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Tour de France 2013 : Chris Froome ist sauer auf Alberto Contador

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Froome ist sauer auf Contador

17.07.2013, 09:43 Uhr | t-online.de

Tour de France 2013 : Chris Froome ist sauer auf Alberto Contador. Alberto Contador (li.) und Chris Froome belauern sich auf der Abfahrt. (Quelle: imago/Mario Stiehl)

Alberto Contador (li.) und Chris Froome belauern sich auf der Abfahrt. (Quelle: Mario Stiehl/imago)

Zoff zwischen Christopher Froome und seinem Konkurrenten Alberto Contador. Der Mann in Gelb wirft dem Spanier nach der 16. Etappe der 100. Tour de France eine zu waghalsige Fahrweise vor.

"Ich persönlich denke, dass er zu viel Risiko eingegangen ist. Letztendlich hat man ja gesehen, dass er seine Geschwindigkeit nicht mehr unter Kontrolle hatte", sagte der wütende Froome nach Etappenende in Gap. "Das war viel zu gefährlich. Auch sein Rad konnte er kaum kontrollieren." (Die Ergebnisse der Tour de France im Überblick)

Schrecksekunde für Froome

Was war passiert? Froome, der das Maillot jaune verteidigte, konterte zunächst auf dem letzten Anstieg mehrere Attacken seines Herausforderers Contador. Auf der sehr gefährlichen, elf Kilometer langen Abfahrt kam Contador dann zu Fall, Froome strauchelte beim Ausweichen und musste einen Umweg über den Rasen am Straßenrand fahren.

"Contador ist diese Kurve sehr schnell angegangen und bekam Probleme, sein Rad unter Kontrolle zu behalten. Er ist direkt vor mir gestürzt. Ich bin nach links ausgewichen und aufs Gras gekommen. Um auf die Straße zurückzukehren, musste ich dann kurz aus dem Pedal", schilderte Froome die Situation.

"Hätte Contador das Gelbe Trikot schenken sollen"

Der 28-Jährige ist genervt, dass auch er sich gesundheitlichen Risiken aussetzen muss, weil er sich gezwungen sieht, das Tempo der Konkurrenz in der Abfahrt mitzugehen. "Wahrscheinlich hätte ich Contador fahren lassen und ihm das Gelbe Trikot schenken sollen", sagte er sichtlich gereizt. Einen möglichen Zeitverlust zu verschmerzen, um dafür selbst kein Risiko in der Abfahrt einzugehen, ist für Froome aber keine Option.

"Einige Teams sind verzweifelt"

Contador selbst verteidigte sich nach Etappenende: "Ich hatte angekündigt, ihn weiter zu attackieren, auch wenn er souverän in Führung liegt. Der Untergrund war uneben und ich bin auf dem Geröll ausgerutscht." Froome rechnet indes damit, dass sich der Vorfall in den nächsten Tagen wiederholen wird: "Definitiv. Ich habe das Gefühl, dass einige Teams etwas verzweifelt sind und deshalb jetzt unkalkulierbare Risiken eingehen.“

"Dieser Vorfall hat bewiesen, dass die Tour längst nicht beendet ist", sagte Froome weiter. Unter dem Strich hat sich im Gesamtklassement nach 168 Kilometern nichts geändert: Froome führt weiter mit 4:14 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema und 4:25 vor Contador.

Weitere News finden Sie in unserem Tour-Blog

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