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Max Hopp greift bei Darts-WM 2016 im Alexandra Palace an

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Riesentalent bei Darts-WM  

Bier, Lärm, Hitze: Max Hopp muss cool bleiben

22.12.2015, 15:17 Uhr | t-online.de

Max Hopp greift bei Darts-WM 2016 im Alexandra Palace an . Max Hopp, hier im Oktober beim Turnier in Sindelfingen  (Quelle: imago/Pressefoto Baumann )

Max Hopp, hier im Oktober beim Turnier in Sindelfingen (Quelle: Pressefoto Baumann /imago)

Ganz kurz vor Heiligabend wird es für Max Hopp ernst. Wenn in Deutschland fast überall schon Ruhe eingekehrt ist vor dem Fest, tritt Hopp in London auf die ganz laute Bühne. 2500 Menschen, viel Bier, viel Lärm, viel Hitze durch die Scheinwerfer.

Am Abend des 23. Dezember spielt Hopp im altehrwürdigen Alexandra Palace bei der Darts-WM gegen den Niederländer Benito van de Pas um den Einzug in die zweite Runde. 

Triumph in Minehead

Hopp, Spitzname "Maximiser", ist zum vierten Mal dabei. Er reist diesmal als Weltmeister an. Ende November hat der 19-Jährige die Junioren-WM in Minehead, knapp 300 Kilometer südwestlich von London gelegen, gewonnen. Als erster Deutscher.

Der größte Erfolg seiner Karriere weckt Erwartungen. Bei der letzten WM schlug er überraschend den Engländer Mervyn King und erreichte erstmals die zweite Runde. Geht diesmal sogar noch mehr?

"Nur ein bisschen cool bleiben"

Großes Lob kommt jedenfalls vor Hopps WM-Auftritt von einem Großen der Szene. "Er muss nur ein bisschen cool bleiben. Dann kann er bestimmt einigen Schaden anrichten", sagte Michael van Gerwen, Weltmeister 2014, bei Sport1.   

Hopp werden gute Chancen eingeräumt, in die Top 20 der Weltrangliste vorzustoßen, vielleicht sogar in die Top 10. In der "FAZ" sagte er bereits vor einem Jahr, er sei sicher, „dass es recht bald richtig Klick macht und wir die Dominanz der Briten und Holländer ein wenig stören können“.

Sangesfreudig und kostümiert 

Wenn das passiert, dürfte der Sport der meist schwergewichtigen Männer mit den kleinen Pfeilen in Deutschland eine neue Popularitäts-Stufe erklimmen. In den vergangenen Jahren ging es ohnehin schon deutlich aufwärts. Anfangs waren die Übertragungen von der WM eher etwas für Insider. Schnell wuchs die Zahl derer, die sich an den sangesfreudigen und häufig kostümierten Zuschauern zum einen sowie den atemberaubend zielsicheren Pfeil-Experten zum anderen erfreuten, die sich Artist, Pieman, Power oder Flying Scotsman nennen. 

Das WM-Finale Anfang 2015 verfolgten in der Spitze 1,8 Millionen Zuschauer bei Sport1. Jahr für Jahr reisen mehr Deutsche zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar für ein paar Tage in den Ally Pally.   

Über 400.000 Euro für den Weltmeister

Darts, der Kneipensport, bei dem zwischen dem vierten und zwölften Bier ein paar Pfeile in Richtung einer bunten Scheibe geworfen werden - längst ist dieses Klischee überholt. Nicht nur, weil Alkohol für die Spieler bei offiziellen Turnieren schon lange verboten ist. Oder weil der Weltmeister umgerechnet über 400.000 Euro Preisgeld bekommt.

Inzwischen gehören Begriffe wie Neun-Darter, ausmachen und 180 (in der Halle vom Ansager als „Oooonehuuuundredandeeeeeiiightyyy“ gefeiert) zum Repertoire vieler halbwegs sportinteressierter Menschen hierzulande.

Der Weg soll noch nicht zu Ende sein

Das Gesicht des Siegeszugs der Sportart in Deutschland ist Max Hopp. Der Weg soll noch nicht zu Ende sein. "Wenn Max unter die besten 16 der Welt kommt, wird das bei euch passieren, was Boris Becker Ende der Achtziger mit Tennis geschafft hat", prophezeite Barry Hearn, Chef der Professional Darts Corporation (PDC), unlängst in der "Welt". Die PDC veranstaltet unter anderem die WM.

Hopp hat Sponsoren, dreht Werbespots und tritt in TV-Sendungen auf. Letztens zeigte er Stefan Raab bei "TV Total", wie ein Profi Pfeile wirft.  Und Hopp ist Profi. Seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann  hat er abgebrochen, konzentriert sich ganz auf Darts.

Häufige Saunagänge

Im Interview mit der "Welt" skizzierte er mal einen typischen Trainingstag: "Insgesamt drei bis vier Stunden täglich. Hinzu kommen pro Woche dreimal 90 Minuten Training im Fitnessstudio und zwei Stunden Mentaltraining." Dazu geht er häufig in die Sauna, "um die heißen Temperaturen, welche die Scheinwerfer auf der Bühne verursachen, besser vertragen zu können."

Die Scheinwerfer werden bald wieder auf ihn gerichtet sein. Am Abend des 23. Dezember im Alexandra Palace. 

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