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Zum Sachsenring-Jubiläum soll Heimsieg her

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Zum Sachsenring-Jubiläum soll Heimsieg her

09.07.2012, 11:40 Uhr | dpa

Zum Sachsenring-Jubiläum soll Heimsieg her. Auf dem Sachsenring wird wieder Vollgas gegeben.

Auf dem Sachsenring wird wieder Vollgas gegeben. (Quelle: dpa)

Hohenstein-Ernstthal (dpa) - 15 Jahre mussten die deutschen Motorrad-Fans bislang auf einen Heimsieg bei einem WM-Lauf warten. Zum 85. Sachsenring-Jubiläum soll es nun endlich klappen.

Sandro Cortese soll in der Moto3-Klasse die Durststrecke beenden, die es seit Ralf Waldmanns Erfolg am 7. Juli 1996 auf dem Nürburgring gab. Es wäre zugleich ein Debüt für die Traditionsrennstrecke bei Hohenstein-Ernstthal, die seit 1998 ständiger Austragungsort des Deutschland-Grand-Prix ist und es zumindest bis 2016 auch bleiben wird.

Cortese weiß, was von ihm erwartet wird - und will selbst den großen Wurf. Immerhin kommt er als WM-Zweiter zum Heimrennen mit sieben Punkten Rückstand auf den Spanier Maverick Vinales. "Es wäre schön, wenn es nun endlich wieder mit einem Sieg klappen könnte", meinte der Berkheimer, der bislang in sieben Rennen sechsmal auf dem Podium stand und als einziger Pilot seiner Klasse in allen Rennen punktete. Dennoch ist er unsicher. "Wir kommen mit den neuen Viertakt-Motorrädern zum ersten Mal an den Sachsenring. Da weiß keiner, was ihn wirklich erwartet. Ich muss vom ersten Training an konzentriert arbeiten, damit es am Sonntag kein böses Erwachen gibt", bemerkte der 22-Jährige.

Schon im Vorhinein bat er die Fans um Verständnis, dass er nicht alle Wünsche nach Autogrammen und gemeinsamen Fotos erfüllen wird. "Ich will Weltmeister werden, da brauche ich jeden Punkt. Ich möchte mich nicht zu sehr ablenken lassen."

Der Zeitplan sieht das Moto3-Rennen diesmal als Letztes der drei WM-Veranstaltungen. Damit könnte das Beste zum Schluss kommen und die erwarteten rund 180 000 Zuschauer in Hochstimmung versetzen.

Stefan Bradl, inzwischen in die MotoGP-Klasse augestiegen, kommt erstmals als Moto2-Weltmeister nach Sachsen. Vor einem Jahr legte er mit Platz zwei einen Grundstein für den Titelgewinn und das, obwohl der Sachsenring nicht zu seinen Lieblingsstrecken gehört. "Ich mag die flüssigeren Strecken lieber. Aber allein die Stimmung mit den Tausenden Fans ist Motivation genug, das Beste herauszuholen", sagte der Zahlinger. Nachdem es in Assen erstmals in dieser Saison nicht zu Punkten gereicht hatte, soll es nun wieder klappen. "Die Zuschauer haben es verdient, dass wir so weit wie möglich vorn landen", meinte der 22-Jährige.

Ohne Illusionen auf vordere Plätze, aber mit dem Ziel, endlich wieder ein Top-10-Ergebnis einzufahren, geht Max Neukirchner in der Moto2 das Heimspiel an. Bislang war die Saison eher zum Vergessen. Doch daheim - Neukirchner kommt aus dem sächsischen Stollberg - soll es nun klappen und die Wende zum Guten erfolgen. Das ist auch dringend nötig, denn allein von guten Trainingsergebnissen finanziert sich auch das Kiefer-Racing-Team nicht. Die Sponsoren wollen nun Ergebnisse sehen.

Vielleicht lassen sich die drei deutschen Hauptprotagonisten von den alten Haudegen inspirieren, die zum Sachsenring-Jubiläum in großer Zahl angereist sind. Rekord-Weltmeister Giacomo Agostini ist ebenso dabei wie Jim Redman, Phil Read und Deutschlands erfolgreichste Motorrad-Piloten Toni Mang und Dieter Braun.

Sie alle feiern mit den Organisatoren und sind gespannt, wie diese die Herkulesaufgabe Motorrad-Grand-Prix hinbekommen. Denn erstmals ist die Sachsenring Rennstrecken Management GmbH für den WM-Lauf verantwortlich, nachdem der ADAC in den Jahren zuvor das Sagen hatte. Die neuen Macher jedenfalls sind gewillt, den Sachsenring auch künftig als das Mekka des deutschen Motorrad-Rennsports zu erhalten.

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