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Fußballfilme: Die besten Filme ums runde Leder

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Die besten Filme ums runde Leder  

Wenn die Leinwand zum Fußballtor wird

21.03.2014, 14:49 Uhr | mth, t-online.de

Dort, wo sonst Superhelden fiese Erzbösewichte verprügeln und hübsche Pärchen sich in der letzten Einstellung dann doch endlich kriegen, übernehmen jetzt wieder Blutgrätschen, Traumpässe, Dribblings und spektakuläre Tore das Kommando. Denn es ist Fußball-Europameisterschaft und die beherrscht natürlich auch die Kinosäle.

Und wenn nun wieder hiesige Lichtspielhäuser die Spiele von Jogis Jungs zeigen, dann zieht es selbst eingefleischte Film-Legastheniker in die bequemen Sessel schummriger Kinosäle. Aber auch abseits der großen Fußball-Events hat das runde Leder seinen Platz zwischen Thrillern, Actionkrachern und Liebesschnulzen.

Wunder, Zombies und Kung Fu

Im Laufe der Jahre hat sich tatsächlich eine stattliche Anzahl von Filmen angesammelt, die die wunderbare Welt des Fußballs zum Thema haben. Wir haben für Sie eine Auswahl der besten Filme rund um das runde Leder zusammengestellt, die von Hochglanzproduktionen wie Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern" über originelle Dokumentationen bis hin zu abseitigen Nischenfilmen wie dem Zombie-Kick "Goal of the Dead" oder dem Martial-Arts-Spektakel "Shaolin Kickers" reicht.

 

"Deutschland. Ein Sommermärchen" (Deutschland, 2006): Ja, da erinnert man sich gerne dran: der grandiose Fußballsommer bei der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land. Glücklicherweise hat Sönke Wortmann den Geschehnissen mit seinem "Sommermärchen" ein schönes Denkmal gesetzt.

"Das Wunder von Bern" (Deutschland, 2003): "Aus dem Hintergrund könnte Rahn schießen, Rahn schießt: Toooooor!" Der erste deutsche Weltmeistertitel, das sogenannte "Wunder von Bern", kann man ebenfalls dank Sönke Wortmann, dem Fußballspezialisten unter den deutschen Regisseuren, seit 2003 endlich auch in Farbe bewundern.

"Fußball ist unser Leben" (Deutschland, 2000): Schalke-Fan Hans (Uwe Ochsenknecht) entführt mit seinen Kumpels (Ralf Richter, u.a.) den Stürmer Sanchez, um dem formschwachen und arroganten Star zu zeigen, dass im Ruhrpott Fußball in erster Linie gearbeitet wird.

"Goal"-Trilogie (Großbritannien/USA, 2005-09): Die ersten beiden Teile verfolgen den Aufstieg des Mexikaners Santiago (Kuno Becker) vom ärmlichen Provinz-Kicker über die englische Premier League hin zum Stammspieler von Real Madrid. In Teil drei stehen die englischen Kicker Liam (JJ Field) und Charlie (Leo Gregory) und ihre Teilnahme an der WM 2006 in Deutschland im Mittelpunkt. Realistische Spielszenen, Doku-Material und viele Gaststars aus dem Profifußball verleihen der Goal-Trilogie ein hohes Maß an Authentizität.

"Hooligans" (Großbritannien/USA, 2005): Um die sogenannte dritte Halbzeit geht es in "Hooligans". US-Boy Matt (Elijah Wood) findet in London Gefallen an den brutalen Schlägereien der harten Fanszene.

"Kick it like Beckham" (Großbritannien/Deutschland, 2002): Auch Damenfußball kommt im Kino nicht zu kurz. In "Kick it like Beckham" rekrutiert die fußballbegeisterte Jules (Keira Knightley) die talentierte Inderin Jess (Paminder Nagra) für ihr Team - diese eckt damit nicht nur bei ihren strengen Eltern an, sie verliebt sich auch in Trainer Joe (Jonathan Rhys-Meyers).

"Mean Machine - Die Kampfmaschine" (Großbritannien/USA, 2001): Knacki und Ex-Profi Danny Meehan führt eine Mannschaft aus Sträflingen gegen das Wärter-Team an. Paraderolle für Vinnie Jones, der sich vor seiner Schauspielerkarriere einen zweifelhaften Ruf in der Premier League als überharter Verteidiger erworben hatte.

"Ballfieber" (Großbritannien, 1997): Paul Ashworth (Colin Firth) ist Lehrer in London, Trainer der Jugendkicker seiner Schule und in erster Linie fanatischer Fan des FC Arsenal. Ob er den Spagat zwischen der Leidenschaft für seinen Verein und der frischen Beziehung zu seiner Kollegin Sarah (Ruth Gemmell) schafft, das erzählt "Ballfieber" (Originaltitel: "Fever Pitch") nach dem Roman von Kultautor Nick Hornby.

