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Tour de France: Andreas Klöden schiebt sich auf Rang vier

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Ausreißer düpiert die Favoriten

09.07.2011, 16:03 Uhr | t-online.de, dapd, dpa, sid

Tour de France: Andreas Klöden schiebt sich auf Rang vier. Erfolgreich: Der Portugiese Alberto Rui Costa ist auf der achten Etappe nicht einzuholen. (Foto: dpa)

Erfolgreich: Der Portugiese Alberto Rui Costa ist auf der achten Etappe nicht einzuholen. (Foto:dpa)

Rui Alberto Costa hat die erste Bergetappe der 98. Tour de France gewonnen. Am Ende des 189 Kilometer langen achten Teilstücks von Aigurande nach Super-Besse Sancy setzte sich der Portugiese als letzter Überlebender einer Ausreißergruppe vor Philippe Gilbert und Cadel Evans durch. Das Gelbe Trikot verteidigte überraschend Weltmeister und Sprintspezialist Thor Hushovd, der im Hauptfeld mit den Topfavoriten ins Ziel kam. "Ich habe immer darauf gehofft, ich kann es noch gar nicht glauben", sagte Costa nach dem größten Erfolg seiner Karriere. (Die Tour-Ergebnisse im Überblick)

Bester Deutscher in dem Wintersportort wurde Andreas Klöden vom Team RadioShack auf Platz 13. Die deutsche Tour-Hoffnung Tony Martin kam zeitgleich und den anderen Favoriten wie Titelverteidiger Alberto Contador und Andy Schleck als 20. ins Ziel. In der Gesamtwertung verbesserte sich Klöden mit weiter zehn Sekunden Rückstand auf Rang vier, Martin (13 Sekunden zurück) belegt Platz sieben. "Ich kann mit den Besten mithalten, das hat sich heute gezeigt", sagte Martin.

Hushovds Bergtraining lohnt sich

Während Ausreißer Rui Costa den Etappensieg in Super-Besse mit bewegenden Worten seinem toten Freund Xavier Tondo widmete, unterdrückte Cadel Evans seinen Ärger. Denn der Australier zementierte seinen Ruf als "ewiger Zweiter". Auch nach der achten Etappe liegt Evans die Winzigkeit von einer Sekunde hinter Hushovd, der im strömenden Regen des Zentralmassivs sein Gelbes Trikot in einem aufopfernden Kampf und zur Überraschung der Experten verteidigte.

"Ich bin ans Limit gegangen und hätte nie gedacht, dass ich das Trikot noch einmal verteidigen könnte. Ich habe in Südfrankreich ein spezielles Bergtraining absolviert, das hat sich gelohnt", sagte der eigentlich als Sprinter ausgebildete Hushovd. Evans, der hinter Philippe Gilbert Dritter der Etappe wurde, konnte den Norweger an der sieben Kilometer langen Schlusssteigung nicht abhängen und tröstete sich: "Ich hatte das Trikot schon einmal, und bis Paris ist es noch ein weiter Weg."

Klöden behält recht

Klöden unterstrich derweil, dass mit ihm als Kapitän des Teams RadioShack zu rechnen ist. Der 36-Jährige sagte vor Etappenbeginn: "Wir werden jetzt sehen, wie die Beine in den Bergen sind. Ich werde mir in Ruhe anschauen, wie schnell gefahren wird, und versuchen, keine Zeit zu verlieren. Ich erwarte nicht, dass die Gesamtwertung gemacht wird." Er sollte recht behalten. Dagegen büßte Robert Gesink (Rabobank) ein Mitfavorit deutlich Zeit ein: Der Niederländer verlor 1:08 auf die Konkurrenz in der Gesamtwertung.

Winokurow: "Wollte meine Chance nutzen"

Auf der ersten Bergetappe im Zentralmassiv hatte Alexander Winokurow mit einer Attacke am vorletzten Anstieg die Konkurrenten im Peloton stehen lassen und sich auf die Jagd einer Ausreißergruppe gemacht. Lange sah es nach einem erfolgreichen Versuch des Astana-Kapitäns aus, das Gelbe Trikot zu erobern. "Ich wollte meine Chance heute ergreifen - ich hatte gute Beine", erklärte der 37-Jährige, der 2007 des Blutdopings überführt worden war . "Auf den letzten Kilometern war es aber zu hart."

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