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Die Ventildrehvorrichtung im Verbrennungsmotor

07.06.2010, 18:07 Uhr | McN

Eine Ventildrehvorrichtung ist eine patentierte Vorrichtung, die aus einer Tellerfeder, einem festen Korpus, einer oder mehreren Kugeln, einem Deckel, und einer oder mehreren Rückstellfedern besteht. Verwendet wird sie im Verbrennungsmotor.

Aufgabe der Ventildrehvorrichtung

Dort montiert man sie zwischen ein Ventil und den Mechanismus, der das Ventil in Tätigkeit versetzt. Aufgabe dieser Vorrichtungen ist es, die Ventile im Motor - und hier vor allem die Auslassventile - durch eine leichte Drehbewegung einem gleichmäßigen Verschleiß und einer gleichmäßigen Erhitzung zuzuführen. Es soll verhindert werden, dass sich Ablagerung von Verbrennungsrückständen am Ventil absetzen können. Nach der leichten Drehbewegung des Ventilkörpers fallen die Kugeln in dafür vorgesehene Vertiefungen zurück und die Rückstellfedern legen den Deckel auf. Zentraler Teil der Ventildrehvorrichtung (englisch: Rotocap) sind die beweglichen Kugeln, die zwischen dem Korpus und dem Deckel des Ventils liegen. Bei den bisherigen Modellen gab es zu hohen Verschleiß und sie waren zu kostenintensiv. Eine technische Weiterentwicklung lag also nahe.

Verbesserungen an der Ventildrehvorrichtung

Um eine höhere Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und eine geringere Verformbarkeit der Ventildrehvorrichtung zu erreichen, benutzt man in den neueren Versionen Elastomer für die Rückstellfedern. Dieses Material ist robust, wenn es dynamisch belastet wird. Es handelt sich um hoch belastbare Kunststoffe, die zwar formfest sind, aber eine gewisse Elastizität aufweisen. Das Material erfordert keine besonders präparierten Flächen, gegen die es wirkt. Das Elastomer ermöglicht auch eine besonders kompakte Herstellungsweise. Diese ist deutlich verschleißfreier als frühere Modelle. Die Bauweise von Ventildrehvorrichtungen folgt immer demselben Prinzip, kann jedoch in den Details unterschiedlich konstruiert sein.

Unterschied liegt im Detail

In manchen Versionen gibt es für jede Kugel eine eigene Rückstellfeder und Aussparung. Der Vorteil solcher Versionen ist es, dass die Rückstellfedern besonders belastungsresistent sind. In anderen Versionen der Ventildrehvorrichtungen sind die Rückstellfedern als Elastomerblock konstruiert. Auch hier ist eine besondere Belastungsresistenz gegeben. Weitere Modelle lassen die Rückstellfedern statt in axialer Richtung in tangentialer Richtung wirksam sein.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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