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Goldpreis aktuell: Gold auf höchstem Niveau seit Anfang November

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Marktbericht Gold  

Gold knackt die 1250er Marke

24.02.2017, 08:35 Uhr | Ophirum, Benjamin Feingold

Goldpreis aktuell: Gold auf höchstem Niveau seit Anfang November. Die Entwicklung des Goldpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: thinkstock)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Goldpreis entwickelt. (Quelle: thinkstock)

+++ Gold-Marktbericht vom 24. Februar 2017 +++

Ein sinkender US-Dollar und fallende Zinsen haben dem Goldpreis zu einem neuen 3-Monatshoch auf Schlusskursbasis verholfen. Aktuell notiert die Feinunze mit 1254 US-Dollar sogar leicht darüber. Damit hat das Edelmetall auch seine Handelsrange seit Anfang Februar verlassen, die zwischen rund 1218 und 1245 USD lag. Vor allem die Aussagen des neuen US-Finanzministers Steven Mnuchin, dass die geplanten Ausgabenerhöhungen und Steuersenkungen die Wirtschaft erst mit einer zeitlichen Verzögerung stimulieren würden, hatten die Aktienmärkte, aber auch den Dollar und die US-Zinsen belastet. Gleichzeitig sank die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung im März, die nun wieder deutlich unter 50 Prozent liegt. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen sank auf 2,38 Prozent und schwächte gleichzeitig den US-Dollar. Der Dollarindex, der die Entwicklung der US-Währung gegenüber sechs anderen Leitwährungen misst, sank wieder unter die Marke von 101 Punkten.

AKTUELLE PREISE FÜR MÜNZEN UND BARREN (ANZEIGE)

+++ Gold-Marktbericht vom 23. Februar 2017 +++

Der Goldpreis bleibt weiter in einer engen Handelsspanne und notiert aktuell bei 1237 US-Dollar. Auch das gestern veröffentlichte Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung änderte daran wenig. Es bot keine Überraschung, die Notenbanker rechnen weiterhin mit einer baldigen Zinserhöhung in diesem Jahr. Dabei ist allerdings unsicher, ob der erste Zinsschritt im März erfolgen wird. Für Verunsicherung darüber sorgt die angekündigte, aber noch nicht beschlossene expansive Fiskalpolitik des neuen US-Präsidenten Trump. Nach dem Fed-Protokoll zeigten sich Dollar und Zinsen kaum verändert, Marktteilnehmer gehen weiterhin von drei US-Leitzinsanhebungen in diesem Jahr aus.  Auch in Europa blieben Überraschungen aus. Die erste Veröffentlichung des Wirtschaftswachstums in Deutschland wurde heute früh bei 0,4 Prozent bestätigt. Im Laufe des Tages könnte noch die Rede des Fed-Gouverneurs aus Atlanta von Interesse sein.

+++ Gold-Marktbericht vom 22. Februar 2017 +++

Neue Rekorde an der Wall Street, steigende Renditen und ein fester Dollar sind eigentlich Zutaten für fallende Goldpreise. Doch das gelbe Metall hat sich gestern trotz dieser Entwicklungen kaum verändert und notiert aktuell bei 1235 US-Dollar. Zunehmende politische Unsicherheiten treiben den Goldpreis an. So konnte Marine Le Pen vom Front National in den jüngsten Meinungsumfragen in Frankreich zulegen. Sie möchte aus der EU und dem Euro austreten, Anleger fürchten daher eine Wiederholung des Brexit. Außerdem hat der Fed-Gouverneur aus Philadelphia Patrick Harker eine US-Leitzinserhöhung auf der nächsten Notenbanksitzung im März angekündigt, sollte die Inflation weiter anziehen. Aktuell schätzen Börsianer allerdings die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im März mit rund 22 Prozent als gering ein. Heute Abend um 20 Uhr wird das Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung veröffentlicht, das Hinweise auf die nächsten geldpolitischen Schritte geben könnte. Zuvor wird hierzulande noch der monatlich erhobene ifo-Geschäftsklimaindex publiziert, der die Geschäftserwartungen von Unternehmen widerspiegelt.

