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French Open 2015: Kerber, Lisicki und Beck scheitern in Runde drei

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Aus bei den Frech Open  

Lisicki, Beck und Kerber scheitern in Runde drei

29.05.2015, 17:03 Uhr | t-online.de, sid

French Open 2015: Kerber, Lisicki und Beck scheitern in Runde drei. Sabine Lisicki ist bei den French Open ausgeschieden. (Quelle: dpa)

Sabine Lisicki ist bei den French Open ausgeschieden. (Quelle: dpa)

Sabine Lisicki hat ihren ersten Einzug ins Achtelfinale bei den French Open in Paris verpasst. Die Weltranglisten-19. unterlag der Tschechin Lucie Safarova 3:6, 6:7 (2:7) und schied damit ebenso aus wie Annika Beck, die kurz zuvor gegen Elina Switolina aus der Ukraine 3:6, 6:2, 4:6 verloren hatte. Und auch für Angelique Kerber ist in der dritten Runde überraschend Endstation. Die Weltranglistenelfte unterlag der Spanierin Garbine Muguruza mit 6:4, 2:6, 2:6.

Damit haben bei den Damen nur noch die zwei deutschen Tennisprofis Andrea Petkovic und Julia Görges die Chance, die Runde der besten 16 zu erreichen.

Lisicki vergibt zwei Satzbälle

Lisicki kassierte im fünften Aufeinandertreffen mit Fed-Cup-Siegerin Safarova ihre zweite Niederlage. Bereits 2009 hatte sie in Roland Garros gegen Safarova verloren, damals in der ersten Runde.

Auf der ungeliebten roten Asche gab Lisicki sofort ihr erstes Aufschlagspiel ab und lief dem Break hinterher. Ihr zweiter Aufschlagverlust beim Stand von 3:5 führte zum Satzrückstand. Im zweiten Durchgang vergab Lisicki beim Stand von 5:3 und 5:4 zwei Satzbälle. Nach 1:32 Stunden war die Partie schließlich gelaufen.

Beck legt Fehlstart hin

Beck lief im ersten Satz gegen Switolina nach einem Fehlstart (0:3) vergeblich ihrem Rückstand hinterher. Angefeuert von den lautstarken deutschen Fans übernahm sie jedoch im zweiten Durchgang die Initiative und rückte näher an die Grundlinie heran. Erst eine ausgedehnte Toilettenpause vor dem dritten Durchgang brachte Switolina zurück ins Spiel.

Auch im entscheidenden Satz kämpfte Beck bravourös und führte zwischenzeitlich sogar 3:1, bevor ihr die Kraft ausging. Damit bleibt der erstmalige Einzug in die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers der größte Erfolg ihrer bisherigen Karriere. 2012 hatte Beck, derzeit die Nummer 83 im WTA-Ranking, die Konkurrenz der Juniorinnen in Roland Garros gewonnen.

"Natürlich bin ich enttäuscht, aber das ist nur eine Momentaufnahme", sagte Beck: "Ich kann erhobenen Hauptes aus Paris wegfahren." Sie sei froh, bei ihrem Lieblings-Grand-Slam aus dem Loch geklettert zu sein. Vor den French Open hatte Beck alle fünf Spiele auf Sand verloren und insgesamt zehn Erstrundenpleiten kassiert.

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