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Roger Federer scheidet gegen Fabio Fognini im ATP-Halbfinale aus

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Paukenschlag am Rothenbaum: Federer verliert gegen Nummer 114

22.07.2013, 14:09 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Roger Federer scheidet gegen Fabio Fognini im ATP-Halbfinale aus. Das war nichts: Roger Federer fliegt im Halbfinale raus. (Quelle: dpa)

Das war nichts: Roger Federer fliegt im Halbfinale raus. (Quelle: dpa)

Tennis-Superstar Roger Federer muss den nächsten schweren Rückschlag verkraften. Der frühere Weltranglistenerste scheiterte im Halbfinale des ATP-Turniers am Hamburger Rothenbaum völlig überraschend am Qualifikanten Federico Delbonis aus Argentinien mit 6:7 (7:9), 6:7 (4:7). Wie schon beim Zweitrunden-Aus beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ließ der 31-Jährige gegen die Nummer 114 der Weltrangliste die Klasse früherer Tage vermissen. Delbonis trifft im Finale auf Fabio Fognini, der Tommy Haas im Viertelfinale ausgeschaltet hatte. Der Italiener setzte sich igegen Nicolas Almagro (Spanien) mit 6:4, 7:6 (7:1) durch.

Von der Papierform her sprach vor dem Duell vor 7500 Zuschauern auf dem ausverkauften Center Court alles für Federer. Nicht nur, dass er in seiner Karriere bereits 77 Turniere auf der ATP-Tour gewonnen hat und von Turnierdirektor Michael Stich als "bester Spieler aller Zeiten" eingestuft wurde. Sondern auch, weil er deutlich weniger Spielminuten in den Beinen hatte. Linkshänder Delbonis hatte sich durch die Qualifikation gekämpft und im Viertelfinale gegen Fernando Verdasco 3:13 Stunden-Marathon auf dem Platz gestanden.

Mit neuem Schläger

Federer nutzte früh seinen ersten Breakball mit dem neuen Racket. Nach dem jähen Aus in Wimbledon hatte sich der Schweizer entschieden, auf einen Schläger mit einem größeren Kopf umzusteigen. Doch auch Delbonis fand mehr und mehr seinen Rhythmus. Der Argentinier schaffte das Re-Break und erarbeitete sich beim Stand von 6:5 sogar Satzbälle. Federer, der viele einfache Fehler machte, rettete sich in den Tiebreak, in dem sich jedoch der mutige Delbonis belohnte.

Nun war der Weltranglistenfünfte gefragt, der 2002, 2004, 2005 und 2007 am Rothenbaum triumphiert hatte. Doch Federer konnte auch im zweiten Satz nicht in gewohnter Art zulegen. Stattdessen erarbeitete sich Delbonis immer wieder Breakballe, nutzte sie aber nicht. Im Tiebreak machte er dann den größten Sieg seiner Karriere beim ersten Matchball nach 1:53 Stunden perfekt.

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