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DTB: Misstrauensantrag gegen Vize-Präsident Hordorff

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Misstrauensantrag, Arriens-Kritik  

DTB versinkt vor Davis-Cup-Spiel im Chaos

26.02.2015, 18:05 Uhr | t-online.de, sid, dpa

DTB: Misstrauensantrag gegen Vize-Präsident Hordorff. Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann, DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff und Sportdirektor Klaus Eberhard (v. li. n. re.) wollen die neuerlichen Querelen schnellstmöglich beenden. (Quelle: dpa)

Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann, DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff und Sportdirektor Klaus Eberhard (v. li. n. re.) wollen die neuerlichen Querelen schnellstmöglich beenden. (Quelle: dpa)

Nach der Trennung von Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens droht der Deutsche Tennis Bund im Chaos zu versinken. Rund eine Woche vor dem Erstrundenspiel gegen Frankreich leistet sich der DTB weitere Querelen. Vize-Präsident Dirk Hordorff steht mächtig in der Kritik - nun auch intern.

Wie das "tennismagazin" auf seiner Homepage berichtet, gibt es Bestrebungen, den im neuen Präsidium für den Leistungssport zuständigen Hordorff am 7. März auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main seines Amtes zu entheben. Dazu liege ein Antrag des Württembergischen Tennis Bundes (WTB) vor.

Abwicklung der Arriens-Entlassung "untragbar"

"Ja, es stimmt. Wir haben diesen Antrag gestellt, weil wir es für untragbar halten, wie die Entlassung von Davis-Cup-Kapitän Carsten Arriens gehandhabt wurde", sagte WTB-Verbandschef Ulrich Lange dem Fachmagazin. Nach Angaben des Magazins würde eine einfache Stimmenmehrheit reichen, um dem Antrag stattzugeben.

Hordorff reagierte mit "großer Gelassenheit" auf den Vorgang. Nirgendwo sei geschrieben, dass Anträge auch "sinnvoll" sein müssten. Erstaunlich sei gleichwohl, dass WTB-Präsident Lange im vergangenen Jahr "sogar schriftlich die Entlassung von Carsten Arriens gefordert" habe.

"Wir haben weiß Gott andere Probleme"

DTB-Präsident Ulrich Klaus bedauerte die neuerlichen Querelen. "Wenn es keine negativen Schlagzeilen gibt, dann produzieren wir sie selbst", sagte Klaus. "Dirk Hordorff hat bislang sehr gute Arbeit geleistet und schon viel bewegt."

Hordorff hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich der DTB zu Beginn des Monats von Arriens getrennt hatte. Der bisherige Teamchef hatte daraufhin in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" heftige Kritik am Verband und besonders an Hordorff geübt. "Was geschehen ist, kann nicht im Sinne des deutschen Tennis sein", sagte Arriens.

Arriens setzt sich zur Wehr

Der DTB-Spitze hatte Arriens Umgang mit dem von ihm suspendierten Spitzenspieler Philipp Kohlschreiber missfallen. Dazu erklärte der Coach: "Mir hat sich der Eindruck aufgedrängt, dass er durch Präsidiumsmitglieder bestärkt wurde, nicht mit mir zu kommunizieren."

Arriens habe seinerzeit mit dem Verzicht auf Kohlschreiber dokumentieren wollen, "dass wir auch im Nationalteam Regeln haben. Dass es um Verlässlichkeit geht, Unterstützung, Wohlwollen." Nach seiner Entlassung und der Nominierung von Kohlschreiber für die Partie gegen die Franzosen durch Arriens-Nachfolger Michael Kohlmann gelte nun aber seitens des DTB die Botschaft: "Uns ist es egal, wie sich die Spieler verhalten - wenn sie gut genug sind, spielen sie."

DTB kontert Arriens-Kritik

Das DTB-Präsidium wies die Vorwürfe des ehemaligen Davis-Cup-Kapitäns Carsten Arriens zurück. "Die Aussagen haben mehr die Qualität eines Romans als die eines Tatsachenberichtes", sagte Hordorff: "Wenn jemand so kläglich an seinen Aufgaben gescheitert ist, sollte man nicht auch noch versuchen, dass öffentlich zu dokumentieren", so der Vize-Präsentiert weiter.

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Auch DTB-Präsident Klaus zeigte sich über die Äußerungen von Arriens verwundert, "weil wir Stillschweigen vereinbart hatten." Er wolle die Aussagen aber nicht weiter kommentieren, sagte Klaus. "Wir schauen nach vorne und da gibt es nichts Wichtigeres als den Davis Cup in der kommenden Woche." Das deutsche Team trifft vom 6. bis 8. März im Erstrundenspiel des Davis Cups auf Frankreich.

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