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Wirtschaftsministerium: Schäuble sorgt für Milliarden-Überschuss

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Mehr Geld für 2017  

Schäuble sorgt für Milliarden-Überschuss

11.01.2017, 07:22 Uhr | dpa

Wirtschaftsministerium: Schäuble sorgt für Milliarden-Überschuss. Kanzerlin Angela Merkel mit Wolfgang Schäuble im Bundestag. (Quelle: dpa)

Kanzerlin Angela Merkel mit Wolfgang Schäuble im Bundestag. (Quelle: dpa)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann sein Finanzpolster nochmals deutlich aufstocken. Sein Ministerium hat im vergangenen Jahr einen Überschuss in Milliardenhöhe erzielt.

Nach Berichten der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" liegt ein Haushaltsüberschuss "in einstelliger Milliardenhöhe" vor. Die genaue Höhe soll an diesem Donnerstag bekannt gegeben werden. Was mit den Zusatz-Milliarden passiert, ist in der Koalition umstritten.

Eigentlich müsste der Überschuss in die bereits gebildete Rücklage von fast 13 Milliarden Euro für die Finanzierung der Flüchtlingskosten fließen. Ende 2015 hatte sich Schäuble einen Haushaltsüberschuss von 12,8 Milliarden Euro reserviert, um daraus 2016 und 2017 rund 6,1 Milliarden beziehungsweise 6,7 Milliarden Euro für die Integration der Flüchtlinge zu zahlen. Die Rücklage musste größtenteils nicht in Anspruch genommen werden.

Werden Altschulden getilgt?

Angesichts des noch höheren Finanzpolsters dürften sich Haushaltsexperten der Koalition auch dafür stark machen, nun die Tilgung von Altschulden zu beschleunigen. Zumal nach 2017 noch einige Milliardenlöcher im Bundesetat gestopft werden müssen. Union und SPD hatten bereits durchgesetzt, dass ein Teil des Bundesbank-Gewinns wie bisher wieder zur Schuldentilgung genutzt werden kann und nicht mehr in die Flüchtlings-Rücklage fließt.

Der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs forderte nach Angaben der Zeitungen Steuersenkungen sowie mehr Mittel für Investitionen. Die Union erwäge, die Überschüsse zur Schuldentilgung zu verwenden. Ihr haushaltspolitischer Sprecher Eckhardt Rehberg (CDU) sagte den Blättern, die Flüchtlings-Rücklage sollte nicht zu hoch ausfallen, "und wir sollten für 2016 möglichst auch Schulden tilgen".

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