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Hohlraumversiegelung gegen den Rost von innen

26.05.2010, 13:17 Uhr | rhi

Rostbekämpfung in Hohlräumen ist sehr schwierig, weil die Stellen, an denen der Rost ansetzt, schwer zugänglich sind. Deshalb ist es um so wichtiger, diese Hohlräume an Fahrzeugen möglichst gut vor Rost zu schützen. Eine Hohlraumversiegelung ist bei allen modernen Fahrzeugen vorhanden, sie sollte allerdings regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgebessert oder erneuert werden. Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Hohlraumversiegelung, die auf Wachsbasis und die auf Fettbasis.

Hohlraumversiegelung auf Wachsbasis

Neufahrzeuge sind heute im Allgemeinen mit einer Versiegelung auf Wachsbasis versehen. Weil diese Wachse mit Verdünnern oder Weichmachern versehen sind, können sie sehr gut verarbeitet werden und erreichen auch entlegene Stellen in den Hohlräumen. Nachteil der wachsbasierten Versiegelungen ist, dass die Weichmacher mit der Zeit entweichen. Dadurch wird die Versiegelungsschicht hart und brüchig. Durch die entstandenen Risse kann Wasser und Sauerstoff eindringen, die Rostbildung beginnt. Eine Erneuerung der Versiegelung ist dann dringend erforderlich, um den Rostfraß zu verhindern oder zu stoppen.

Hohlraumversiegelung auf Fettbasis

Die Verarbeitung von Fetten zur Versiegelung ist schwieriger und daher aufwändiger und teurer. Fette haben aber den Vorteil, dass sie sich im Sommer wieder verflüssigen, dadurch in entstandene Risse eindringen und diese wieder verschließen. Fette werden deshalb insbesondere zu Hohlraumversiegelungen bei Altfahrzeugen benutzt. Eine gründliche Reinigung der zu versiegelnden Teile ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Versiegelung. Sehr wichtig ist es auch, vorgesehene Wasserabläufe und Belüftungsöffnungen frei zu halten, denn Dauerfeuchte hält die beste Versiegelung nicht stand.

Hohlraumversiegelung: Vorbehandlung mit Rostumwandler

Vor einer Versiegelung von Altfahrzeugen werden diese meist mit einem Rostumwandler vorbehandelt. Dieser dringt in schon vorhandene Roststellen ein, entzieht ihnen den Sauerstoff und soll dadurch den Rostprozess zum Stillstand bringen. Erst wenn dies geschehen ist, wird dann ein Wachs oder Fett zur Versiegelung in die Hohlräume gesprüht. Sehr wichtig ist es auch, nach Schweißarbeiten die Hohlraumversiegelung großräumig um die Schweißstelle herum zu erneuern, da sie durch die Hitze geschädigt wird.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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