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Schauspielerin Emma Watson: Brüste, Feminismus und Kritik

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Emma Watson  

"Was haben meine Brüste mit Feminismus zu tun?"

07.03.2017, 10:12 Uhr | t-online.de

Emma Watson löst Shitstorm aus. (Screenshot: It's in TV) (Quelle:  It's in TV)
Emma Watson sorgte mit ihren "fast" Oben-ohne-Aufnahmen für einen Shitstorm

Die Internetnutzer werfen der Feministin Heuchelei vor, doch Watson wehrt sich gegen die Kritik.

Emma Watson löst Shitstorm aus. (Screenshot: It's in TV)


Weißes Bolero-Jäckchen mit nichts drunter: Dieses Foto von "Harry Potter"- Star Emma Watson sorgt jetzt für Aufregung und Kritik. Die Internetnutzer werfen der Feministin Heuchelei vor, doch Watson wehrt sich gegen die Kritik. 

Allen voran empörte sich die Londoner Radiomoderatorin Julia Hartley-Brewer über das vermeintlich unpassende Verhalten der 26-Jährigen. Watson beklage, Frauen würden nicht ernst genommen und stattdessen sexualisiert. Gleichzeitig würde sie aber mit ihren Fotos zur Sexualisierung beitragen. Das Bild sei nicht mit Watsons Selbstbild als Feministin vereinbar.

Auch die Zeitschrift "The Sun" kritisierte die Schauspielerin und das Bild, welches in Zusammenarbeit mit der Vanity Fair entstanden ist. "Beauty and the breasts" (Die Schöne und die Brüste) titelte die Boulevardzeitung in Anspielung auf Watsons neuen Film "Die Schöne und das Biest".

"Feminismus ist kein Stock, mit dem man Frauen schlagen kann"

Doch die Absolventin der elitären Brown-University lässt die Kritik nicht auf sich sitzen. Watson holte im Interview mit der BBC zum Gegenschlag aus: "Beim Feminismus geht es darum, Frauen eine Wahl zu geben. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlagen kann. Es geht um Freiheit, Befreiung und Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Brüste damit zu tun haben. Das ist sehr verwirrend."

@oursharedshelf's March & April book is #WomenWhoRunWiththeWolves by Clarissa Pinkola Estes 📚

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Unterstützung von Kollegen

Die Schauspielerin setzt sich seit Jahren intensiv für Rechte von Frauen ein. Seit 2014 ist sie UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Menschenrechte, Anfang 2016 gründete sie einen feministischen Lesezirkel. Rückendeckung bekommt sie auch von ihrem Schauspielkollegen Dan Stevens: "Was haben die Leute über dich gesagt?", fragte er die 26-Jährige. "Sie haben gesagt, ich könnte keine Feministin sein und... Brüste haben", antwortete sie. "Das stimmt nicht", so Stevens.

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