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Massen-Rückruf bei Toyota: Yaris, RAV4 und Urban Cruiser betroffen

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Massenrückruf bei Toyota  

Weltweit sind fast sieben Millionen Autos betroffen

09.04.2014, 14:25 Uhr | dpa

Massen-Rückruf bei Toyota: Yaris, RAV4 und Urban Cruiser betroffen. Diese Fahrzeugteile sind bei Toyota betroffen (Klick aufs Bild) (Quelle: Reuters)

Diese Fahrzeugteile sind bei Toyota betroffen (Klick aufs Bild) (Quelle: Reuters)

Toyota kommt nicht zur Ruhe: Der Autobauer ruft weltweit massenhaft Fahrzeuge in die Werkstätten. Insgesamt seien über sechs Millionen Autos betroffen, davon mehr als 92.000 in Deutschland, teilte der japanische Autohersteller in Tokio und Köln mit.

Yaris und Urban Cruiser betroffen

In Deutschland sind folgende Modelle betroffen: Der Kleinwagen Yaris und der Urban Cruiser aus dem Produktionszeitraum Januar 2005 bis August 2010. Bei diesen Modellen kann es Probleme an den Sitzschienen oder mit einem Befestigungspunkt der Lenksäule geben.

Bei den Modellen RAV4 und Hilux aus dem Produktionszeitraum Juni 2004 bis Dezember 2010 kann es zu einem Bruch im Fahrzeugkabelbaum kommen.

Toyota: Verschiedene Defekte

Es gehe um fünf verschiedene technische Probleme; unter anderem mit den Airbag-Kabeln, der Lenksäule und dem Zündschloss. Toyota habe zwei Meldungen über einen Brand infolge des Zündschlossproblems erhalten. Unfälle seien aber nicht gemeldet worden.

Halter werden angeschrieben

Beim Werkstattaufenthalt wird das betroffene Bauteil geprüft und falls nötig ausgetauscht. Diese Maßnahme ist für den Kunden kostenlos. Toyota führt diesen Rückruf freiwillig durch. Die Halter der oben angeführten Fahrzeuge werden zeitnah angeschrieben und gebeten, sich mit ihrem Toyota-Händler in Verbindung zu setzen.

Seit Jahren Rückrufe

Zwischen 2009 und 2011 hatte Toyota rund zwölf Millionen Autos weltweit zurückgerufen, nachdem Probleme mit klemmenden Gaspedalen mehrere tödliche Unfälle verursacht hatten.

Toyota erklärte damals, dass sich rutschende Fußmatten mit den Pedalen verhaken könnten und der Fehler behoben sei. Dabei verschwieg der Autobauer der Öffentlichkeit und den Behörden aber, dass auch bei den Gaspedalen selbst ein Produktionsfehler festgestellt wurde.

Deal mit der Justiz

Erst nach und nach räumte er das ganze Ausmaß der Probleme ein. Im Februar einigte sich der japanische Autobauer mit der US-Justiz auf die Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar (860 Millionen Euro) geeinigt, um einem Strafverfahren zu entgehen.

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