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Sinéad O'Connor irritiert mit wirren Facebook-Post

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Nach Suizid-Ankündigung  

Sinéad O'Connor irritiert mit wirren Facebook-Posts

01.12.2015, 20:53 Uhr | t-online.de

Sinéad O'Connor irritiert mit wirren Facebook-Post. Sinead O'Connor wird nach ihrer Suizid-Ankündigung medizinisch betreut. (Quelle: WENN)

Sinead O'Connor wird nach ihrer Suizid-Ankündigung medizinisch betreut. (Quelle: WENN)

Auf Facebook kündigte die irische Sängerin Sinéad O'Connor ihren Selbstmord an, nun wird sie in einem Krankenhaus medizinisch betreut. Von dort aus lässt sie die Welt weiter an ihrem Schicksal teilhaben. Die teilweise wirren Posts lassen vermuten, dass es um ihre mentale Verfassung nicht gut bestellt ist.

Am Montag postete O'Connor einen erbosten Text, in dem sie ihren Sohn Jake, ihre Tochter Roisin und die Väter ihrer insgesamt vier Kinder schwer beschimpfte. "Ich will euch niemals wieder sehen. Ihr hab mir meine Söhne gestohlen", schrieb sie unter anderem. Laut Darstellung der 48-Jährigen habe ihre Familie sie am Krankenbett besucht während sie schlief, sei aber bereits verschwunden gewesen, als sie erwachte.

"Warum muss ich hören, dass eure scheinheiligen Ärsche hier waren, als ich geschlafen habe? Und jetzt seid ihr weg und geht nicht ans Telefon? Ihr seid kinderstehlende Mörder", schimpfte die "Nothing Compares 2 U"-Sängerin und fügte hinzu: "Mörder. Lügner. Heuchler. Ihr alle. Ihr habt das verursacht."

"Verbringt Zeit mit mir und helft mir"

Am Tag danach ließ die Sängerin einen weiteren Text folgen, in dem sich ihr Groll offensichtlich ins genaue Gegenteil verkehrt hat. Darin fleht sie ihre Familie um Liebe und Unterstützung an: "Bitte liebt mich. Bitte kommt ins Krankenhaus und verbringt Zeit mit mir und helft mir, alles wieder hinzukriegen. Bitte. Ich flehe euch an. Lasst mich nicht so ängstlich und alleine."

Schon bevor sie in die Klinik eingeliefert wurde, hatte O'Connor seit Ende letzter Woche mit teilweise sehr bizarren Einträgen für Besorgnis bei den Fans gesorgt. Zuerst schrieb sie, sie suche "einen Job und einen Platz zum Leben". Sie werde von ihrer Familie schlecht behandelt und schaffe es kaum, am Leben zu bleiben.

Anschließend folgten weitere Nachrichten, in denen O'Connor sich teilweise direkt an ihre Familienmitglieder wandte und Sorgerechtsstreitigkeiten und angebliche Kindesmisshandlungen andeutete. Ihr Zorn richtet sich vor allem gegen ihrem ältesten Sohn Jake, dessen Vater John Reynolds sowie gegen Donal Lunny, den Vater ihres Sohnes Shane. Ihnen wirft sie allem Anschein nach vor, sie enthielten ihr ihren Sohn Shane vor und brächten ihn gegen sie auf.

"Verdiene es, wie Mist behandelt zu werden"

In ihrer Selbstmordankündigung schrieb sie schließlich, sie könne all das nicht mehr ertragen: "Was mir diese Woche von meinem Mann, meiner Familie, meinem Sohn [...] angetan wurde, war entsetzlich". Aus diesem Grund habe sie nun eine Überdosis genommen - "anders kann ich keinen Respekt erlangen".

Sie sei überzeugt, dass es ihrer Familie gar nicht auffallen würde, wenn sie schon seit Wochen tot wäre. "Weil ich ganz offensichtlich Abschaum bin und es verdiene, verlassen und wie Mist behandelt zu werden."

Nach ihrem Suizid-Post bei Facebook wurde O'Connor von der Polizei in ihrem Haus gefunden und in eine Klinik gebracht. In welchem mentalen Zustand sie sich derzeit befindet, ist unklar.


Anmerkung der Redaktion: Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesundheitspolitisches und gesellschaftliches Problem. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören, finden Sie z.B. Hilfe bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter den Rufnummern 0800-1110111 oder 0800-1110222 sind die Berater rund um die Uhr erreichbar. Die Anrufe sind anonym. Hilfe für Angehörige und Betroffene bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker durch Telefon- und E-Mail-Beratung: Unter der Rufnummer 01805-950951 und der Festnetznummer 0228-71002424 sowie der E-Mailadresse seelefon@psychiatrie.de können die Berater kontaktiert werden. Direkte Anlaufstellen sind zudem Hausärzte sowie auf Suizidalität spezialisierte Ambulanzen in psychiatrischen Kliniken.

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