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DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de

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Börsen und Märkte

Aktienindizes schließen kaum verändert

24.04.2014, 18:50 Uhr | dpa-AFX, rtr, T-Online.de

DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de. Bär und Bulle als Symbole für fallende und steigende Aktienkurse (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bär und Bulle als Symbole für fallende und steigende Aktienkurse (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

 

Hin- und hergerissen zwischen guten Konjunktur- und Unternehmensnachrichten sowie neuen Sorgen um die Ukraine-Krise hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag nahezu unverändert geschlossen. Der Leitindex DAX ging mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 9548 Zählern aus dem Handel. Der MDAX verlor 0,1 auf 16.275 Zähler. Der TecDAX schloss ebenfalls 0,1 Prozent schwächer bei 1223 Stellen. Das Anleihen-Barometer Bund-Future stand 0,1 Prozent tiefer bei 143,89 Euro. Der Euro notierte bei 1,3824 Dollar. Am Rohstoff-Markt verteuerte sich eine Feinunze Gold auf 1290 Dollar und das Fass Rohöl der Sorte WTI wurde am Terminmarkt zu 101,96 Dollar gehandelt.

Grundsätzlich schauen die deutschen Unternehmen aber wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Nach einem Rückgang im März ist der Ifo-Geschäftsklima-Index im April von 110,7 auf 111,2 Punkte angestiegen, wie das Münchener Ifo-Institut mitteilte. Der Anstieg zeige, dass sich das deutsche Wirtschaftswachstum im weiteren Jahresverlauf beschleunigen dürfte. Zudem werde der Optimismus offenbar von der sich verbessernden Konjunktur in Südeuropa gestützt.

Ukraine-Krise verdirbt Anlegern die Stimmung

Meldungen über ein Militärmanöver Russlands an der Grenze zur Ukraine hatten den Börsianern im Tagesverlauf allerdings die Stimmung verdorben. Die Situation auf der ukrainischen Seite sei besorgniserregend, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Bei der "Anti-Terror-Operation" der ukrainischen Übergangsregierung gegen bewaffnete Milizen gab es allein am Donnerstag in der Stadt Slawjansk mindestens fünf Tote.

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Der in Genf vereinbarte Friedensfahrplan für die Ukraine hänge am seidenen Faden, schrieb Marktanalyst Jasper Lawler vom Broker CMC Markets. Die Situation könne sich jederzeit verschärfen.

Wall Street rückt in Gewinnzone vor

An den US-Börsen hat sich der Leitindex Dow-Jones am Donnerstag von seinen Auftaktverlusten erholt. Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten und Quartalsberichte sorgten allerdings für keine klaren Impulse. Der Dow schloss dann mit 16.501 Punkten nahezu unverändert zum Vortag. Der breiter gefasste S&P-500-Index drehte ins Plus und stieg um 0,2 Prozent auf 1878 Zähler. Der Composite der Technologiebörse Nasdaq legte 0,5 Prozent auf 4148 Punkte zu.

Die US-Konjunkturdaten zeigen, dass die Aufträge für langlebige Güter im März zulegten, was für eine anziehende Investitionstätigkeit spricht. Die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit hingegen stiegen in der vergangenen Woche stärker als erwartet.

Auf Unternehmensseite gab es starke Zahlen von den Technologie-Schwergewichten Apple und Facebook. Apple hatte in seinem Ende März abgelaufenen Geschäftsquartal deutlich mehr iPhones als erwartet verkauft, kündigte eine Ausweitung seines Aktienrückkaufprogramms und eine steigende Dividende an sowie einen Aktiensplit im Verhältnis 7 zu 1. Die Aktien stiegen um 7,7 Prozent.

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Facebook überzeugte die Anleger ebenfalls mit seinen Quartalszahlen. Das Online-Netzwerk profitierte von deutlich gestiegenen Werbe-Einnahmen auf Smartphones, was der Aktie nach anfänglichen Verlusten immerhin ein Plus von 0,8 Prozent bescherte.

General-Motors-Aktien notierten 0,2 Prozent im Plus. Zwar brach der Gewinn wegen Rückstellungen für mehrere Rückrufaktionen im ersten Quartal ein. Die Opel-Mutter zeigte sich mit dem operativen Geschäft aber zufrieden. Caterpillar-Papiere legten 1,7 Prozent zu. Der weltgrößte Baumaschinen-Hersteller verdiente im ersten Quartal überraschend viel.

GE rückt Siemens auf die Pelle

Siemens-Aktien gingen prozentual kaum verändert aus dem Handel. Einem Bericht zufolge will der US-Konkurrent General Electric den französischen Hersteller von Zügen und Energietechnik Alstom für mehr als 13 Milliarden Dollar (umgerechnet 9,4 Milliarden Euro) kaufen. Die entfachte Übernahmefantasie im Sektor sei positiv für die ebenfalls in diesem Bereich tätige Siemens AG, befand ein Börsianer. Mit einer solchen Transaktion würde der US-Konzern Siemens allerdings auf die Pelle rücken.

Linde profitiert von Air Liquide

Für die Linde-Titel ging es um 0,2 Prozent nach oben. Der französische Konkurrent Air Liquide hatte ein Umsatzplus für das erste Quartal berichtet.

Deutsche Bank soll Kapital erhöhen

Die Aktien der Deutschen Bank notierten im freundlichen Branchenumfeld 0,3 Prozent leichter. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge wollen einige Investoren den Druck auf das Institut erhöhen, die Kapitallage zu verbessern und neue Aktien auszugeben. "Das sind keine sehr guten Nachrichten", gab ein Börsianer zu bedenken. Denn vor einigen Wochen habe die Deutsche Bank noch betont, sie plane keine Kapitalerhöhung.

Apple-Zahlen treiben Dialog Semiconductor an

An der TecDAX-Spitze verteuerten sich die Aktien von Dialog Semiconductor nach den guten Apple-Zahlen zuletzt um zwei Prozent - der Halbleiter-Hersteller gilt als wichtiger Zulieferer des iPhone-Anbieters. Die Anteilsscheine von Evotec legten im Tagesverlauf zunächst stark zu, gingen aber mit einem nur schwachen Plus von 0,1 Prozent aus dem Handel. Das Biotech-Unternehmen von Roche hat eine erste Meilenstein-Zahlung aus einer Biomarker-Kooperation erhalten.

Nikkei-Index rutscht gut ein Prozent

Gewinnmitnahmen hatten die Tokioter Börse am Donnerstag belastet. Die Anleger gingen vor Beginn der Bilanzsaison in Japan in die Defensive, wie Händler erläuterten. Auch Verunsicherung über die Folgen der Mehrwertsteuer-Erhöhung für die Wirtschaft drückten auf die Stimmung. In Tokio gab der Nikkei-Index am Donnerstag um ein Prozent auf 14.405 Zähler nach. Der breiter gefasste Topix rutschte 0,8 Prozent auf 1164 Zähler ab.

"Zwar gehen die Investoren davon aus, dass sich die japanische Wirtschaft trotz der Erhöhung der Mehrwertsteuer erholen wird", sagte Analyst Masayuki Doshida von Handelshaus Rakuten Securities. "Aber ihre Überzeugung ist nicht besonders groß. Deswegen kaufen sie keine japanische Aktien, obwohl diese gerade sehr günstig sind."

 
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