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Die Ärzte finden "Aktion Arschloch" gut: "Schrei nach Liebe" im Radio

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"Aktion Arschloch" will Zeichen gegen Fremdenhass setzen  

Anti-Nazi-Song der Ärzte soll wieder ins Radio und in die Charts

04.09.2015, 10:51 Uhr | t-online.de

Die Ärzte finden "Aktion Arschloch" gut: "Schrei nach Liebe" im Radio. Die Ärzte unterstützen die "Aktion Arschloch" (Quelle: dpa)

Die Ärzte unterstützen die "Aktion Arschloch" (Quelle: dpa)

1993 - nach rechtsextremen Übergriffen auf Ausländer in Städten wie Hoyerswerda, Mölln, Rostock und Solingen - veröffentlichten Die Ärzte den Song "Schrei nach Liebe". Darin rechnen sie mit den Nazis ab und liefern gleich noch die Grund für deren Gewalttätigkeit: "Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe... Arschloch". Mit der "Aktion Arschloch" soll dieser Song nun wieder ins Radio und in die Charts gebracht werden, um ein Zeichen gegen die aktuell herrschende Feindlichkeit gegenüber Flüchtlingen zu setzen. Die Band hat damit nichts zu tun, äußerte sich jetzt aber.

"Die Ärzte finden es gut und wichtig, dass im Radio Stellung bezogen wird. Die Aktion wäre auch mit jedem anderen Anti-Nazi-Song cool. Wenn es unser Lied sein soll, unterstützen wir das aber natürlich gern. Wir wollen an dieser Sache definitiv nichts verdienen und werden alle Einnahmen von 'Schrei nach Liebe' (auch aus der GEMA) an Pro Asyl spenden. Wir wünschen allen Nazis und ihren Sympathisanten schlechte Unterhaltung. Bela, Farin, Rod", ist auf der offiziellen Ärzte-Webseite "bademeister.com" zu lesen.

Ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit


Ins Leben gerufen hat die "Aktion Arschloch" Gerhard Torge aus Georgsmarienhütte. "Ich möchte einfach ein Zeichen gegen die in Deutschland grassierende Fremdenfeindlichkeit setzen", sagte der Lehrer dem Berliner "Tagesspiegel". Das alte Zeichen der Ärzte gegen rechte Gewalt möchte er für den aktuellen Anlass nutzen "und etwas bewegen".

Unabhängig von der "Aktion Arschloch" unterstützen 20 bekannte deutsche Bands einen Aufruf gegen rechtsextreme Angriffe auf Flüchtlinge, der von "Pro Asyl" und "Kein Bock auf Nazis" initiiert wird. Sie fordern mehr Schutz für die Asylbewerber, weil die Bedrohung durch rechtsextreme Gewalttäter immer gefährlicher werde. Unterzeichnet wurde der Aufruf unter anderem von den Ärzten, den Toten Hosen, Sportfreunde Stiller, Tocotronic, Beatsteaks, Deichkind, Jan Delay und weiteren Musikern.

Der Song "Schrei nach Liebe", in dem es unter anderem heißt "Weil du Probleme hast die keinen interessieren… bist du ein Faschist", ist bei Google Play und Amazon schon auf Rang eins der Downloadcharts.

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