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Andrea Petkovic will mit Tommy Haas zu Olympia

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Petkovic, Haas und der nackte Petko-Dance

16.11.2011, 19:17 Uhr | t-online.de

Andrea Petkovic will mit Tommy Haas zu Olympia. Andrea Petkovic in Wimbledon 2011. Ihr Trainer traut ihr den Sieg bei einem der Grand-Slam-Turniere zu. (Quelle: imago)

Andrea Petkovic in Wimbledon 2011. Ihr Trainer traut ihr den Sieg bei einem der Grand-Slam-Turniere zu. (Quelle: imago)

Aus Darmstadt berichtet Marc L. Merten

So ganz einig sind sich Andrea Petkovic und ihr Trainer Peter Popovic nicht: Während er der Überzeugung ist, dass „Andrea nächstes Jahr einen großen Titel gewinnen kann“, hält sich die 24-jährige Deutsche mit einer Kampfansage (noch) zurück. "Ich glaube nicht, dass ich schon soweit bin, ein Grand-Slam-Turnier gewinnen zu können. Erst, wenn ich mich auch gedanklich zur Weltspitze zähle, werde ich dazu bereit sein." Kritische Worte der Nummer zehn der Tennis-Weltrangliste, die 2011 immerhin einen Turniersieg in Straßburg holte, in zwei Finals stand und bei drei der vier großen Turniere ins Viertelfinale vorstieß.

Und dann gibt es 2012 ja noch das fünfte große Turnier: Olympia in London. "Ich kann es noch immer kaum glauben, dass es schon in ein paar Monaten soweit ist. Zu Olympia zu fahren, war mein absoluter Kindheitstraum." Dass in London aber auch ein Titel herausspringt, daran will Petkovic nicht denken. "Da spielen wir ja in Wimbledon. Und Gras ist ja nicht unbedingt mein Belag." Eine Titelchance will sie sich aber dennoch offen halten. Und deswegen hofft sie im Mixed auf prominente Unterstützung eines echten Gras-Spezialisten: Tommy Haas, der 2009 bis ins Halbfinale der All England Championships vorgestoßen war. "Mit ihm würde ich unglaublich gerne spielen", sagt Petkovic. "Ich bewundere ihn, weil er härter an sich arbeitet als jeder andere auf der Tour. Und das, obwohl er so häufig verletzt war. Von ihm kann ich viel lernen."

"Das hat mir meine Grenzen aufgewiesen"

Auch, weil sie selbst schon erste harte Erfahrungen mit Verletzungen machen musste. Die Saison 2011 endete für sie mit einer großen Ungewissheit. Nach ihrem Kreuzbandriss 2008 hatte sie sich im Spätsommer erneut am Knie verletzt. Der Meniskus war beschädigt, und lange wollten die Schmerzen nicht verschwinden. "Das hat mir meine Grenzen aufgewiesen. Da musste ich mit meinem Dickkopf aufpassen." Erstmals seit langer Zeit habe sie sich wieder mit dem Gedanken beschäftigt, was wäre, wenn die Karriere schon wieder vorbei wäre. Am Ende musste sie sich eingestehen: Es gibt keinen Plan B. "Es kann jederzeit vorbei sein. Davor habe ich große Angst." Zwar wisse sie um ihr Privileg, es auf die große Tennisbühne geschafft zu haben. "Aber Tennis ist meine einzige Konstante im Leben."

Grand-Slam-Sieg? Ihr Trainer gibt ein Versprechen

Daher plant sie 2012 gewissenhaft und nimmt mehr Rücksicht auf ihren Körper. Sie weiß: "Ich muss vernünftiger werden. Auch, wenn es wehtut." Damit es am Ende eben weniger häufig wehtut. Und die ganz großen Erfolge möglich werden. "Der Fokus wird noch mehr auf den vier Grand Slams liegen. Ich muss Vertrauen haben." Ihr Trainer glaubt fest daran, dass sein Schützling den entscheidenden Schritt gehen kann. "Sie hat noch immer großes Potential, das sie nicht abruft. Das muss ich ihr nur noch glauben machen." Und für den Fall des ganz großen Wurfs verspricht er bereits, den in der Tennis-Szene bekannt gewordenen "Petko-Dance" selbst darzubieten: "Nackt!"

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