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Australian Open: Topgesetzte Wozniacki von Clijsters entthront

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Topgesetzte Wozniacki von Clijsters entthront

24.01.2012, 08:06 Uhr | sid, dpa

Australian Open: Topgesetzte Wozniacki von Clijsters entthront. Ratlos: Wozniacki im Spiel gegen Clijsters (Quelle: dpa)

Ratlos: Wozniacki im Spiel gegen Clijsters (Quelle: dpa)

Caroline Wozniacki ist im Viertelfinale der Australian Open ausgeschieden und wird die Spitze der Weltrangliste nach insgesamt 67 Wochen erst einmal verlieren. Die Dänin unterlag in Melbourne Titelverteidigerin Kim Clijsters aus Belgien mit 3:6, 6:7 (4:7). Die an Position elf gesetzte Clijsters trifft im Halbfinale auf die Weißrussin Wiktoria Asarenka, die sich mit 6:7 (0:7), 6:0, 6:2 gegen die Polin Agnieszka Radwanska durchsetzte.

Wozniacki hätte mindestens die Runde der letzten vier erreichen müssen, um die Chance auf den Verbleib an der Spitze zu wahren. Damit setzt sich die fast schon tragische Geschichte der 21-Jährigen fort, die trotz ihrer langen Zeit als Nummer eins der Tenniswelt weiter auf den ersten Grand-Slam-Titel wartet. Mit Asarenka, Petra Kvitova und Maria Scharapowa haben Down Under nun noch drei Spielerinnen die Chance, die Führung im Damen-Tennis zu übernehmen.

Clijsters behält die Nerven

Clijsters zeigte bei 34 Grad Hitze in der Rod Laver Arena erneut eine ganz starke Leistung. Die Belgierin, die ihre Karriere nach dieser Saison beenden will, entschied den ersten Durchgang nach 43 Minuten mit dem fünften Satzball für sich und lag auch im zweiten Abschnitt bereits mit 5:2 vorne. Doch dann kämpfte sich Wozniacki noch einmal zurück und zwang Clijsters in den Tiebreak.

Dort behielt die vierfache Grand-Slam-Turnier-Siegerin aber die Nerven und verwandelte nach 1:45 Stunden ihren ersten Matchball. "Es war ein verdammt hartes Stück Arbeit, weil es unglaublich heiß war", sagte die Belgierin.

Asarenka dreht nach Tie Break richtig auf

Asarenka musste gegen die an Nummer acht gesetzte Radwanksa zwar den ersten Satz im Tiebreak mit 0:7 abgeben. Die Nummer drei der Welt ließ sich davon aber nicht beirren und entschied die Abschnitte zwei und drei locker für sich. "Ich bin sehr glücklich, weil ich die Partie noch gedreht habe, obwohl ich im ersten Satz sehr schlecht gespielt habe", sagte Asarenka, die erst zum zweiten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier im Halbfinale steht.

Federer souverän - Nadal muss kämpfen

Bei den Herren kommt es im Halbfinale zu einer Neuauflage des Duells der beiden Dauerrivalen Roger Federer und Rafael Nadal. Federer besiegte in seinem 1000. Tennis-Spiel auf der ATP-Tour den Argentinier Juan Martin del Potro mit 6:4, 6:3, 6:2 und zeigte dabei eine beeindruckende Vorstellung. Nach gerade einmal 1:59 Stunden verwandelte der 16-malige Grand-Slam-Turnier-Sieger seinen ersten Matchball. Wesentlich härter musste Nadal um den Einzug in die Vorschlussrunde kämpfen: Der an Position zwei gesetzte Spanier besiegte Tomas Berdych aus Tschechien mit 6:7 (5:7), 7:6 (8:6), 6:4, 6:3.

Im Tiebreak des zweiten Satzes musste Nadal sogar einen Satzball abwehren, um nicht mit 0:2 Sätzen in Rückstand zu geraten. Im ersten Durchgang des intensiven Spiels legte sich der French-Open-Sieger mit Stuhlschiedsrichter Carlos Bernardes aus Brasilien an, als dieser eine von Nadal geforderte Challenge nicht zuließ. Der Linkshänder hatte angeblich zu lange gezögert. Unmittelbar nach der Diskussion verwandelte Berdych nach 75 Minuten seinen fünften Satzball. Mit Wut im Bauch steigerte sich Nadal danach. Im vierten Durchgang nahm er dem Weltranglistensiebten Berdych gleich im ersten Spiel den Aufschlag ab und wehrte beim Stand von 2:3 zwei Breakbälle ab.

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