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Verkehrsrecht: Wann Hupen erlaubt ist und wann nicht

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Beim Überholen erlaubt  

Wann Sie Hupen dürfen - und wann nicht

27.10.2015, 10:09 Uhr | dpa-tmn

Verkehrsrecht: Wann Hupen erlaubt ist und wann nicht. Als Warnsignal darf die Hupe meistens benutzt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Als Warnsignal darf die Hupe meistens benutzt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jedes Auto hat eine Hupe an Bord - aber wann darf eigentlich diese benutzt werden? An der Ampel einen Autofahrer anhupen, der nicht sofort anfährt? Das geht nicht, sagt das Gesetz. Auf die Hupe dürfen Autofahrer nur drücken, wenn sie auf eine Gefahr aufmerksam machen wollen. Bei Fehlverhalten drohen Verwarnungsgelder.

Hupen nur sparsam einsetzen

Generell gilt: Beim Hupen ist Zurückhaltung Pflicht. In Paragraf 16 der Straßenverkehrsordnung (StVO) heißt es zum Beispiel: "Schallzeichen dürfen nicht aus einer Folge verschieden hoher Töne bestehen." Kurzes Hupen ist kein Problem, permanente Dauerbeschallung schon eher.

Aber: "Wer sich und andere gefährdet sieht, darf die Hupe betätigen", erklärt Josef Harrer vom Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Das gilt zum Beispiel, wenn ein Autofahrer einen Radfahrer übersieht oder ein Fußgänger unachtsam die Fahrbahn betritt. Wer dagegen einen zögernden Pkw-Fahrer an einer grünen Ampel anhupt, muss mit einem Verwarngeld von bis zu zehn Euro rechnen.

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Hupen als Warnsignal

Außerhalb geschlossener Ortschaften dient die Hupe ebenfalls als Warnsignal. Allerdings dürfen Autofahrer auch per Hupe anzeigen, dass sie überholen wollen.

Gefährdet ein Autofahrer allerdings andere Verkehrsteilnehmer durch rechtswidriges Hupen, kann es teuer werden: Vor dem Amtsgericht Frankfurt wurde ein Fall verhandelt, bei dem ein Autofahrer eine ältere Radfahrerin mit der Hupe erschreckte.

Sie stürzte und verletzte sich dabei (Az.: 32 C 3625/06-48). Eine konkrete Gefahrenlage konnte der Autofahrer nicht glaubhaft darlegen. Das Gericht legte ihm eine Geldstrafe in Höhe von 200 Euro zuzüglich Schmerzensgeld auf.

Huporgien nach Fußballspielen: Bußgeld kann drohen

Häufig haben Huporgien auch einen positiven Anlass: Eine gewonnene Fußballweltmeisterschaft oder eine Hochzeit zum Beispiel, bei denen sich Autofahrer kaum abbringen lassen, ihre überschwängliche Freude am Steuer zu zeigen. Auch hier wird eigentlich ein Bußgeld fällig. "Aber die Polizei drückt in solchen Fällen meist ein Auge zu", sagt Josef Harrer vom ARCD.

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