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Olympia 2016: Das passierte in den Leichtathletik-Wettkämpfen

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Olympia 2016  

Medaillenchancen durch deutsche Speerwerferinnen

17.08.2016, 10:02 Uhr | dpa

Olympia 2016: Das passierte in den Leichtathletik-Wettkämpfen. Speerwerferin Christina Obergföll in Aktion.

Speerwerferin Christina Obergföll in Aktion. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Die deutschen Speerwerferinnen sichern sich allesamt ihren Finalplatz bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Stabhochsprung-Star Renaud Lavillenie wird bei der Siegerehrung erneut ausgebuht und reagiert emotional.

DEUTSCHER FAVORITENKREIS Die frühere Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll zitterte sich noch einmal ins Finale. Die 34-jährige Offenburgerin qualifizierte sich mit 62,18 Metern. Im Medaillenkampf am Donnerstag (2.10 Uhr MESZ) sind auch Vize-Europameisterin Linda Stahl aus Leverkusen und die deutsche Meisterin Christin Hussong aus Zweibrücken dabei. Für Obergföll und Stahl ist es der letzte internationale Wettkampf. Beide beenden ihre Karriere nach dieser Saison. Alle drei Deutschen zählen zum Favoritenkreis.

KLISCHINA WEITER Die russische Weitspringerin Darja Klischina qualifizierte sich für das Finale. Die 25-jährige Hallen-Europameisterin von 2011 und 2013 ist die einzige Leichtathletin aus Russland, die nach dem systematischen Doping in ihrer Heimat in Brasilien starten darf. Auch die EM-Dritte Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) erreichte den Endkampf am Mittwoch. Sosthene Moguenara (LAZ Saar 05) schaffte ebenfalls den Sprung in die Medaillenrunde. Ausgeschieden ist Alexandra Wester (ASV Köln) mit nur 5,98 Meter.

BISSCHEN SCHADE Sprinttalent Gina Lückenkemper schied im Halbfinale über 200 Meter aus. Die 19 Jahre alte EM-Dritte aus Dortmund kam in ihrem Lauf nach 22,73 Sekunden als Fünfte ins Ziel. "Es ist ein bisschen schade, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden", sagte Lückenkemper. Als Siebte des ersten Rennens schied die 20 Jahre alte Lisa Mayer aus Langgöns in 22,90 Sekunden aus.

LAVILLENIES TRÄNEN Stabhochsprung-Star Renaud Lavillenie nahm mit versteinerter Miene seine Silbermedaille in Empfang. Bei der Siegerehrung buhten ihn die brasilianischen Zuschauer erneut aus. Als die Nationalhymne für Sieger Thiago Braz da Silva erklang, liefen dem Olympiasieger von 2012 die Tränen übers Gesicht. Der Franzose hatte tags zuvor scharfe Kritik am Publikum geübt, weil es den Favoriten ausgepfiffen hatte.

NACHTRÄGLICH DABEI Der Frankfurter Homiyu Tesfaye erreichte über 1500 Meter doch noch das Halbfinale. Ausschlaggebend war die Disqualifikation des norwegischen Weltmeisters Filip Ingebrigtsen infolge eines Gedränges. Tesfaye profitierte von einem deutschen Protest.

GOLD ABERKANNT Die russische 4x100-Meter-Staffel der Frauen verliert Gold von den Leichtathletik-Wettbewerben 2008 in Peking. Julia Schermoschanskaja wird dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zufolge bei Nachtests positiv auf Anabolika getestet. Neuer Olympiasieger ist die Staffel aus Belgien.

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