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Harley-Davidson "FXSB Breakout": So fährt sich der neue Chopper

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Schon gefahren: Neue Harley-Davidson "FXSB Breakout"

05.04.2013, 15:51 Uhr | mid

Harley-Davidson "FXSB Breakout": So fährt sich der neue Chopper. Harley-Davidson "FXSB Breakout" (Quelle: Hersteller)

Harley-Davidson "FXSB Breakout" (Quelle: Hersteller)

Mit der neuen "FXSB Breakout" erweitert Harley-Davidson sein Modellprogramm in der Chopper-Baureihe "Softtail". Die auffälligsten Merkmale des Motorrads sind das große Vorderrad und der lange Radstand. Ab 20.895 Euro geht der Spaß los.

Der luftgekühlte V2-Motor ist starr im Rahmen montiert. Bei der Lackierung kommt Schwarz neben den in spiegelndem Chrom gehaltenen Komponenten gut zur Geltung.

Harley-Davidson "FXSB Breakout" mit langem Radstand

Die neue "FXSB Breakout" ist kraftvoll genug für endlose Highways. Mit langem Radstand, weit nach vorn gereckter, kräftiger Gabel und 21 Zoll großem Vorderrad ist sie dafür wie geschaffen. Mit einem Leergewicht von 308 Kilogramm ist der Chopper aber kein Handling-Wunder.

Harley gut beherrschbar

Trotzdem ist die Maschine dank niedriger Sitzhöhe von 660 Millimetern und tiefem Schwerpunkt gut beherrschbar. Besonders langgezogene Kurven machen Spaß. Enge Biegungen erfordern ein höheres Maß an Konzentration, denn hier knickt die "Breakout" etwas ein und will mit Nachdruck geführt werden. Die nach vorn verlegten Fußrasten setzen in Kurven sehr früh auf, doch sie sind nicht starr montiert und klappen ein. Ausgezeichnet ist dagegen der Geradeauslauf des Bikes mit 1710 Millimetern Radstand.

Knapp geschnittener Kotflügel

Ein knapp geschnittener Kotflügel bedeckt jeweils das Hinterrad mit 240 Millimetern Laufflächenbreite sowie den 130er-Vorderreifen. Das hintere Schutzblech ist geschmiedet und auf Hochglanz poliert. Die Federbeine der Hinterradfederung sind unter dem Motor verborgen. Dadurch sieht die Schwiege auf den ersten Blick wie ein Starrrahmen aus.

Schalter gut zu bedienen

Die Gussräder warten mit zehn Speichen auf, wobei nur jede zweite Speiche eine schwarze Pulverbeschichtung aufweist. Ebenfalls in glänzendem Schwarz lackiert sind der Leichtmetall-Öltank, die Tauchrohre der Vorderradgabel, die Auspuff-Hitzeschilde sowie das Scheinwerfergehäuse und der Lenker. Die Bedienung der Lenkerarmaturen wirft keine Rätsel auf. Die Schalter sind deutlich gekennzeichnet und treffsicher zu bedienen.

Fahrer darf nicht zu klein sein

Trotz dieser liebevollen Gestaltung und des nicht eben knapp bemessenen Preises bietet die "Breakout" genügend Ansatzmöglichkeiten für Customizing. Der kleine Soziussitz ist ohne Aufwand und Werkzeug entfernbar, denn für Beifahrer gibt es sicher bequemere Plätze. Der Fahrer einer "Breakout" darf nicht zu klein sein, denn er muss die Füße und Arme weit nach vorne strecken, um die Hebel am Lenker zu erreichen, während er relativ weit hinten sitzt.

ABS serienmäßig an Bord

Der Kupplungshebel erfordert nicht zu hohe Bedienkräfte. Für eine wirkungsvolle Verzögerung der vorderen Einzelbremsscheibe muss der Fahrer kräftig zupacken. ABS, eine automatische Wegfahrsperre und die Alarmanlage sind serienmäßig vorhanden. Harleys gelten als die Motorräder mit dem geringsten Wertverlust und müssen vor den Begehrlichkeiten Unbefugter geschützt sein.

Motor leistet 67 PS

Der Motor mit zwei Nockenwellen und Ausgleichswellen hat 1690 Kubik Hubraum und leistet 67 PS. Er liefert sein maximales Drehmoment von 130 Newtonmetern bei 3000 Umdrehungen pro Minute. Schon aus niedrigen Drehzahlen zieht das langhubig ausgelegte Triebwerk satt durch und beschleunigt die Maschine kraftvoll. Sechs Gänge stehen zur Verfügung. Die höchste Fahrstufe ist lang und drehzahlsenkend übersetzt.

Keine nervenden Vibrationen

Das Triebwerk überzeugt nicht nur mit einem dezent kräftigen und typischen Klang, sondern lässt auch keine nervenden Vibrationen an den Fahrer durchdringen. Überzeugend ist auch der Antrieb über einen wartungsarmen Zahnriemen. Der tropfenförmige Tank fasst 18,9 Liter.

Normverbrauch bei 5,6 Litern

Da der Normverbrauch mit 5,6 Liter auf 100 Kilometer angegeben ist, sind Etappen von rund 300 Kilometern zwischen den Tankstopps möglich. Dann ist es sicher auch an der Zeit, das einzigartige Lebensgefühl des Harley-Fahrens für ein paar Minuten zu unterbrechen und die "Breakout" mit ihren schönen Details im Stand zu genießen.

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