+++ Gold-Marktbericht vom 21. Februar 2017 +++

Gold startet heute fast unverändert und notiert aktuell bei 1234 US-Dollar je Feinunze. Die Börsen in den USA waren gestern aufgrund eines Feiertages geschlossen und die US-Regierung hat keine konkreten Hinweise auf ihre künftige Ausgaben- und Steuerpolitik gegeben. Auch in Europa passierte wenig, aber immerhin gab es Äußerungen zur aufkeimenden Griechenlandkrise. Bundesfinanzminister Schäuble erwartet eine Fortsetzung des Hilfsprogramms mit Beteiligung des IWF. Eine Euro-Krise ist daher aktuell aufgrund der griechischen Zahlungsschwierigkeiten nicht zu erwarten. Daran änderte auch ein stärker als erwartetet gesunkenes Konsumentenvertrauen im Euroraum nichts. Zudem konnte der US-Dollar zulegen, was den Goldpreis meist belastet, denn sie bewegen sich häufig konträr zueinander. Heute werden zahlreiche industrielle Frühindikatoren für Europa und die USA veröffentlicht, die Aufschluss über die weitere Wirtschaftsentwicklung geben. Außerdem werden einige US-Notenbankgouverneure Reden zur künftigen US-Geldpolitik halten.

+++ Gold-Marktbericht vom 20. Februar 2017 +++

Am Freitag schloss der Goldpreis mit leichten Verlusten, beendete die Woche aber mit einem moderaten Gewinn von 0,3 Prozent. Aktuell notiert die Feinunze etwas tiefer bei 1235 USD. Obwohl der Goldpreis am Donnerstag ein 3-Monatshoch erklimmen konnte, bleibt das Edelmetall weiterhin im Spannungsfeld zwischen wahrscheinlichen US-Leitzinserhöhungen, die den Goldpreis tendenziell schwächen und der gestiegenen politischen Unsicherheit in Europa aufgrund der zahlreichen Wahlen in diesem Jahr. Aber auch die Politik des neuen US-Präsidenten Trump sorgt für Verunsicherung und lässt Anleger in Gold investieren, was auch an den Investments in Gold-ETFs abzulesen ist. Ihre Bestände sind seit rund einer Woche deutlich gestiegen, auch andere Edelmetalle sind derzeit gefragt. Die US-Börsen haben aufgrund eines US-Feiertages heute geschlossen. Derweil ziehen auch in Europa die Preise weiter an. Die Erzeugerpreise in Deutschland sind stärker als erwartet um 2,4 Prozent p.a. gestiegen.

+++ Gold-Marktbericht vom 17. Februar 2017 +++

Gold kann seine jüngste Erholung fortsetzen und schaffte zwischenzeitlich den Sprung über die 1240 US-Dollarmarke. Das ist gleichzeitig ein frisches Dreimonatshoch, aktuell notiert das Edelmetall knapp darunter bei 1237 USD. Beflügelt wurde der Goldpreis durch die Schwäche an den Aktienmärkten, die in Europa und den USA gestern überwiegend leicht im Minus geschlossen hatten. Damit beweist der Goldpreis weiterhin seine relative Stärke, die er schon seit Jahresbeginn zeigt. Denn trotz eines steigenden Aktienmarktes kletterte auch der Goldpreis nach oben, was im vergangenen Jahr etwa nur sehr selten der Fall gewesen ist. 2017 stieg der marktbreite US-Index S&P 500 um rund fünf Prozent während Gold um 7,2 Prozent zulegen konnte. Anleger trauen der Aktienmarktrally offensichtlich nicht und erwerben Gold als Versicherung. Wie lange die aktuelle Korrelation anhält ist ungewiss, aber mittelfristig dürfte die Entwicklung wieder deutlich unterschiedlicher ausfallen.

+++ Gold-Marktbericht vom 16. Februar 2017 +++

Der Goldpreis kann sich nach vier Verlusttagen in Folge wieder erholen, obwohl die US-Aktienmärkte wieder Rekordstände erklimmen konnten und die Wahrscheinlichkeit für eine baldige US-Leitzinserhöhung immer wahrscheinlicher wird. Der Goldpreisanstieg zeigt somit, dass Anleger skeptischer geworden sind, ob das aktuelle Tempo der Kursrally an den Aktienmärkten weiter aufrecht erhalten werden kann. Aktuell notiert die Feinunze, nach dem jüngsten Kursverfall bis auf 1220 US-Dollar, wieder bei 1234 USD. Auch die Ankündigung von Boston´s Fed-Gouverneur Eric Rosengren, dass es möglicherweise mehr Leitzinsanhebungen geben wird als bisher von der Fed angenommen, hätte dem Goldpreis schaden können. Bei einem Zinsanstieg leidet der Goldpreis häufig, da das Edelmetall keine Zinsen abwirft. Aktuell geht die US-Notenbank von drei Zinsanhebungen für dieses Jahr aus. In Europa sind keine Zinsanhebungen zu erwarten, was auch das heute veröffentlichte Protokoll der vergangenen EZB-Sitzung zeigen dürfte.

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