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Nordische Kombination: Neu-Trainer Ackermann spürt die Nervosität

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Neu-Trainer Ackermann spürt die Nervosität

24.11.2011, 13:44 Uhr | t-online.de

Nordische Kombination: Neu-Trainer Ackermann spürt die Nervosität. Neu-Coach Ronny Ackermann (r.) und sein Schützling Tom Beetz. (Quelle: imago)

Neu-Coach Ronny Ackermann (r.) und sein Schützling Tom Beetz. (Quelle: imago)

Von Wehmut will Ronny Ackermann nichts wissen. Nach seinem unglücklichen Karriereende blickt der viermalige Weltmeister in der Nordischen Kombination voller Tatendrang nach vorn. Und vor seinem Weltcup-Debüt als Trainer in Kuusamo kommt bei "Azubi" Ackermann ein fast vergessenes Gefühl wieder auf - Nervosität.

"Ich muss in die neue Rolle natürlich noch hineinwachsen, und am Anfang war ich auch ein bisschen unsicher. Als Sportler schaut man nur auf sich selbst, als Trainer ist man plötzlich für viele Leute verantwortlich", sagt Ackermann. Der 34-Jährige ist nun Co-Trainer von Hermann Weinbuch, langfristig soll er den erfolgreichen Coach beerben.

Neben Ackermann zählen seit Sommer auch Holger Bauroth (Langlauf) und Kai Bracht (Sprungtrainer) zu Weinbuchs Team. "Wir haben die gleiche Trainingsphilosophie, sprechen da eine Sprache", berichtet Ackermann über seine neuen Kollegen. Dem Stress seines neuen Amtes - als Trainer muss er 24 Stunden erreichbar sein - begegnet er mit einem Augenzwinkern: "Da kommt wenigstens keine Langeweile auf."

Entlastung und Ergänzung für Weinbuch

Vor zwei Jahren hetzte Ackermann noch selbst durch die verschneiten Wälder von Kuusamo unweit des Polarkreises. Doch da schwächelte sein Körper bereits. Wenige Monate später legte der Thüringer eine Wettkampfpause ein, die nicht mehr enden sollte. "Es ging gesundheitlich einfach nicht mehr", sagt Ackermann: "Dennoch trauere ich der Zeit nicht hinterher. Ich freue mich eher, denn ich hatte eine sehr erfolgreiche Karriere."

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Dem zuletzt amtsmüde wirkenden Weinbuch kommt der ehrgeizige Trainer-Neuling Ackermann gerade recht. "Ronny macht schon sehr gute Arbeit. Er bringt frischen Wind rein und ich muss nicht mehr alle Reisen mitmachen", sagt Weinbuch. Der 51-Jährige überwacht zwar noch das Training, sieht sich aber eher als "Zweitkorrektor" des neuen Trios um Ackermann.

Wetter beeinflusst Vorbereitung

In der Vorbereitung auf die Saison studierte Ackermann allerdings weniger Trainingspläne, sondern verfolgte vielmehr die Wetterberichte. Wie bereits die Langläufer litten auch die Kombinierer unter dem Schneemangel in Europa. Statt im Norden Finnlands ackerten Weltmeister Eric Frenzel und Co. in der Skihalle Oberhof und auf der mit Matten belegten Schanze in Klingenthal.

Auch einen Tag vor dem Saisonauftakt lief es nicht besser. In Kuusamo machten Plusgrade und Schneeregen den Athleten zu schaffen. Am Donnerstag strich die Wettkampfleitung den sogenannten Pocket-Jump, der herangezogen wird, wenn beim eigentlichen Wettkampf irreguläre Bedingungen herrschen. Der Sprung soll nun am Freitagmorgen nachgeholt werden.

Daher ist es für Ackermann wichtig, dass seine Athleten das richtige Gefühl für den Schnee wiederfinden. "Es geht uns darum, einen guten Einstieg auf Schnee zu finden, damit man merkt, dass sich die harte Arbeit auch lohnt", sagt Ackermann. Wenn man nach zwei Dritteln der 27 Weltcups noch vorn mitmische, könne man sich Gedanken über einen Gesamtsieg machen. Letztmals holte ein gewisser Ronny Ackermann 2007 den Gesamtweltcup nach Deutschland.

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