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Sechs Mal versuchte sich Adele Neuhauser das Leben zu nehmen

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Adele Neuhauser  

Sechs Mal hat sie versucht, sich das Leben zu nehmen

11.09.2017, 11:18 Uhr | dpa

Sechs Mal versuchte sich Adele Neuhauser das Leben zu nehmen. Adele Neuhauser litt unter ihrer Kindheit. (Quelle: imago)

Adele Neuhauser litt unter ihrer Kindheit. (Quelle: imago)

Ihr Leben gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle: Lange war Adele Neuhauser mit sich selbst nicht im Reinen. Ihre Kindheit bestand aus Verzweiflung und Tragik. Die "Tatort"-Kommissarin versuchte sich sogar, sechs Mal das Leben zu nehmen, wie sie schonungslos offen in ihrer Autobiografie "Ich war mein größter Feind" verrät.

Es begann in ihrer Kindheit. Adele war gerade einmal neun Jahre alt, als sich ihre Eltern trennten. Damals entschied die gebürtige Griechin bei ihrem Vater zu bleiben. Eine Entscheidung, die sie später bereute.

Der feige Notausgang

Sie fühlte sich fehl am Platz, sah keinen Ausweg mehr und schnitt sich die Pulsadern auf. Sechs Mal versuchte sich die Schauspielerin das Leben zu nehmen, jedes Mal wurde sie gerettet. Erst mit 21 Jahren kam die Einsicht. Adele wurde klar, dass sie sich selbst belüge und nur "einen Notausgang freihalte, der feige ist".

"Ich war keine Pessimistin, aber schwerst depressiv", sagt sie im Interview mit der "Bild am Sonntag". "Da ich griechische Wurzeln und eine blühende Fantasie habe, ist mein Hang zur Tragödie recht ausgeprägt."

Die größte Stütze in ihrem Leben

Mit 28 brachte Adele Sohn Julian zur Welt, die vermutlich größte Stütze in ihrem Leben. Er stand ihr bei, als ihre Ehe nach über 20 Jahren scheiterte, als sie zwei Jahre später an den Stimmlippen operiert werden musste.

Doch vor allem die vergangenen zwei Jahre waren schwer für die TV-Kommissarin. 2015 verlor Adele ihren Vater, ein Jahr später ihre Mutter und einen Monat darauf ihren Bruder. Kaum ein Schicksalsschlag wurde im Leben von Adele ausgelassen, immer an ihrer Seite, der mittlerweile 30-jährige Julian.

Anmerkung der Redaktion: Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesundheitspolitisches und gesellschaftliches Problem. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören, finden Sie Hilfe zum Beispiel bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter den Rufnummern 0800-1110111 oder 0800-1110222sind Berater rund um die Uhr erreichbar. Die Anrufe sind anonym möglich. Hilfe für Angehörige und Betroffene bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker per Telefon- und E-Mail-Beratung: Unter der Rufnummer 01805-950951, der Festnetznummer 0228-71002424 sowie der E-Mailadresse seelefon@psychiatrie.de können die Berater kontaktiert werden. Direkte Anlaufstellen sind auch Hausärzte sowie auf Suizidalität spezialisierte Ambulanzen in psychiatrischen Kliniken.

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