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Ski alpin: Schwerer Sturz bei Weltcup-Abfahrt in Gröden

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Ferstl überrascht mit Rang neun  

Mayers Sturz überschattet Svindals Sieg

20.12.2015, 08:37 Uhr | t-online.de, dpa

Ski alpin: Schwerer Sturz bei Weltcup-Abfahrt in Gröden. Matthias Mayer wird ins Tal geflogen. (Quelle: AP/dpa)

Matthias Mayer wird ins Tal geflogen. (Quelle: AP/dpa)

Schwerer Sturz bei der Weltcup-Abfahrt der Herren in Gröden: Der österreichische Olympiasieger Matthias Mayer lehnte sich in einer Kurve zu weit nach innen und verunglückte.

Der 25-Jährige habe danach Probleme mit dem Atmen gehabt, berichteten Helfer.Ein Rettungshubschrauber brachte den Skifahrer in den Zielbereich. Dort diagnostizierten die Ärzte zunächst eine Brustkorbprellung. Bei einer Untersuchung im Krankenhaus in Bozen stellte sich die Verletzung als Fraktur des siebten Brustwirbels heraus.

Mayer wird nun nach Innsbruck verlegt. Dort soll entschieden werden, ob er operiert werden muss.

Airbag geht auf

Beim Sturz von Mayer öffnete sich zum ersten Mal in einem Rennen das neue Airbag-System, das die Oberkörper der Sportler schützen soll. Marco Pastore vom italienischen Hersteller Dainese erklärte, ein Sensor habe erkannt, dass der Skirennfahrer die Kontrolle verlor und noch in der Luft den Airbag befüllt. Der Airbag wurde zum sechsten Mal in einem Rennen getragen, neben Mayer nutzen laut Pastore fünf weitere Athleten das System.

Svindal einmal mehr eine Klasse für sich

Das Rennen war nach dem Unfall für rund 20 Minuten unterbrochen. Nach der Wiederaufnahme stellte der Norwerger Aksel Lund Svindal einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass er derzeit der beste Fahrer in den Speed-Disziplinen ist. In der Endabrechnung hatte er 0,43 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Guillermo Fayed. Svindals Landsmann Kjetil Jandsrud war weitere drei Hundertstel langsamer.

Für Svindal war es bereits der fünfte Sieg in dieser Saison. Mit dem Triumph in Gröden übernahm er auch die Gesamtweltcup-Führung vom Österreicher Marcel Hirscher.

Einen Lichtblick gab es für die DSV-Starter: Josef Ferstl fuhr auf Platz zehn. Sein Rückstand auf Svindal betrug 1,41 Sekunden.

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