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Tour de France 2012: Andy Schleck schwört, dass sein Bruder Fränk Schleck unschuldig ist

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Andy Schleck spricht sich für seinen Bruder aus

19.07.2012, 12:21 Uhr | sid

Tour de France 2012: Andy Schleck schwört, dass sein Bruder Fränk Schleck unschuldig ist. Andy Schleck (li.) steht seinem Bruder Fränk bei. (Quelle: imago)

Andy Schleck (li.) steht seinem Bruder Fränk bei. (Quelle: imago)

Nach dem ersten Skandal der Tour de France 2012 erhält der unter Dopingverdacht stehende luxemburgische Radsport-Star Frank Schleck Rückendeckung von der Familie. Andy Schleck, Tour-Sieger von 2010, schloss jegliches Eigenverschulden seines älteren Bruders nach dem Bekanntwerden einer positiven Dopingprobe bei der 99. Frankreich-Rundfahrt kategorisch aus.

Husarenritt des französischen Lieblings

Während Thomas Vöckler der Hitze trotzt und allen davon fährt, erlebt Titelverteidiger Cadel Evans auf der 16. Etappe ein Debakel.

Vöckler fährt allen davon, Evans erlebt ein Debakel.


"Es ist ein Riesenschock für uns, denn Frank hat nie etwas Illegales zu sich genommen. Ich schwöre es auf den Kopf meiner Mutter", sagte der 27-Jährige der luxemburgischen Tageszeitung "Le Quotidien".

Andy Schleck: "Mein Bruder hat das nicht getan"

"Wir trainieren und fahren die ganze Zeit Rennen zusammen, auch wenn es in diesem Jahr etwas seltener der Fall ist. Ich kann mich nur wiederholen. Er hat nie etwas Verbotenes getan", sagte der jüngere der Schleck-Brüder weiter. Frank Schleck, der Tour-Dritte des Vorjahres vom Team RadioShack, war auf der 13. Etappe positiv auf das verbotene Diuretikum Xipamid getestet worden. Nach Bekanntwerden des Resultats wurde Schleck in einer gemeinsamen Entscheidung mit dem Fahrer von seinem Team aus dem Rennen genommen.

"Opfer einer Vergiftung"

Der 32-Jährige hat die Öffnung der B-Probe beantragt. Frank Schleck hatte in einer ersten Reaktion jede Schuld von sich gewiesen. "Ich streite kategorisch ab, irgendeine verbotene Substanz genommen zu haben. Ich habe keine Erklärung für das Ergebnis", sagte er im Gespräch mit dem Luxemburger Medienunternehmen RTL: "Falls die Analyse das Ergebnis bestätigt, werde ich argumentieren, dass ich das Opfer einer Vergiftung geworden bin."

Laut Bruder Andy, dem nach der Dopingsperre des Spaniers Alberto Contador nachträglich der Sieg bei der Tour 2010 zugesprochen worden war, steht Frank noch immer unter Schock. "Ich liebe diesen Sport mehr als alles andere, aber das alles ist sehr hart für mich und meine Familie. Momentan hab ich den Radsport satt", sagte Andy Schleck. Er selbst hatte seine Teilnahme bei der Frankreich-Rundfahrt 2012 wegen eines Steißbeinbruches absagen müssen.

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