Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Der Tour de France droht ein Schneechaos am Galibier

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Der Tour droht ein Schneechaos

19.07.2011, 11:39 Uhr | dapd

Der Tour de France droht ein Schneechaos am Galibier. Schnee auf dem Galibier. (Foto: Reuters)

Schnee auf dem Galibier. (Foto: Reuters)

Bei den Organisatoren der Tour de France hat das große Zittern eingesetzt, den Fahrern droht in den entscheidenden Hochgebirgsetappen das große Bibbern: Auf der Königsetappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt, die am Donnerstag auf dem 2645 Meter hohen Col du Galibier enden soll, könnte Schneefall Contador und Co. das Leben schwer machen.

"Schneeregen und Schneefall sind sehr wahrscheinlich. Die Temperaturen am Donnerstag werden um die null Grad sein, eventuell ein paar Grad über null. Da Niederschlag angekündigt ist, wird der wahrscheinlich als Schnee herunterkommen", kündigt Juliana Pestel vom Wetterdienst Meteomedia gegenüber t-online.de schwierige Bedingungen für die Fahrer an.

200 Hobbyradler gerettet

Seit Tagen herrschen auf dem 2645 Meter hohen Col du Galibier Temperaturen um den Gefrierpunkt. Erst am Sonntag mussten 200 Hobbyradler vom Gipfel gerettet werden, weil sie die Wetterbedingungen offenbar unterschätzt hatten. Für den Dienstag war ab einer Höhe von 2500 Metern bis zu 20 Zentimeter Neuschnee vorhergesagt. Sollte bis Donnerstag keine Besserung der Wetterlage eintreten, droht möglicherweise eine Verkürzung der Strecke.

Contador im Nachteil

Eine Verkürzung würde Titelverteidiger Alberto Contador hart treffen: Vor allem der Spanier ist zum Angriff verdammt und muss Zeit auf seine schärfsten Rivalen Andy Schleck und Cadel Evans gut machen. Contador hat bereits angekündigt, in den Alpen attackieren zu wollen. Und wenn sich die Bedingungen nicht ändern, muss vielleicht auch die zweite schwere Alpenetappe am Freitag entschärft werden.

Erinnerungen an 1996 werden wach

Wetterkapriolen hatten in der Vergangenheit immer wieder mal das Tour-Programm durcheinander gebracht. So musste 1996 wegen Eisregen auf dem Col d'Iseran und Windgeschwindigkeiten von gut 100 km/h auf dem Galibier die Etappe von Le-Monetier-les-Bains nach Sestriere von 189 auf 46 Kilometer verkürzt werden. Die widrigen Verhältnisse hinderten damals Bjarne Riis aber nicht daran, dass Gelbe Trikot zu erobern und den Grundstein zu seinem Toursieg zu legen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal