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Illegale Stickstoffbelastung: Berliner Luft schlechter als erlaubt

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Illegale Stickoxidbelastung  

Die Berliner Luft ist schlechter als erlaubt

20.06.2017, 12:36 Uhr | Jan Schmidt, t-online.de

Illegale Stickstoffbelastung: Berliner Luft schlechter als erlaubt. Die Berliner Luft hat zu viel Stickstoffoxid: Die höchsten Werte liefert eine Messstation an der Leipziger Straße. (Quelle: dpa/Bernd Von Jutrczenka)

Die Berliner Luft hat zu viel Stickstoffoxid: Die höchsten Werte liefert eine Messstation an der Leipziger Straße. (Quelle: Bernd Von Jutrczenka/dpa)

Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) berichtet, war die Stickstoffdioxidbelastung im vergangenen Jahr höher als es der gesetzliche Grenzwert eigentlich zulässt. 

Dem RBB liegen bislang unveröffentlichte Daten des Landes Berlin vor, die zeigen sollen, dass an allen 23 im Stadtgebiet verteilten Messstationen höhere Stickstoffdioxidwerte aufzeichneten, als erlaubt. Der Grenzwert für den Anteil von Stickoxiden beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – im Durchschnitt pro Jahr.

An der Leipziger Straße wurden 65 Prozent zu viel gemessen

Doch offensichtlich sind die realen Werte des Jahres 2016 an jedem Messpunkt der Hauptstadt höher. Das sogenannte RUBIS-Messnetz (Ruß-, Benzol-, Immissionssammler) zieht sich durch die gesamte Metropole. Mit 66 Mikrogramm fällt eine der innerstädtischen Verkehrsadern besonders auf: Der an der Leipziger Straße Hausnummer 23 dokumentierte Wert, liegt demnach 65 Prozent über der gesetzlichen Vorgabe – damit illegal.

An der Neuköllner Buschkrugallee ist die Belastung am zweithöchsten: 63 Mikrogramm. Hier dürfte die starke Nutzung der nahe gelegenen Stadtautobahn A100 zumindest mitverantwortlich sein. Auch die Werte auf der Hauptstraße in Schöneberg weisen hohe Abweichungen auf.

Dass sich die nun an die Oberfläche gelangten Werte auf 2016 beziehen, liegt an der aufwendigen Auswertung und der bisherigen Zurückhaltung seitens des Landes Berlin. Wie gefährlich Stickoxide für unsere Gesundheit und unsere Umwelt sind, lesen Sie hier. Vor allem im Sommer erreichen die Stickoxid-Werte einen bedenklichen Anteil in der Luft. 

Wann beginnt die Diesel-Diskussion in Berlin?

Ein wesentlicher Anteil an der Stickstoffdioxidbelastung wird Dieselfahrzeugen zugeschrieben. Sie stoßen – spätestens seit dem VW-Abgas-Skandal allseits bekannt – im realen Fahrbetrieb mehr Stickstoffdioxide aus, als auf dem Prüfstand. Fragt sich nun, ob nach Stuttgart und München nun auch in Berlin die Diskussion um ein Fahrverbot für Autos mit Selbstzündern beginnt.

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