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Autonomes Fahren bei Tesla: "Autopilot" überarbeitet

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Mehr Sicherheit  

Tesla überarbeitet nach tödlichem Unfall den "Autopiloten"

12.09.2016, 12:42 Uhr | Holger Holzer, SP-X

Autonomes Fahren bei Tesla: "Autopilot" überarbeitet. Tesla hat seinen Autopilot für mehr Sicherheit überarbeitet. (Quelle: Hersteller)

Tesla hat seinen Autopilot für mehr Sicherheit überarbeitet. (Quelle: Hersteller)

Der Autopilot von Tesla kann sich nicht auf seine Kamera verlassen, wie ein tragischer Unfall gezeigt hat. Daher bekommen die Elektroautos ein Update.

Nach dem tödlichen Unfall mit einem autonom fahrenden Model S hat Tesla nun ein Software-Update für seinen Autopiloten angekündigt. Die Überarbeitung stärkt die Rolle des Radarsensors bei der Umfeld-Erkennung.

Tesla: Mehr Radarunterstützung

Bislang verlassen sich der Fahrzeuge des E-Auto-Pioniers dabei in erster Linie auf eine Kamera. Die neue Software soll in einigen Wochen kabellos aufgespielt werden. Bedacht werden alle seit Oktober 2014 gebauten Fahrzeuge; damals wurde der Radar bei Tesla eingeführt.

Autonomes Fahren mit Tesla

Der ADAC hat den sogenannten Autopiloten in der Elektrolimousine Model S von Tesla unter die Lupe genommen.

So funktioniert autonomes Fahren mit Tesla


Hintergrund der technischen Neuausrichtung des Autopiloten ist offenbar ein tödlicher Unfall im Mai in Florida. Damals hatte die Kamera eines Tesla einen kreuzenden Lkw vor einem kontrastarmen Hintergrund nicht als Hindernis erkannt. 

Das Radar soll derartige Fehler künftig verhindern, kann die zuvor federführende Kamera zu diesem Zweck auch komplett überstimmen. Änderungen an der Hardware sind dafür nicht vorgesehen, die Verbesserungen betreffen ausschließlich die Software.

Mehr Sicherheit: Tesla zieht die Zügel an

Als weitere Reaktion auf die Kritik am Autopilot verschärft Tesla in der Softwareversion 8.0 die Anwendungs-Regeln für den Fahrer. Wer die Warnung des Autopiloten, regelmäßig das Steuer zu übernehmen ignoriert, soll das System künftig während der Fahrt nicht mehr erneut aktivieren können. Auch die Warnhinweise des Autopiloten sollen künftig auffälliger sein.

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