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Tennis: Sabine Lisicki mit Oliver Pocher am Tiefpunkt angelangt

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Höchste Niederlage  

Lisicki nach Klatsche am Tiefpunkt

04.04.2014, 12:30 Uhr | t-online.de, sid

Tennis: Sabine Lisicki mit Oliver Pocher am Tiefpunkt angelangt. Enttäuscht und nachdenklich: Sabine Lisicki bei ihrer 1:6, 0:6-Klatsche gegen Andrea Petkovic. (Quelle: AP/dpa)

Enttäuscht und nachdenklich: Sabine Lisicki bei ihrer 1:6, 0:6-Klatsche gegen Andrea Petkovic. (Quelle: AP/dpa)

Sabine Lisicki ist auf dem vorläufigen Tiefpunkt ihrer rasanten Talfahrt angekommen. Gedemütigt von ihrer Fed-Cup-Teamkollegin Andrea Petkovic schlich die 24-Jährige nach ihrer 1:6, 0:6-Niederlage im Achtelfinale des WTA-Turniers von Charleston nach nur 56 Minuten tief enttäuscht vom Platz.

Die Highlights im Video 
Petkovic fegt hilflose Lisicki vom Platz

Im Achtelfinale von Charleston findet Lisickis Talfahrt einen neuen Tiefpunkt. Video

"Das hat keinen Spaß gemacht und ist sehr bedauerlich", sagte die Berlinerin nach der höchsten Pleite seit Beginn ihrer Profikarriere vor acht Jahren. Überraschend kam die Niederlage der Weltranglisten-15. nicht. Seit ihrem furiosen Siegeszug bis ins Wimbledon-Finale 2013 ist "Bum Bum Bine" auf der verzweifelten Suche nach ihrer Form.

Mehr Schlagzeilen abseits des Platzes

Bei 13 Turnieren nach dem unvollendeten Sommermärchen in London gelangen der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfenen Lisicki lediglich beim Halbfinaleinzug in Luxemburg im Oktober im Einzel einmal drei Erfolge in Serie. Kritiker werfen ihr mangelnde Fitness vor, mit ihrer Beziehung zu Oliver Pocher hat Lisicki zuletzt zudem für mehr Schlagzeilen gesorgt als durch ihren Beruf.

Lisicki weist Vorwürfe, sie würde sich nicht genug dem Tennis widmen, aber entschieden zurück. "Das ist schlicht ungerecht und unfair", sagte Lisicki zuletzt im Interview den Tageszeitungen "Berliner Morgenpost" und "Die Welt". Sie sieht auch keinen Zusammenhang zwischen ihrem Trainingsumfang und ihrer Verletzungsmisere: "Ich weiß, manche sogenannte Experten führen das auf falsches Training oder zu wenig Training zurück. Aber das ist Unsinn. Ich arbeite hart genug, in diese Ecke lasse ich mich nicht stellen."

"Wimbledon gibt mir Kraft"

Die Lehrstunde gegen Petkovic dürfte aber auch Lisicki nachdenklich stimmen. In 80 Tagen beginnt ihr Lieblingsturnier in Wimbledon. "Eine Vorfreude ist schon da, auch wenn ich weiß, wie groß der Druck dort sein wird. Aber da hilft mir die Sicherheit, die ich da automatisch mit auf den Platz bringe. Wimbledon gibt mir außergewöhnliche Kraft, ich habe dort ein Urvertrauen", sagte Lisicki.

Allein auf das besondere Flair auf dem heiligen Rasen zu vertrauen, dürfte aber nicht reichen. Im Fed-Cup-Halbfinale in Australien (19./20. April) ist Lisicki nur Zuschauerin. Teamchefin Barbara Rittner verzichtete auf eine Nominierung der deutschen Nummer zwei. Eine gesunde Sabine Lisicki sei für jede Mannschaft eine Verstärkung. Sie habe in letzter Zeit aber leider viel Pech mit Verletzungen und Krankheit und sei noch nicht wieder bei einhundert Prozent ihrer Leistungsfähigkeit angekommen, begründete Rittner ihre Entscheidung.

Kein Plan B

Doch Lisicki muss nicht nur die Probleme mit ihrem Körper in den Griff bekommen. Sie hat immer noch keinen Plan B, wenn ihr riskantes Powerspiel während eines Matches mehr hop als top ist. Während sich ihre Konkurrentinnen stetig weiterentwickeln, scheint Lisicki zu stagnieren. Sie scheint zudem beratungsresistent zu sein. Drei Trainer hat Lisicki im vergangenen Jahr verschlissen.

Außer mit Vater Richard versucht sie nun auch mit der ehemaligen Weltranglistenersten Martina Hingis ihr Glück. Mit der Schweizerin gewann sie zuletzt auch die Doppel-Konkurrenz in Miami. "Es gibt erst mal Verabredungen für bestimmte Turniere, so wie zuletzt Indian Wells oder Miami - und dann schauen wir, wie das weitergeht", sagte Lisicki. Das gilt auch für ihre Karriere.

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