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US Open 2014: Peng Shuai muss Platz im Rollstuhl verlassen

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McEnroe: "Schwarze Stunde"  

Peng muss den Platz im Rollstuhl verlassen

06.09.2014, 11:15 Uhr | sid, t-online.de

US Open 2014: Peng Shuai muss Platz im Rollstuhl verlassen. Peng Shuai wird unter Tränen im Rollstuhl vom Platz gefahren. (Quelle: AP/dpa)

Peng Shuai wird unter Tränen im Rollstuhl vom Platz gefahren. (Quelle: AP/dpa)

Was für ein Drama: Peng Shuai und die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki kämpften um den Einzug ins Endspiel der US Open, als die ungesetzte Chinesin beim Stand von 7:6 und 4:3 für Wozniacki von ihrem Körper gestoppt wurde. Peng litt in der Mittagshitze von New York unter Krämpfen und wurde während einer Auszeit bereits zuvor behandelt, aber wieder auf den Platz gelassen. Eine Entscheidung, die für Unverständnis sorgte.

So regte sich unter anderem Tennis-Legende John McEnroe fürchterlich darüber auf. "Wenn ich diese Bilder sehe, wird mir schlecht", sagte McEnroe beim TV-Sender CBS angesichts der leidenden Peng: "Das ist eine schwarze Stunde für unseren Sport."

Aufgabe unter Tränen

Peng war nach zehnminütiger Behandlung in der Kabine ins Stadion zurückgekehrt und hatte es trotz aller Qualen noch einmal versucht. "Ich wurde untersucht und mit Eis abgerieben. Der Arzt hat gesagt, dass ich nicht mehr rausgehen soll, weil ich nicht gut aussehe. Aber ich wollte nicht aufgeben", sagte die 28-Jährige: 'Ich wusste, dass ich nicht lange durchhalten würde, aber ich wollte es noch einmal versuchen."

Sechs Punkte spielte sie noch, bevor sie die Partie schließlich unter Tränen abbrach. In einem Rollstuhl wurde Peng vom Platz geschoben. "Mein Körper war aufgehitzt und ich konnte schlecht atmen", sagte die Halbfinal-Debütantin. Ob sie selbst oder der Arzt die Entscheidung zum Abbruch getroffen habe, konnte Peng nicht mehr sagen: "Vielleicht wollten sie nicht, dass ich auf dem Platz sterbe."

Turnierdirektor David Brewer sagte später: "Sie wollte unbedingt auf den Platz zurück, und sowohl der Physiotherapeut als auch der Arzt waren der Meinung, dass sie sich damit nicht in Gefahr begibt. Sie ist eine perfekt austrainierte Sportlerin, sie kennt ihren Körper besser als jeder sonst." Mittlerweile gab die 28-Jährige an, es gehe ihr "wieder besser".

Wozniacki: "Habe mir Sorgen gemacht"

Peng hatte sich im Alter von 13 Jahren einer Herzoperation unterziehen müssen, davon wusste auch Wozniacki. "Als sie das zweite Mal zusammengebrochen ist, sah das wirklich nicht gut aus", sagte die Dänin, "da hab ich mir schon Sorgen gemacht".

Wozniacki trifft nun im Endspiel am Sonntag auf Serena Williams aus den USA. Die fünfmalige US-Open-Siegerin machte mit der Russin Jekaterina Makarowa kurzen Prozess. Nach exakt einer Stunde stand Williams mit 6:1, 6:3 als Siegerin fest.

Derweil sagte Peng Shuai ihren Start beim am Montag beginnendenTurnier in Hongkong abgesagt. Das gaben die Organisatoren der mit 250.000 Dollar dotierten Veranstaltung bekannt.

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