizulassen.

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