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Olympische Spiele finden 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles statt

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Deal für 2024 und 2028 fix  

Olympia erst in Paris, dann in Los Angeles

01.08.2017, 09:46 Uhr | lr, t-online.de, dpa

Paris wird die Olympischen Spiele 2024 ausrichten, Los Angeles ist Gastgeber der Sommerspiele 2028. Dies teilte das IOC mit. (Screenshot: Reuters)
Olympia 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles

Paris wird die Olympischen Spiele 2024 ausrichten, Los Angeles ist Gastgeber der Sommerspiele 2028. Dies teilte das IOC mit.

Paris wird die Olympischen Spiele 2024 ausrichten, Los Angeles ist Gastgeber der Sommerspiele 2028. (Quelle: t-online.de)


Paris und Los Angeles haben sich mit dem Internationalen Olympischen Komitee auf die Reihenfolge der Sommerspiele 2024 und 2028 geeinigt: Die französische Hauptstadt ist zuerst dran.

Über eine entsprechende Vereinbarung berichtete am Montag zuerst die "Los Angeles Times". Es wurde erwartet, dass das IOC und die Bewerber-Städte nach Ende der Verhandlungen über das Abkommen informieren. 

Sollte der Vertrag stehen, muss er noch von der Vollversammlung der IOC-Mitglieder am 13. September in der peruanischen Hauptstadt Lima gebilligt werden. Ein Beschluss gilt als Formsache. Ob und welche Zugeständnisse das IOC Los Angeles machte, war zunächst nicht klar. Die US-Westküstenmetropole hofft auf vom IOC finanzierte Sportprogramme für Jugendliche.

Paris scheiterte zuvor mit zwei Bewerbungen

Für Paris hat das lange Warten mit dem Deal ein Ende. Denn die französische Hauptstadt war mit Bewerbungen für 2008 und 2012 gescheitert. 1900 und 1924 war Paris schon zwei Mal Gastgeber.

Auch in Los Angeles waren die Spiele schon zwei Mal zu Gast – 1932 und 1984. Beide Bewerbungen hatten großes Lob geerntet, vor allem wegen vergleichsweise geringer Kosten: Beide Städte wollen auf schon bestehende Wettkampfstätten zurückgreifen.

Hamburg zog Bewerbung zurück

IOC-Präsident Thomas Bach hatte die Doppelvergabe vorangetrieben. Seiner Ansicht nach bringt das bisherige Vergabeverfahren zu viele Verlierer hervor. Schon eine Bewerbung ist mit hohen Kosten und politischen Risiken verbunden. Gescheiterte Bewerber mit durchaus konkurrenzfähigen Konzepten treten nicht unbedingt ein zweites Mal an.

Bach hatte Anfang Juli zu dem Grundsatzbeschluss in Lausanne gesagt, eine Doppelvergabe sei eine "goldene Gelegenheit". Das IOC müsse nun die Zeit nutzen, sein Vergabeverfahren grundsätzlich zu überarbeiten. In immer weniger Staaten - vor allem in Westeuropa - gebe es noch Bereitschaft der Menschen, Olympische Spiele zu unterstützen, beklagte Bach.

Für 2024 hatten sich ursprünglich auch Hamburg, Boston, Rom und Budapest beworben. Alle vier zogen zurück. Grund war fast immer das Misstrauen der Bürger in das Versprechen, die Ära des teuren Gigantismus bei Olympia sei vorbei. Für Boston ging Los Angeles ins Rennen.

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