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Tennisreporter Gerd Szepanski ist tot

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Tennisreporter Gerd Szepanski ist tot

12.09.2012, 13:14 Uhr | sid

Tennisreporter Gerd Szepanski ist tot. Gerd Szepanski (Quelle: imago)

Gerd Szepanski (Quelle: imago)

Gerd Szepanski, die Stimme des Tennis, ist tot. Er war einer der profiliertesten Tennisreporter der letzten vier Jahrzehnte. Nach schwerer Krankheit verstarb er am 8. September in seinem Geburtsort Malente. Der Mann mit der sonoren Stimme und dem unglaublichen Wissensschatz verlor mit 64 Jahren den Kampf gegen den Schilddrüsenkrebs. Er hinterlässt seine Ehefrau Petra und seine Tochter Sara, die in Göteborg lebt. Szepanski wurde in aller Stille beigesetzt.

40 Jahre lang begleitete Szepanski das Geschehen auf den Tennis-Courts dieser Welt, zunächst 17 Jahre lang für die ARD. Es folgten sieben Jahre bei RTL, vier Jahre beim ZDF und schließlich seit 1999 noch ein gutes Jahrzehnt bei Premiere/Sky. Während seiner Karriere übertrug Szepanski Tausende von Matches, anfangs im Radio und mit Beginn des deutschen Tennisbooms 1985 ausschließlich im Fernsehen.

Begleiter der großen deutschen Tennisstars

Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich wurden von Szepanski von Anfang bis Ende kompetent begleitet. Gerd Szepanski war auf allen Grand-Slam-Turnieren dieser Welt zu Hause. Sein erklärtes Lieblingsziel war Wimbledon, von wo er seit 1978 fast ausnahmslos berichtete. Gleich im ersten Jahr wurde ihm die Ehre zuteil, für das ARD-Fernsehen den allerersten Sieg von Martina Navratilova zu übertragen.

Szepanski verblüffte mit seinen Fremdsprachenkenntnissen

Mit Björn Borg führte er bereits 1974 die ersten Interviews, es folgten Jahre später Hunderte solcher Gespräche mit den Superstars aus aller Welt. Szepanski beherrschte vier Fremdsprachen, es war unter anderem kein Problem für ihn, sich mit Schwedens Idolen Stefan Edberg und Mats Wilander vor laufender Kamera in deren Muttersprache zu unterhalten.

Szepanskis letztes Match am Mikrofon war das Wimbledonfinale 2011 zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal. In diesem Jahr war er noch einmal auf Einladung als Gast in Wimbledon. Obwohl er in der Tennisszene Kultstatus besaß, blieb Szepanski stets ein bodenständiger Kumpeltyp, der Freunde und Kollegen von früher nie vergaß.

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