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Wie aus dem Mädchen Stefani Lady Gaga wurde

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Lady Gaga  

Lady Gaga – einflussreiche Künstlerin und schriller Popstar

03.04.2014, 14:48 Uhr

Wie aus dem Mädchen Stefani Lady Gaga wurde. Lady Gaga (Quelle: imago)

Lady Gaga (Quelle: imago)

Als Stefani Joanne Angelina Germanotta ein Kind ist, singt sie am liebsten die Hits von Michael Jackson und Cyndi Lauper. Mit 13 schreibt sie bereits ihre erste Klavierballade und noch vor ihrem 20. Geburtstag unterschreibt sie schließlich ihren ersten Plattenvertrag. So wird aus Stefani das Pop-Phänomen Lady Gaga.

Am 28. März 1986 kommt Stefanie als Tochter italo-amerikanischer Eltern in New York zur Welt. Ihr Vater Joseph arbeitet als Internetunternehmer, ihre Mutter Cynthia Bissett in einer Telekommunikationsfirma. Germanotta stammt nicht aus einer wohlhabenden Familie, trotzdem kann sie die katholische Mädchenschule Convent of the Sacred Heart besuchen. Bereits in der High School spielt sie Musical-Hauptrollen wie Adelaide in “Guys and Dolls“ und Philia in “A Funny Thing Happened on the Way to the Forum“.

Ausbildung und musikalische Karriere

Mit 17 Jahren studiert sie Musik an der „Tisch School of the Arts“ der New York University.
Durch das Schreiben von Essays und analytischen Texten, mit dem Schwerpunkt auf Themen wie Kunst, Religion, Soziales und Politik, kann sie sich im Bereich Songwriting weiterbilden. Lady Gaga verlässt allerdings schon im vierten Semester die Hochschule, um sich auf ihre musikalische Karriere zu konzentrieren. Mit 18 Jahren zieht sie aus ihrem Elternhaus aus. Weil ihre Eltern sie nicht finanziell unterstützen wollen, arbeitet sie in dieser Zeit als Go-Go-Girl. Ihr damaliger Drogenkonsum führt sogar dazu, dass ihr Vater den Kontakt zu ihr vorübergehend abbricht.

Aus Stefani wird Lady Gaga

Wenn Stefani in dieser Zeit ins Tonstudio kommt, beginnt ihr Musikproduzent Rob Fusari immer „Radio Ga Ga“ von der Band Queen zu singen, anstatt ihr hallo zu sagen. Als er sich dann damals beim SMS tippen verschreibt und statt „Radio Ga Ga“ durch die Autokorrektur „Radio“ in „Lady“ umwandelt, antwortet Stefanie: „Das ist es.“ Der Künstlernamen Lady Gaga ist gefunden.

Die ersten musikalischen Schritte

Lady Gaga beginnt bereits im Kindesalter mit dem Klavierspielen und komponiert als Jugendliche bereits ihre ersten eigenen Lieder. Die ersten Auftritte hat sie in der Rock-, vor allem aber in der Camp- und Queer-Szene in Lower East Side, wo sie unter anderem im Vorprogramm von Glam- und Garage-Rock-Bands wie „Semi Precious Weapons“ zu sehen ist. Im Alter von 19 Jahren unterzeichnet Lady Gaga dann einen Plattenvertrag bei Def Jam Recordings, dieser wird damals aber nach nur drei Monaten wieder aufgelöst. Als sie dann kurz danach den Musikproduzenten RedOne kennen lernt, komponierte sie mit ihm das Lied „Boys Boys Boys“.

2008 bis 2010: Internationaler Durchbruch mit „The Fame“

Lady Gaga zieht im Jahr 2008 nach Los Angeles und stellt dort ihr Debütalbum „The Fame“ fertig, das schließlich im August 2008 veröffentlicht wird. Das Album erreicht Platz zwei in den USA sowie Platz eins in sechs weiteren Ländern und ist somit ein weltweiter Erfolg, ebenso wie die beiden Singleauskopplungen „Just Dance“ und „Poker Face“.

Lady Gaga geht das erste Mal im Vorprogramm der Boygroup „New Kids on the Block“ auf Tournee. Im Jahr 2009 geht sie dann das erste Mal auf große Tournee mit ihrer „The Fame Ball“-Show.
Im November 2009 wird die Extended Play (eine Art Sonderform einer Single) “The Fame Monster“ mit acht neuen Liedern veröffentlicht. Die erste Single „Bad Romance“ erreicht Platz eins in achtzehn Ländern. Sie wird über vier Millionen Mal digital heruntergeladen. Damit ist Lady Gaga die erste Sängerin, die drei Singles − Just Dance, Poker Face und Bad Romance − über vier Millionen Mal in den USA digital verkauft. Die zweite Auskopplung  „Telephone“  - eine Zusammenarbeit mit Beyoncé Knowles - wird der vierte Nummer-Eins-Hit im Vereinigten Königreich. Die anschließende „The Monster Ball“-Tour umfasst rund 200 Konzerte weltweit.