"Shaolin Kickers" (Hongkong, 2001): Komplett irrwitzig geht es zu, wenn Fußball von Kung-Fu-Spezialisten gespielt wird, die zudem auch noch jedes physikalische Gesetz außer Kraft setzen.

"Flucht oder Sieg" (USA, 1981): In "Flucht oder Sieg" treten alliierte Kriegsgefangene in einem Fußballspiel gegen ihre Nazi-Wärter an. Zu den Darstellern des Gefangenenteams zählen neben den Filmstars Michael Caine und Sylvester Stallone auch echte Kicker wie Bobby Moore, Osvaldo Ardiles, Paul van Himst und Pelé.

"Die wilden Kerle" (Deutschland, 2003): Als 2003 der erste Film mit den "wilden Kerlen" in die Kinos kam, da hätte wohl niemand damit gerechnet, dass aus der netten Bolzplatzkomödie um die Ochsenknecht-Brüder Jimi Blue und Wilson Gonzales einmal die erfolgreichste Kinderfilm-Reihe Deutschlands werden würde.

"Looking for Éric" (Großbritannien 2009): Eric Bishop (Steve Evets) ist großer Anhänger von Manchester United und steckt gerade in einer tiefen Lebenskrise. Nach dem Genuss eines Joints erscheint ihm plötzlich sein Namensvetter, der ehemalige United-Star Éric Cantona. Dieser weicht ihm fortan nicht mehr von der Seite und mit seiner Hilfe gelingt es Eric, sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Der Clou bei der Komödie von Regisseur Ken Loach: Kultkicker Éric Cantona spielt sich selbst.

"Der ganz große Traum" (Deutschland, 2011): Wie der Fußballsport nach Deutschland kam, erzählt "Der ganz große Traum". Konrad Koch (Daniel Brühl) kehrt 1874 nach jahrelangem England-Aufenthalt als Englischlehrer in seine Heimat Deutschland zurück. Seinen Unterricht frischt er mit einem Spiel auf, das er von der Insel mitgebracht hat: Fußball. Doch während sich seine Schüler mit wachsender Begeisterung dem neuen Sport widmen, eckt Koch mit seinen Methoden bei Eltern und Kollegen zunehmend an.

"Gegengerade" (Deutschland, 2011): Die punkige und nicht gerade feinsinnige Hommage an den Hamburger Stadtteil St. Pauli und seinen Kultverein wartet neben den vielen Laiendarstellern aus der Fanszene des FC St. Pauli mit diversen deutschen Stars auf: Unter anderem sind Moritz Bleibtreu, Fabian Busch, Denis Moschitto, Wotan Wilke Möhring, Katy Karrenbauer und Mario Adorf mit von der Partie.

"Kiss The Coach" (USA, 2012): Gerald Butler ("300") verkörpert den schottischen Ex-Kicker George Dryer, den es zu seiner Frau Stacie (Jessica Biel) in die USA verschlagen hat. Mittlerweile lebt er von Frau und Sohn getrennt und schlägt sich eher schlecht als recht durch. Als er zufällig zum Trainer der Fußballmannschaft seines Sohns wird, ändert sich alles zum Guten. Bei den Spielern und auch bei ihren Müttern (Judy Greer, Catherine Zeta-Jones, u.a.) ist George schwer gefragt, er kommt seinem Sohn wieder näher und schließlich bekommt auch Stacie, die kurz vor der Hochzeit mit einem anderen steht, Zweifel an dieser Entscheidung.

"Goal of the Dead" (Frankreich, 2013): In dem französischen Splatter-Spaß "Goal of the Dead" rückt ein Erstliga-Club aus Paris in dem französischen Provinznest Caplongue zu einem Pokalspiel an. Mit dabei ist der in die Jahre gekommene Altstar Sam Lorit (Alban Lenoir), der einstmals seine Karriere in Caplongue begann. Um es dem verlorenen Sohn zu zeigen, greift der Mannschaftsarzt des Heimteams zu unerlaubten Substanzen. Doch diese sind verunreinigt und verwandeln die Spieler in blutrünstige Zombies.

"Next Goal Wins" (Großbritannien, 2014): Während hierzulande bei großen Fußball-Turnieren nur der Titel zählt, hat die Nationalmannschaft von Amerikanisch-Samoa ganz andere Ziele.  Nach historischen Niederlagen in der Vergangenheit wie dem 0:31 gegen Australien 2001 soll bei der Qualifikationsrunde für die WM 2014 in Brasilien endlich der erste Sieg her. Dafür soll der niederländische Trainer Thomas Rongen sorgen, der das Team 2011 übernimmt. Doch der muss feststellen, dass die meisten seiner Kicker noch nicht einmal fit für 90 Minuten Spiel sind ... Die warmherzige und stellenweise skurrile Dokumention der Briten Mike Brett und Steve Jamison widmet sich diesen kickenden Underdogs, die zu den schlechtesten Nationalmannschaften der Welt zählen.

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