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Ski alpin: AbfahrerJosef Ferstl erleidet Gesichtsverletzungen

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Deutsche Skifahrer schwer gebeutelt

02.12.2012, 14:58 Uhr | dpa

Ski alpin: AbfahrerJosef Ferstl erleidet Gesichtsverletzungen. Josef Ferstl ist nach seinem Sturz gekennzeichnet. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Josef Ferstl ist nach seinem Sturz gekennzeichnet. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Nach dem Super-G in Beaver Creek brauchte Skirennfahrer Josef Ferstl einen Zahnarzt. Blutverschmiert und mit geschwollenen Lippen stand er im Zielraum, schwer gezeichnet von seinem Sturz auf der Raubvogelpiste in den amerikanischen Rocky Mountains. Die Vorderzähne waren eingedrückt, auch das Nasenbein war lädiert.

"Er sieht aus wie nach einem Boxkampf mit den Klitschkos. Es kann sein, dass der Knochen gebrochen ist", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier.

Keppler "nur" mit ein paar blauen Flecken

Ferstl war nicht der einzige verletzte DSV-Läufer. Auch Startläufer Stephan Keppler hatte das Rennen beim Überraschungssieg von Mateo Marsaglia aus Italien unsanft in einem Fangzaun beendet. Er verlor nach einem Übergang in einer Linkskurve die Kontrolle und sauste ohne Ski die Piste hinab - eine schwere Verletzung blieb ihm aber erspart. "Alles okay, bloß ein paar blaue Flecken und ein kleiner Cut am Auge", sagte der 29-Jährige.

Trotzdem: Nach der Knieverletzung von Tobias Stechert tags zuvor fällt die DSV-Bilanz nach den Speed-Rennen in Nordamerika ernüchternd aus. "Wir sind mit einer gewissen Euphorie hier angetreten, und jetzt fällt uns binnen zwei Tagen fast das ganze Team aus", klagte Maier. Vor einer Woche war die Stimmung nach Stecherts fünftem Platz in Lake Louise noch blendend gewesen.

Stechert hat wohl doch keinen Kreuzbandriss

Der 27-Jährige soll nach seiner Rückkehr nach Deutschland in München gründlich untersucht werden. Die Diagnose in Vail ergab einen Anriss des Außenbandes im linken Knie, eine Prellung des Fibulaköpfchens und eine leichte Verletzung des Knorpels. Der zunächst festgestellte Kreuzbandriss - es wäre der dritte in seiner Karriere gewesen - bestätigte sich nicht. "Wenn wir mit allem gerechnet haben, aber nicht damit", erklärte Maier mit Blick auf die Ausfallliste. "Aber so ist es halt. Das ist Teil des Rennsports, es gibt da keine Schuldzuweisungen", sagte er nach einem Super-G mit 16 Ausfällen.

Besonders schlimm erwischte es den Österreicher Max Franz. Der 23-Jährige war nach einem Sprung mit dem Gesicht gegen ein Tor geknallt und hatte zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren. Verletzungen an Armen und Beinen konnten trotz des unkontrollierten Sturzes noch an der Strecke ausgeschlossen werden, der Kärntener musste aber mit einer schweren Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

Änderungen bei der Kurssetzung kommen

Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA soll Franz' Sturz in Zukunft zu einer veränderten Kurssetzung führen. FIS-Renndirektor Günter Hujara will nun darauf hinwirken, dass nach Geländeübergängen und Sprüngen mehr Platz bis zum folgenden Tor bleibt. So sollen die Fahrer eine Chance haben, Fehler zu korrigieren und einen Zusammenstoß zu vermeiden. "Wir haben wieder gesehen, man lernt nie aus", sagte der Deutsche.

Keine Probleme mit dem Kurs hatte unterdessen der Italiener Marsaglia beim ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere. "Es war nicht einfach, aber du musst ein bisschen Risiko nehmen und Glück haben. Und das hatte ich heute", sagte der Römer. Aksel Lund Svindal aus Norwegen wurde Zweiter und baute seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Dritter war am Ende der Österreicher Hannes Reichelt.

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