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Leichtathletik-WM 2015: Gesa Felicitas Krause holt überraschend Bronze

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Röhler verpasst Medaille knapp  

Riesenüberraschung: Gesa Felicitas Krause holt WM-Bronze

26.08.2015, 18:14 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Leichtathletik-WM 2015: Gesa Felicitas Krause holt überraschend Bronze. Gesa Felicitas Krause kann im Ziel ihr Glück noch gar nicht so richtig fassen. Sie hat WM-Bronze über 3000 Meter Hindernis gewonnen. (Quelle: dpa)

Gesa Felicitas Krause kann im Ziel ihr Glück noch gar nicht so richtig fassen. Sie hat WM-Bronze über 3000 Meter Hindernis gewonnen. (Quelle: dpa)

Riesenüberraschung bei der Leichtathletik-WM: Gesa Felicitias Krause hat Bronze über 3000 Meter Hindernis geholt. In persönlicher Bestzeit von 9:19,25 Minuten kam sie im Zielsprint hinter der neuen Weltmeisterin Hyvin Jepkemoi (Kenia/9:19,11) und Habiba Ghribi (Tunesien/9:19,24) ins Ziel. Es war die erste deutsche Medaille in dieser Disziplin bei einer WM überhaupt und das fünfte deutsche Edelmetall bei diesen Titelkämpfen.

"Ich bin natürlich überglücklich. Das sind Momente, von denen man träumt, die sich in harten Trainingseinheiten im Kopf abspielen. Diesen Moment hatte ich in den letzten Wochen vor Augen. Ich bin unfassbar glücklich, dass ich es so zeigen konnte", sagte Krause im ZDF.

Sie hatte nach dem letzten Hindernis auf der Zielgeraden kurzzeitig sogar geführt, musste sich aber den beiden Rivalinnen noch geschlagen geben. Dennoch ist es für die 23-Jährige ist es der größte Erfolg ihrer Karriere.

Röhler auf Rang vier

Nur der vierte Platz blieb dagegen Thomas Röhler (87,41 Meter) im Speerwerfen. 23 Zentimeter fehlten ihm zum drittplazierten Finnen Tero Pitkämäki. Es gewann der Kenianer Julius Yego (92,72 Meter) vor Abdelrahman El-Sayed aus Ägypten (88,99). Der 26 Jahre alte Yego ist damit der drittbeste Speerwerfer der Geschichte. Nur der tschechische Weltrekordler Jan Zelezny (98,48 Meter) und der Finne Aki Parviainen (93,09) stehen in der Rangliste noch vor ihm.

Andreas Hofmann (86,01) landete auf Rang sechs, Johannes Vetter (83,79) wurde Siebter.

Deutsche chancenlos im Stabhochsprung

Die Kubanerin Yarisley Silva hat erstmals den Titel im Stabhochsprung gewonnen. Die Weltjahresbeste setzte sich in Peking mit 4,90 Metern vor der Brasilianerin Fabiana Murer (4,85) durch. Bronze ging an die Griechin Nikoleta Kyriakopoulou (4,80). Martina Strutz kam mit 4,60 Metern auf Rang acht. Lisa Ryzih wurde mit der gleichen Höhe Zwölfte. Silke Spiegelburg war in der Qualifikation ausgeschieden.

Unterdessen ist das zweite große Sprintduell zwischen Superstar Usain Bolt und seinem Widersacher Justin Gatlin perfekt. Drei Tage nach seinem Triumph über 100 Meter zog Jamaikas Superstar Bolt ebens souverän ins 200-Meter-Finale am Donnerstag ein wie US-Herausforderer Gatlin.

Bolt nimmt Tempo raus

Bolt gewann das dritte von drei Halbfinals in 19,95 Sekunden und nahm dabei auf der Geraden frühzeitig das Tempo heraus. Gatlin, mit 19,57 Sekunden weltweit der Schnellste in diesem Jahr, gewann das zweite Halbfinale in kontrolliert gelaufenen 19,87 Sekunden. Über 100 Meter hatte der Doppel-Weltmeister von 2005 mit einer Hundertstel Rückstand auf Bolt Silber geholt.

Der deutsche Meister Julian Reus war als Vierter seines Vorlaufs in 20,51 Sekunden ausgeschieden. Auch sein Vereinskollege Robin Erewa scheiterte als Vorlauf-Vierter (20,67).

Hejnova siegt über die Hürden

Über 400 Meter Hürden war die Tschechin Zuzana Hejnova die Schnellste. In der Weltjahresbestzeit von 53,50 Sekunden siegte sie vor den beiden Amerikanerinnen Shamier Little (53,94) und Cassandra Tate (54,02).

Die 400 Meter der Männer gewann Wayde van Niekerk und ist damit der erste Titelträger in dieser Disziplin aus Südafrika. Der 23-Jährige behauptete sich vor den beiden Top-Favoriten und holte sich in der Jahresweltbestzeit von 43,48 Sekunden die Goldmedaille. Auf Platz zwei landete der entthronte Titelverteidiger LaShawn Merritt aus den USA (43,65). Die Bronzemedaille gewann Olympiasieger Kirani James aus Grenada in 43,78 Sekunden.

400-Meter-Sieger wegen Erschöpfung in Klinik

Nach dem Rennen musste der völlig erschöpfte van Niekerk in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Gesamteindruck habe etwas "instabil" gewirkt, hieß es vom Weltverband IAAF. Südafrikanische Teambetreuer seien bei ihm zuversichtlich, wollten aber zu hundert Prozent über seinen Gesundheitszustand sicher sein, sagte eine IAAF-Sprecherin.

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