2011: Rekord, Nominierungen, Preise und ein Bambi

Wenige Stunden nach Veröffentlichung der „Born This Way“-Single aus dem gleichnamigen Album am 11. Februar 2011 steht der Song auf Platz Eins verschiedener Downloadportale und hat die iTunes-Charts in allen 23 Ländern erobert. Der Song “Born This Way“ ist der erste Song, der es nur durch Downloads auf Platz Eins der deutschen Single-Charts schafft und innerhalb von zwei Jahren ist es der vierte Nummer-eins-Hit von Lady Gaga in Deutschland.
Für „Born This Way“ erhielt sie zudem zwei Preise bei den Europe Music Awards, darunter einmal den Preis für den besten Song. In Summe gewann Lady Gaga an dem Abend sogar insgesamt vier Preise.
Die Musikvideos von Lady Gaga sind auf YouTube bereits über eine Milliarde Mal aufgerufen worden. Das gelang zuvor keinem anderen Musiker.

Im Mai 2011 ist Lady Gaga mit vier Singles (Born This Way, Judas, The Edge of Glory und Hair) gleichzeitig in den „Top 20“ und stellt damit einen Rekord in Großbritannien auf.
Das schaffte vorher nur die Solokünstlerin Ruby Murray im Jahr 1955.
Im Juni 2011 macht Lady Gaga eine Promotion-Tour für ihr neues Album in Deutschland und tritt im Finale der Casting Show „Germany’s Next Topmodel“ in Köln auf.
Im November 2011 folgt dann ein Live-Auftritt bei den MTV Europe Music Awards bei dem sie für sechs Preise nominiert ist und vier davon gewinnt. Mit dem Title „Marry the Night“  in einer Live-Version tritt sie bei der Bambi-Verleihung 2011 auf und bekommt den Bambi in der Kategorie „Pop International“ von Karl Lagerfeld überreicht.
Einnahmen von mehr als 25 Millionen in 2011 sichern Lady Gaga den vierten Platz der finanziell erfolgreichsten Musiker weltweit.

2012 bis 2013: Namenspatin und Filmdebüt

Im April 2012 Seoul startet sie dann ihre nächste Tour: „The Born This Way Ball“ in Seoul,  über 100 Shows folgen weltweit.
Sogar eine Gattung der Farne (umfasst 19 Arten) wird 2012 nach Lady Gaga benannt, darunter die Artnamen Gaga germanotta (Anspielung auf den Familiennamen) und Gaga monstraparva (Gagas kleine Monster).
In 2013 gab sie außerdem ihr Schauspieldebüt in Robert Rodriguez’ Film „Machete Kills“ mit der Rolle der La Chameleón.

Auszeichnungen

Bisher gewann Lady Gaga in ihrer Karriere fünf Grammys und war zwölf Mal nominiert.
Bei den MTV Video Music Awards gewann sie insgesamt bereits 13 Awards bei 31 Nominierungen, 17 Billboard Music Awards, 8 MTV Europe Music Awards und 3 BRIT-Awards sowie zahlreiche andere Preise. Außerdem zählt sie 2010 laut „Times“-Liste zu den einflussreichsten Menschen der Welt.

Grammy Awards

  • 2010: Best Dance Recording − Poker Face (Single)
  • 2010: Best Electronic/Dance Album − The Fame (Album)
  • 2011: Best Pop Vocal Album − The Fame Monster (Album)
  • 2011: Best Female Vocal Pop Performance − Bad Romance (Single)
  • 2011: Best Short Forum Music Video − Bad Romance (Single)

Filme

  • 2001: Die Sopranos (The Sopranos, Fernsehserie
  • 2009: The Gospel of Mark for Little Children (Kurzfilm)
  • 2010: Lady Gaga: Born for Fame (Dokumentarfilm)
  • 2012: Men in Black 3 (Cameo-Auftritt als Alien)
  • 2012: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie, Sprechrolle)
  • 2013: Lady Gaga Presents: The Monster Ball Tour at Madison Square Garden (Konzertfilm)
  • 2013: Lady Gaga: iTunes Festival (2013) (Konzertfilm)
  • 2013: Machete Kills

 

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