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Prince: Todesursache ist geklärt - versehentliche Überdosis

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Gerichtsmedizin bestätigt  

Prince an versehentlicher Überdosis gestorben

03.06.2016, 10:13 Uhr | AP, t-online.de, dpa, AFP

Prince: Todesursache ist geklärt - versehentliche Überdosis. Popstar Prince war am 21. April leblos in seinem Aufzug aufgefunden worden. (Quelle: dpa)

Popstar Prince war am 21. April leblos in seinem Aufzug aufgefunden worden. (Quelle: dpa)

Sechs Wochen nach dem überraschenden Tod von Prince steht die Todesursache offiziell fest: Der US-Popstar starb an der Überdosis eines Schmerzmittels. Die Gerichtsmedizin im US-Bundesstaat Minnesota schloss am Donnerstag einen Suizid aus und sprach von einem "Unfall". Prince habe sich selbst "versehentlich" eine zu hohe Dosis von Fentanyl verabreicht.

Dabei handelt es sich um ein überaus starkes synthetisches Opiat, das Morphium ähnelt. Es wird beispielsweise in der Anästhesie und für die Behandlung starker chronischer Schmerzen angewendet. Die Gerichtsmedizin im Heimatstaat des Musikers machte in ihrer Mitteilung keine weiteren Detailangaben. Unklar blieb also, warum der Sänger, Gitarrist und Komponist das Schmerzmittel einnahm.

Prince war am 21. April tot auf seinem Anwesen im US-Staat Minnesota aufgefunden worden. Er wurde 57 Jahre alt. Die Ermittlungen konzentrierten sich rasch darauf, ob der Musiker an einer Überdosis starb und ob ein Arzt ihm in den Wochen vor seinem Tod Medikamente verschrieben hatte.

Eine Woche zuvor bewusstlos in Flugzeug gefunden

Weniger als eine Woche vor seinem Tod hatte das Flugzeug von Prince für eine medizinische Behandlung eine Notlandung im US-Staat Illinois gemacht. Damals befand sich der Sänger auf der Rückkehr von einem Konzert in Atlanta. Medien berichteten basierend auf anonymen Quellen, dass Prince bewusstlos an Bord der Maschine gefunden worden sei. Rettungskräfte hätten ihm Narcan gespritzt - ein Gegenmittel, das bei einer vermuteten Überdosis Schmerzmittel verabreicht wird.

Bei den Ermittlungen zum Tod des "Purple Rain"-Sängers sind die Namen von mindestens zwei Ärzten aufgetaucht. Darunter ist ein Hausarzt, der Prince zwei Mal in den Wochen vor dessen Tod behandelt hatte. Er gab gegenüber Ermittlern an, dem Musiker Medikamente verschrieben zu haben. Um welche es sich dabei genau handelte, wurde nicht bekannt. Der Mediziner sah Prince nach Angaben aus einem Durchsuchungsbefehl am 7. und 20. April.

Auch ein Suchtspezialist behandelte den Musiker

Bei dem zweiten Mediziner handelt es sich um einen Suchtspezialisten aus Kalifornien. Dieser war am 20. April aus dem Umfeld von Prince gebeten worden, dem Sänger zu helfen. Der kalifornische Arzt schickte seinen Sohn am selben Abend nach Minnesota, wo der Sänger lebte. Er war auch unter denjenigen, die am nächsten Morgen den regungslosen Körper des Musikers gefunden hatten, wie der Anwalt des Arzts, William Mauzy, sagte.

Der Sohn des Mediziners, der selbst kein Arzt ist, hatte Buprenorphin bei sich, ein Medikament, das zur Behandlung einer Opioid-Sucht eingesetzt werden kann, wie Mauzy sagte. Der Sohn habe vorgehabt, das Mittel einem Arzt in Minnesota zu geben, der Prince am 21. April besuchen wollte.

Zwei Wochen vor seinem Tod hatte Prince Konzerte in Atlanta abgesagt und das mit Unwohlsein begründet. Am 14. April trat er dann doch noch in der Stadt auf. Anschließend folgte die Notlandung in Moline in Illinois. Eigentlich sollte er zwei Auftritte in St. Louis absolvieren, doch sagte er diese kurz vor seinem Tod ab.

Prince hatte körperliche Probleme

Der Musiker hatte einen Ruf als gesund lebender Mensch. Einige seiner Freunde sagten, sie hätten bei Prince niemals irgendwelche Anzeichen für einen Drogenkonsum bemerkt. Seine langjährige Freundin Sheila E. sagte aber, dass der Sänger körperliche Schwierigkeiten durch seine Auftritte gehabt habe. Sie verwies auf Hüft - und Knieprobleme.

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