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Bayer Leverkusen: Rudi Völler verjagt neugierigen Lilien-Helfer

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Sportdirektor gegen Lauscher  

Völler verjagt neugierigen Lilien-Helfer

14.02.2016, 15:24 Uhr | t-online.de, sid

Bayer Leverkusen: Rudi Völler verjagt neugierigen Lilien-Helfer. Verärgert: Rudi Völler musste in Darmstadt gegen einen aufdringlichen Reporter vorgehen. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Verärgert: Rudi Völler musste in Darmstadt gegen einen aufdringlichen Reporter vorgehen. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Da platzte Rudi Völler der Kragen. "Verschwinden Sie sofort, und sollte ich Sie hier noch mal sehen, trete ich ihnen in den Arsch..", wetterte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen gegen einen zu neugierigen Mann. Er war in der Halbzeitpause des Bundesliga-Spiels der Werkself beim SV Darmstadt 98 (2:1) laut "Bild" erwischt worden, wie er an der Kabinentür der Gäste lauschte.

Das Boulevardblatt hatte von einem aufdringlichen Reporter berichtet. Doch nach Völlers Angaben war der Lauscher jemand aus dem Stab der Gastgeber. Der SV 98 erklärte mittlerweile, dass es sich um einen ehrenamtlichen Helfer aus dem organisatorischen Bereich, nicht aber eine Person aus dem Betreuerstab handelte. So oder so: Gegen diesen Lauschangriff hatte Völler natürlich etwas - und verjagte den Mann.

So etwas hatte er noch nie gesehen

"Sie brauchen nicht ihr Ohr an die Tür zu legen, ich nehme sie mit in die Kabine", berichtete der Bayer-Sportchef im Doppelpass bei Sport1. Als allerdings der Spion auf die ironisch gemeinte Völler-Bemerkung nicht reagierte und weiter horchte, wurde der ehemalige DFB-Teamchef deutlicher. "Was machen Sie da", fragte Völler. Und meckerte erzürnt: "Gegen Schlitzohrigkeit habe ich nichts, aber so was habe ich noch nie gesehen."

Den Lilien war unterdessen wichtig zu betonen, dass die Person keine Informationen beschaffen sollte oder beschafft hat. "Wie Rudi Völler schon gesagt hat, war die Person nur neugierig. Intern werden entsprechende Maßnahmen getroffen, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Bei Bayer Leverkusen haben wir uns bereits entschuldigt", sagte Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch.  

"Wacht endlich auf"

In der Kabine hatte Bayer-Trainer Roger Schmidt seine Spieler zur Pause übrigens ordentlich in die Mangel genommen. "Wacht endlich auf", soll der Coach lautstark gefordert haben. Was die Leverkusener auch taten. Aus einem 0:1-Rückstand wurde noch ein Dreier. Allerdings auch dank fragwürdiger Schiedsrichter-Entscheidungen.

So ahndete das Gespann um Jochen Drees vor dem Ausgleich eine klare Abseitsstellung von Karim Bellarabi nicht. Und vor dem Siegtreffer von Julian Brandt blieb bei einer kniffligen Szene im Bayer-Strafraum ebenfalls der Pfiff aus. "Foul und Elfer", sagte Darmstadts Mario Vrancic nur, der von Bellarabi am Trikot gezupft worden war. 

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