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Australian Open 2014: Sabine Lisicki giftet nach Aus gegen Organisatoren

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"Zu heiß"  

Überraschendes Lisicki-Aus in Melbourne

15.01.2014, 15:41 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Australian Open 2014: Sabine Lisicki giftet nach Aus gegen Organisatoren . Sabine Lisicki hat die Organisatoren der Australian Open nach ihrem Zweitrunden-Aus kritisiert. (Quelle: dpa)

Sabine Lisicki hat die Organisatoren der Australian Open nach ihrem Zweitrunden-Aus kritisiert. (Quelle: dpa)

Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki ist bei den Australian Open völlig überraschend bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Die Berlinerin verlor in der Hitze von Melbourne gegen die Rumänin Monica Niculescu mit 6:2, 2:6, 2:6.

Anschließend kritisierte Lisicki die Organisatoren der Australian Open. "Die Schiedsrichter übernehmen die Entscheidung, ob bei dieser Hitze gespielt werden kann", sagte die Wimbledonfinalistin, "ich kann nur sagen, was jeder sieht: Spieler und Ballkinder übergeben sich und kollabieren. Es gibt einen Punkt, an dem es zu heiß wird, um Sport zu treiben." Lisicki und Niculescu hatten ihre Partie am dritten Turniertag bei 40 Grad im Schatten ausgetragen.

"Ich habe eineinhalb Sätze lang alles richtig gemacht, aber dann hat die Hitze mich gekriegt", sagte Lisicki nach der Niederlage enttäuscht. Die 24-Jährige begann stark und setzte die mit viel Slice-Bällen extrem unorthodox spielende Rumänin mit offensivem Spiel unter Druck. Nach nur 33 Minuten sicherte sich Lisicki den ersten Satz und schien auf dem Weg zu einem ungefährdeten Sieg.

Zehnminütige Hitze-Pause hilft Lisicki nicht

Doch wie aus dem Nichts lief bei der Nummer 15 der Tennis-Welt von Anfang des zweiten Satzes an nichts mehr zusammen. Lisicki unterliefen leichte Fehler in Serie. Weder der zuvor gute Aufschlag noch die wuchtige Vorhand waren mehr zu sehen. "Das ist so, wenn die Hitze den Körper übernimmt", schilderte die deutsche Nummer zwei ihre Erfahrungen auf dem Platz. Auch eine zehnminütige Hitze-Pause nach dem verlorenen zweiten Satz konnte sie nicht mehr retten.

Auch Ivan Dodig hatte Probleme mit der enormen Hitze. Der Kroate brach zu Beginn der zweiten Runde seine Partie ab. "Ich habe daran gedacht, dass ich in der Hitze sterben könnte", sagte Dodig: "Bei solchen Bedingungen zu spielen, ist nicht zu vertreten." In der ersten Runde hatten bereits neun Spieler ihr Match aufgegeben oder waren erst gar nicht angetreten.

Barthel, Kerber und Mayer eine Runde weiter

Besser mit den extremen Temperaturen zurecht kamen Mona Barthel und Florian Mayer. Barthel besiegte beim mit 21,64 Millionen Euro dotierten Grand-Slam-Turnier Luksika Kumkhum aus Thailand mit 4:6, 6:3, 6:4. "Ich habe so viel getrunken wie ich konnte. Ich bin sehr glücklich, dass ich in der dritten Runde stehe", sagte Barthel, die nun auf Flavia Pennetta aus Italien trifft. Mayer kämpfte den an Nummer 14 gesetzten Russen Michail Juschni in 3:06 Stunden mit 6:4, 3:6, 6:3, 3:6, 6:3 nieder.

Auch Angelique Kerber hat die dritte Runde erreicht. Die Kielerin gewann gegen die Russin Alla Kudrjawzewa deutlich mit 6:4, 6:2. Ebenso meisterte Serena Williams ihre zweite Runde ohne Mühe. Gegen Vesna Dolonc aus Serbien gewann die Amerikanerin klar mit 6:1, 6:2. Annika Beck und Julia Görges sind indes ausgeschieden. Beck verlor ihr Zweitrunden-Match gegen die an Nummer 14 gesetzte Serbin Ana Ivanovic klar mit 1:6, 2:6. Görges musste sich nach 2:16 Stunden Lauren Davis (USA) 5:7, 6:2, 4:6 geschlagen geben. Bei den Herren hatte Novak Djokovic beim 6:0, 6:0, 6:4 gegen den Argentinier Leonardo Mayer keine Mühe.

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