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Lewis Hamilton wirft Nico Rosberg mangelnden Ehrgeiz vor

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Vorwurf: mangelnder Ehrgeiz  

Hamilton über Rosberg: "Nico hat es gar nicht versucht"

14.04.2015, 11:09 Uhr | dpa, t-online.de

Lewis Hamilton wirft Nico Rosberg mangelnden Ehrgeiz vor. Nico Rosberg (re.) übte nach dem Rennen in China scharfe Kritik an Lewis Hamilton. (Quelle: Reuters)

Nico Rosberg (re.) übte nach dem Rennen in China scharfe Kritik an Lewis Hamilton. (Quelle: Reuters)

Im neu entflammten Hauskrach der Mercedes-Piloten hat Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton seinem Teamkollegen Nico Rosberg mangelnden Ehrgeiz unterstellt. Der Deutsche habe beim jüngsten Rennen in China gar nicht versucht, ihn zu überholen, zitierten britische Medien Hamilton.

Zuvor hatte sich Rosberg darüber beschwert, dass der spätere Grand-Prix-Sieger Hamilton absichtlich langsamer gefahren sei, um die Rennstrategie des Verfolgers im zweiten Silberpfeil zu beschädigen.

"Wenn ich Zweiter gewesen wäre und diese Geschwindigkeit gehabt hätte, hätte ich Gas gegeben, um so nah ranzukommen wie möglich und überholen zu können. So geht Rennfahren", konterte Hamilton nun. Seine Mercedes-Crew sei der Meinung gewesen, dass Rosberg "vielleicht einfach zufrieden mit Platz zwei" gewesen sei. "Ich sagte, das ist eben der Unterschied zwischen uns", so Hamilton.

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Rosberg will nicht die zweite Geige spielen

Der Titelverteidiger hatte mit dem Sieg in China, seinem zweiten Erfolg im dritten Rennen der Saison, den Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut. Rosberg war in allen drei WM-Läufen hinter seinem Stallrivalen ins Ziel gekommen und droht daher, dauerhaft in die Rolle der Nummer zwei bei Mercedes gedrängt zu werden.

Damit will sich Rosberg nicht abfinden. "Die Saison ist lang, ich muss einfach meine deutschen Tugenden einsetzen", schrieb Rosberg in seiner Kolumne in der "Bild"-Zeitung. Der 29-Jährige kündigte an, künftig schon in der Qualifikation vor dem Rivalen landen zu wollen. "Wenn ich von ganz vorne starte, kann Lewis fahren wie er möchte - dann ist mir das total egal."

Lauda: "Egozentrische Bastarde"

Niki Lauda hatte den Streit der beiden Piloten versucht positiv zu deuten. "Diese Jungs sind egozentrische Bastarde. Das ist aber auch der einzige Weg, die Meisterschaft zu gewinnen", hatte der Mercedes-Aufsichtsratsboss erklärt. "Es gibt keine Freundschaft da draußen. Wenn man fährt, dann muss man kämpfen. Wenn man sauer ist, sagt man Dinge, aber sie werden sich beruhigen."

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