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US Open 2013: Philipp Kohlschreiber zeigt Nerven gegen John Isner

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Jetzt wartet Nadal  

Nervenstarker Kohlschreiber trotz Pfiffen im Achtelfinale

01.09.2013, 08:59 Uhr | sid, dpa

US Open 2013: Philipp Kohlschreiber zeigt Nerven gegen John Isner. Pfiffe und Zwischenrufe ließ Philipp Kohlschreiber im Match gegen John Isner von sich abprallen. (Quelle: dpa)

Pfiffe und Zwischenrufe ließ Philipp Kohlschreiber im Match gegen John Isner von sich abprallen. (Quelle: dpa)

Philipp Kohlschreiber hat zum zweiten Mal in Folge das Achtelfinale der US Open in New York erreicht. Dank einer beeindruckenden Vorstellung besiegte der 29-Jährige den 2,08 Meter großen Aufschlagriesen John Isner mit 6:4, 3:6, 7:5, 7:6 (7:5). "Einen Amerikaner in Amerika vor vollem Haus zu schlagen, ist etwas Besonderes. Ich bin sehr glücklich mit meiner Leistung. Das erste Break gleich zu Beginn hat mir Selbstvertrauen gegeben. Ich konnte die Ballwechsel bestimmen, das war der Schlüssel", sagte Kohlschreiber.

Sabine Lisicki bekommt tierischen Besuch (Screenshot: Bitprojects)
Sabine Lisicki bekommt tierischen Besuch

Sabine Lisicki bekommt tierischen Besuch.

Sabine Lisicki bekommt tierischen Besuch


Nach 2:47 Stunden verwandelte Kohlschreiber gegen den an Nummer 13 gesetzten Isner seinen dritten Matchball mit einem Überkopfball und zeigte nach der Nervenschlacht die Siegerfaust. Als "Belohnung" wartet nun in der Runde der letzten 16 French-Open-Sieger Rafael Nadal.

"Er ist natürlich der Favorit und es wird extrem schwer. Aber ich werde versuchen, eine neue Geschichte zu schreiben und so einen Spieler bei einem Grand-Slam-Turnier auch mal rauszuwerfen", sagte Kohlschreiber. Er hat bislang allerdings nur eine von zehn Partien gegen den früheren Weltranglistenersten Nadal gewonnen - 2012 im Viertelfinale der Gerry-Weber-Open in Halle/Westfalen.

Kohlschreiber nervenstark

Im Match gegen Isner feuerten die amerikanischen Fans ihren Landsmann mit teilweise unfairen Mitten frenetisch an. Kohlschreiber ließ sich aber von der aufgeheizten Stimmung - zeitweise gab es Pfiffe und Zwischenrufe gegen den Deutschen - im proppenvollen Louis-Armstrong-Stadium nicht beeindrucken. Besonders im vierten Satz zeigte sich der Wimbledon-Viertelfinalist von 2012 nervenstark. Nach einem Break gegen sich und einem 5:6-Rückstand nahm er postwendend dem Weltranglisten-17. den Aufschlag ab.

Zuvor hatte Kohlschreiber beim Stand von 4:4 gleich drei Breakchancen seines Gegners abgewehrt, dem am Ende auch 26 Asse nichts nutzten. Kohlschreiber indes agierte äußerst effektiv und verwertete drei seiner vier Breakchancen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Augsburger den Aufschlaghünen bei den US Open besiegt.

Federer macht kurzen Prozess

Auch der ehemalige Weltranglisten-Erste Roger Federer steht in der Runde der besten 16. Der Schweizer gewann in seinem 300. Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier gegen den französischen Linkshänder Adrian Mannarino 6:3, 6:0, 6:2 und spielt jetzt gegen den Spanier Tommy Robredo.

Bei den Damen erreichte Vorjahresfinalistin Victoria Asarenka durch ein 6:7 (2:7), 6:3, 6:2 gegen die Französin Alizé Cornet das Achtelfinale. Dort trifft die Weltranglisten-Zweite auf die Serbin Ana Ivanovic. Ausgeschieden sind die frühere Nummer eins Caroline Wozniacki aus Dänemarkund die ehemalige Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova. Die Tschechin verlor gegen Alison Riske aus den USA 3:6, 0:6. Die an Nummer sechs gesetzte Wozniacki unterlag der italienischen Qualifikantin Camila Giorgi 6:4, 4:6, 3:6.

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