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Wimbledon 2014: Kerber folgt Lisicki ins Viertelfinale

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Trotz Fehlerfestival  

Kerber folgt Lisicki ins Wimbledon-Viertelfinale

01.07.2014, 20:47 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Wimbledon 2014: Kerber folgt Lisicki ins Viertelfinale. Angelique Kerber (Quelle: dpa)

Angelique Kerber bejubelt ihren starken Auftritt in Wimbledon. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber steht überraschend im Wimbledon-Viertelfinale. Mit einem Sieg über die Weltranglistenfünfte Maria Scharapowa sorgte die deutsche Nummer eins für eine kleine Sensation auf dem "Heiligen Rasen". Nach dem 7:6 (7:4), 4:6 und 6:4 trifft Kerber im nächsten Spiel auf Eugenie Bouchard. Auch Sabine Lisicki steht in der Runde der besten acht.

Spannender hätte das Duell zwischen Kerber und Scharapowa kaum sein können. Erst den siebten Matchball konnte sie nach 2:37 Stunden verwandeln. Im entscheidenden Satz hatte sie schon 4:1 und 5:2 geführt.

Konsequent und eisern

Mit ihrer konsequenten Spielweise und ihrem eisernen Willen setzte Kerber Scharapowa immer wieder unter Druck und zwang die Russin zu Fehlern. "Es ist unglaublich, es war so ein großartiges Match. Jeder Satz war so knapp. Sie ist eine große Spielerin. Wir haben beide auf einem sehr hohen Level gespielt", sagte Kerber.

Kerber feierte im fünften Aufeinandertreffen mit Scharapowa den zweiten Sieg. Bei ihrer siebten Wimbledon-Teilnahme steht die 26-Jährige zum zweiten Mal nach 2012 im Viertelfinale. Nach dem Sieg über Scharapowa gehört Kerber nun zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel.

Auch Lisicki weiter

Zuvor hatte sich auch die zweite Deutsche im Achtelfinale durchsetzen können. Lisicki gewann trotz eines Fehlerfestivals gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa 6:3, 3:6 und 6:4. Im Viertelfinale trifft die Weltranglisten-19. nun auf die Rumänin Simona Halep.

Um das Halbfinale zu erreichen muss sich Lisicki aber gewaltig steigern. 20 Doppelfehler und eine Unsumme an weiteren leichtfertigen verschlagenen Bällen machten das Spiel unnötig schwer.

"Heute hatte ich Glück"

"Heute hatte ich auch Glück. Sie hat mir ein paar Geschenke gegeben bei meinen Aufschlägen. Ich habe mich durchgebissen", sagte Lisicki. Bereits vor ihrem Finaleinzug im vergangenen Jahr hatte sie einmal im Halbfinale (2011) sowie zweimal im Viertelfinale (2009 und 2012) gestanden. 2013 war sie die erste Deutsche im Finale seit Steffi Graf.

19-Jähriger schlägt Nadal

Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal ist indes überraschend im Achtelfinale gescheitert. Der Spanier unterlag Nick Kyrgios aus Australien 6:7 (5:7), 7:5, 6:7 (5:7), 6:3. Der 19-Jährige ist der erste Spieler außerhalb der Top 100 seit 1992, dem es gelang, eine Nummer eins bei einer Grand-Slam-Veranstaltung zu schlagen. Der Australier kam nur dank einer Wildcard ins Turnier und wird in der Weltrangliste auf Platz 144 geführt.

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