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Formel 1: Team Renault feuert Pastor Maldonado

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Nachfolger steht wohl schon fest  

Renault-Team feuert Crashpiloten Maldonado

02.02.2016, 16:29 Uhr | t-online.de, dpa

Formel 1: Team Renault feuert Pastor Maldonado. Pastor Maldonado fuhr seit 2012 in der Formel 1. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Pastor Maldonado fuhr seit 2012 in der Formel 1. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Er ist als Crashpilot der Formel 1 verschrien. Nun erhält Pastor Maldonado beim neuen Renault-Rennstall kein Cockpit mehr und muss gehen. Das teilte der Venezolaner via Twitter mit.

"Mit großer Demut gebe ich bekannt, dass ich 2016 nicht in der Formel 1 dabei bin", schrieb Maldonado. Das Team gab zunächst kein Statement ab.

Damit bestätigten sich die wochenlangen Spekulationen um das Aus des Südamerikaners, welches wohl auch auf die anhaltende Ölpreiskrise zurückzuführen ist. Nicht zuletzt die zweistelligen Sponsoren-Millionen des staatlichen Ölkonzerns PDVSA sicherten seit der Saison 2012 den Startplatz von "Pay Driver" Maldonado in der Königsklasse.

Medien: Magnussen folgt auf Maldonado

Am Mittwoch wird Renault in Paris die Öffentlichkeit über die neuen Teamstrukturen nach dem Kauf des Lotus-Rennstalls informieren und dabei auch die Fahrerpaarung für 2016 offiziell bekannt geben.

Es gilt als wahrscheinlich, dass der bisherige McLaren-Ersatzfahrer Kevin Magnussen (Dänemark) als zweiter Stammfahrer neben Rookie Jolyon Palmer (Großbritannien) bestätigt wird. Das hatte zuletzt "autosport.com" berichtet.

Spanien-Sieg und diverse Unfälle

Maldonados größter Erfolg war der Sieg beim Spanien-Rennen 2012. Der 30-Jährige machte aber vor allem Schlagzeilen durch diverse Unfälle, meist ausgelöst durch seine harte Gangart auf der Strecke. Immer wieder beschwerten sich andere Piloten über die rüpelhafte Fahrweise des Südamerikaners, weshalb er auch den Spitznamen "Crashdonado" verpasst bekam.

Ob Maldonado, der seinen Vertrag mit Lotus erst im vergangenen September bis Ende 2016 verlängert hatte, als Ersatzfahrer im Team bleibt, ist nicht geklärt. Renault hatte Lotus zuletzt übernommen und geht 2016 als Werksteam in der Königsklasse an den Start.

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